Die Hotelpreise in Deutschland sind im ersten Halbjahr 2009 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 14 Prozent gefallen. Um die Belegungsrate auch während der Finanzkrise stabil zu halten, fiel der durchschnittliche Zimmerpreis hierzulande auf 86 Euro pro Zimmer und Nacht.
Laut Hotel Price Index (HPI) von Hotels.com waren von dem Preissturz vor allem Hotels in Düsseldorf und Dresden betroffen. Hier sanken die Preise im Vergleich zum Vorjahr um 33 beziehungsweise 21 Prozent. Viele Städte mussten zudem einen Preisverlust um mehr als zehn Prozent hinnehmen, so auch bei Touristen beliebte Städte wie München, Leipzig und Berlin.
Der signifikante Preisrückgang auf 86 Euro pro Zimmer und Nacht markiert das niedrigste Preisniveau deutscher Hotels seit Beginn der HPI-Auswertung im Januar 2004. Damit liegt Deutschland während des Untersuchungszeitraums im europäischen Vergleich im untersten Drittel des Hotelpreisrankings. Teuerstes der drei deutschsprachigen Länder als auch ganz Europas war die Schweiz, mit einem durchschnittlichen Übernachtungspreis von 139 Euro pro Zimmer.
