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Berlin  (Deutschland)

Einwohner
3,4 Mio.
3812 pro kmÂČ
 
Fläche
892 kmÂČ  
Bundesstaat
Berlin
Sprache(n)
Deutsch
Mundart: Berlinerisch
Zeit
GMT +1
Höhe
34-115 m ĂŒber NN
Religion
59 % konfessionslos, 22,3 % evangelisch, 9,1 % katholisch, 2,7 % andere christliche Konfessionen, 6,2 % Moslems, 0,6 % sonstige Religionen
Lage
13° 25' östl. LÀnge v. Gr. und 52° 31' nördl. Breite, in der Mitte Ostdeutschlands, vollstÀndig umringt vom Bundesland Brandenburg
Klima
Durchschnittstemperatur im Sommer: 18°C
Durchschnittstemperatur im Winter: -0,5°C
Jahresdurchschnitt: 9°C
Gliederung
12 Bezirke, die in 95 Ortsteile untergliedert sind
Flughäfen und Fluglinien
Berlin Tegel
Berlin Schönefeld
Berlin Tempelhof
Lufthansa
Air Berlin
Germanwings
Im Oktober 2011 soll der Großflughafen Berlin-Brandenburg International öffnen, dafĂŒr ist vorgesehen, die Airports Tegel und Tempelhof zu schließen. Der Flughafen Schönefeld wird bis 2011 vergrĂ¶ĂŸert.
Travel Highlights
Ein Muss sind: Brandenburger Tor, Berliner Dom, Stadtschloss, Reichstag mit Kuppel, Friedrichstadtpalast, SiegessĂ€ule, Neue Synagoge, Prachtstraße Unter den Linden, KurfĂŒrstendamm, Potsdamer Platz, GedĂ€chtniskirche, Bundeskanzleramt.
Essen und Trinken
Über 6000 Restaurants, CafĂ©s, Bars, Imbissbuden und Kneipen bieten etwas fĂŒr jeden Geschmack.
Von Berliner SpezialitĂ€ten wie Currywurst und Buletten, bis zu gehobener KĂŒche und internationalen Speisen kann fast jeder kulinarische Wunsch erfĂŒllt werden.
Die Erlebnis-Gastronomie setzt auch in Berlin mit Musik- und Showprogrammen zunehmend neue MaßstĂ€be.
Shopping
Einkaufsmeilen:
Der KurfĂŒrstendamm bietet neben einer exklusiven AtmosphĂ€re besonders noble Marken und diverse FachgeschĂ€fte. Ein Blick in die Seitenstraßen kann sich lohnen und bietet oft gĂŒnstigere Einkaufsalternativen.

Die Friedrichstadt-Passagen machen exquisites Einkaufen mitten in Berlin möglich. FĂŒr Liebhaber von Designer-Boutiquen ist diese Shopping-Meile ein absolutes Muss. Im angeschlossenen Quartier 207 befindet sich auch die Galerie Lafayette mit eindrucksvoller Architektur und einem vom Erdgeschoss zum Dach reichenden Lichtkegel.
Die Potsdamer Platz Arkaden haben mit ĂŒber 130 GeschĂ€ften auf drei Etagen fĂŒr jeden Geldbeutel etwas zu bieten. Montag bis Samstag sind sie bis 21 Uhr geöffnet.

Im Kaufhaus des Westens, kurz KaDeWe genannt, ist besonders die Lebensmittelabteilung mit exotischem Essen aus aller Welt ein Highlight, das teilweise auch direkt vor Ort zubereitet wird.

In fast jedem Berliner Stadtteil bieten regelmĂ€ĂŸige Trödel- und WochenmĂ€rkte viel Abwechslung und laden zum Bummeln und zur SchnĂ€ppchen-Suche ein.
Internetpräsenz
Kontaktadressen
 
     
Die Stadt
Deutschlands grĂ¶ĂŸte Metropole zieht jedes Jahr Millionen Besucher in ihren Bann. Besonders Fans abwechslungsreicher StĂ€dtereisen sollten sich einen Kurzurlaub in der lebendigen Hauptstadt nicht entgehen lassen.

Wer nicht glaubt, dass auch Bauwerke ihren Charakter Ă€ndern können, braucht nur einen Blick auf das Brandenburger Tor zu werfen. Das ehemals isoliert stehende Sinnbild fĂŒr Teilung und Trennung verbindet heute im Herzen Berlins nicht nur symbolisch den Osten mit dem Westen.

