Spy-Museum in Berlin eröffnet

Mitten in der City hat das Spy Museum Berlin eröffnet. Damit bekommt die „Hauptstadt der Spione, gut 25 Jahre nach Ende des Kalten Krieges eine