Hoch oben von der Aussichtsplattform des Alexanderplatz-Fernsehturms aus (von den Berlinern liebevoll „Alex“ genannt), kann der Betrachter seinen Blick aus ĂŒber 200 Metern Höhe weit ĂŒber die facettenreiche Großstadt schweifen lassen. Dabei wandert das Auge auch ĂŒber baumreiche Parkanlagen und ausgedehnte WaldflĂ€chen mitten im Stadtgebiet, die grĂŒne Lungen fĂŒr die verkehrsreiche Weltstadt sind.
Interessante Stadtteile
Prenzlauer Berg

Im ehemaligen Ostberlin gelegen, ist Prenzlauer Berg das Paradebeispiel fĂŒr einen Stadtteil im Wandel. Seine ĂŒber 300 unter Denkmalschutz stehenden WohnhĂ€user bilden den grĂ¶ĂŸten zusammenhĂ€ngenden Altbaubestand Berlins.
Was ursprĂŒnglich ein Wohngebiet fĂŒr das Arbeitermilieu war, befindet sich seit der Wende in einem radikalen Umbruch. Zuerst zog es die alternative Szene in die grĂ¶ĂŸtenteils sanierungsbedĂŒrftigen aber dennoch reizvollen hundertjĂ€hrigen HĂ€user. Im Laufe der Jahre stiegen die Mieten aber durch verstĂ€rkte Sanierungsmaßnahmen so stark an, dass weniger einkommensstarke Bewohner verdrĂ€ngt wurden. Zwar hat die Oberschicht heute
das Viertel fĂŒr sich entdeckt, aber dennoch prĂ€gen ĂŒberdurchschnittlich viele junge Leute die AtmosphĂ€re, insbesondere Studenten. Die vielen Clubs, Szene-Bars und Kneipen des quirligen Stadtteils sind dabei beliebte Treffpunkte. Besonders lohnend ist ein Besuch der Kulturbrauerei, in der heute getanzt, statt wie frĂŒher Bier gebraut wird.


Charlottenburg

Eine der bekanntesten Straßen in Berlin ist ohne Zweifel der KurfĂŒrstendamm in Charlottenburg. Erstaunlich ist, dass sein GrĂŒnder Otto von Bismarck ihm schon Ende des 19. Jahrhunderts eine Zukunft als VergnĂŒgungsstraße voraussagte. Denn nichts Anderes ist der nach dem Vorbild der Champs-ElysĂ©es geplante Boulevard mit seinen zahlreichen Gastronomie-, Kultur- und Shopping-Angeboten heute.
Auch die Deutsche Oper und das Schloss Charlottenburg sollte man sich bei einem Besuch dieses Westberliner Stadtviertels unbedingt anschauen.
Ein weiteres Highlight ist die Kaiser-Wilhelm-GedÀchtniskirche, deren zerstörter Turm als Kriegsmahnmal neben dem Neubau erhalten wurde und mit ihrem unverwechselbaren Charakter als eine der schönsten Ruinen Deutschlands gilt.
21 Museen befinden sich allein in diesem Stadtteil, darunter auch eine U-Bahn-Ausstellung und eine Sport-Galerie.
Sehenswürdigkeiten
Berlin, die geteilte Stadt- das war einmal.
Doch obwohl seit der Wiedervereinigung schon viele Jahre verstrichen sind, wird ihre Vergangenheit in zwei Staaten noch an vielen Stellen sichtbar.

Heute gehören SehenswĂŒrdigkeiten, die an Berlins bewegte Geschichte erinnern, zum Sightseeing-Programm fĂŒr jeden Touristen.
Ganz oben auf der Liste der Attraktionen steht u. a. der „Checkpoint Charly“: Der ehemalige GrenzĂŒbergang war zwischen 1945 und 1990 ein bedeutender Kontrollpunkt zwischen Ost- und Westberlin und somit dem sowjetischen und dem US-amerikanischen Sektor. Heute befindet sich hier das vielbesuchte Mauermuseum.
RestbestĂ€nde der Berliner Mauer wird der Tourist in der Stadt jedoch kaum entdecken können. Sie wurde fast komplett abgerissen und von findigen HĂ€ndlern stĂŒckchenweise in die ganze Welt verkauft.
Ein besonderes GefĂŒhl von Freiheit erfĂ€hrt derjenige, der entlang der gepflasterten Linien oder Vertiefungen im Weg dem einstigen Mauerverlauf in Berlin folgt.
Ein Publikumsmagnet ist auch das Reichstags-GebĂ€ude. Im Jahre 1995 wurde es dank der außergewöhnlichen VerhĂŒllungsaktion durch Christo zum Schauplatz eines spektakulĂ€ren Kunst-Happenings.
Anschließend wurde der Reichstag nach den PlĂ€nen des britischen Architekten Sir Norman Foster vollstĂ€ndig neu ausgebaut. Dabei entstand auch die riesige begehbare Glaskuppel mit einem Durchmesser von 38 Metern und einer Gesamthöhe von 47 Metern ab Straßenniveau. Von der Dachterrasse in 24 Metern Höhe aus kann man den bemerkenswerten Rundum-Blick ĂŒber das historische und das moderne Berlin genießen. Um die hĂ€ufig langen Warteschlangen zu umgehen, empfiehlt sich ein Besuch an einem Wochentag oder frĂŒhmorgens.
Kultur und Unterhaltung
Die weltweit einzigartige Museumsinsel in der Spree umfasst mehrere Museen, in denen hauptsÀchlich Exponate aus der Antike zu bewundern sind. Seit 1999 steht das bauliche und kulturelle Ensemble auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes. Bei einer Bootsfahrt entlang des Flusses können die Bauwerke von Bord aus bestaunt werden.

Absolut außergewöhnlich ist auch die unter Denkmalschutz stehende Eastside-Galerie, ein 1,3 Kilometer langes Mahnmal fĂŒr Frieden und Versöhnung. Entlang der MĂŒhlenstraße setzten ab 1990 zahlreiche KĂŒnstler aus aller Welt dieses StĂŒck ehemaliger Mauer mit politischen und poetischen Motiven in Szene. Kurios daran ist, dass ausgerechnet die Ostseite der Mauer bunt gestaltet wurde, die zu DDR-Zeiten niemals berĂŒhrt, geschweige denn bemalt werden konnte.

Die Möglichkeiten der Freizeit- und Abendgestaltung sind nahezu unbegrenzt in einer Stadt, die niemals schlÀft.
Die Musicals „Mamma Mia“, „Tanz der Vampire“ sowie „Die Schöne und das Biest“ locken viele Besucher an.
Berlin ist zudem die deutsche Theater-Hauptstadt. Von soliden Revue-AuffĂŒhrungen im Friedrichstadtpalast ĂŒber Dieter Hallervordens bissige „WĂŒhlmĂ€use“ bis zum Musikschauspiel in der komischen Oper ist fĂŒr alle Stil- und Geschmacksrichtungen etwas dabei.
Wer es lieber etwas lauter und lebhafter mag, ist in der tobenden Disco-Szene an der richtigen Adresse. Von alternativen Keller-Clubs und Locations in alten Straßenbahn-Depots ĂŒber Edel-Lounges bis zu Techno-Großraumdiscos hĂ€lt insbesondere Berlin-Mitte zahllose Möglichkeiten fĂŒr durchtanzte NĂ€chte bereit.
Auch die Berliner Kneipenszene mit ihren „Kreuzberger NĂ€chten“ ist legendĂ€r und wartet auch außerhalb des Kult-Stadtteils mit einer riesigen Auswahl an Bars und Pubs auf.

Berlin bietet auch Sportinteressierten jede Menge Unterhaltung: Ob Fußball (Herta BSC), Eishockey (EisbĂ€ren Berlin), Basketball (ALBA Berlin) oder auch Schwimmen- zum Zuschauen oder selbst aktiv werden gibt es zahlreiche Möglichkeiten.

Hinweise für Behinderte
Das Signet „Berlin barrierefrei“ wurde von Menschen mit Behinderung in Zusammenarbeit mit Vertretern aus Wirtschaft, Handel und Tourismus entworfen.
Über 200 dieser Abzeichen heißen körperlich beeintrĂ€chtigte Menschen in den jeweiligen Einrichtungen willkommen.

Weitere Informationen darĂŒber unter:
Berlin barrierefrei
Tipps vor Ort
Praktische Informationen
Google Maps


Alle Angaben ohne Gewähr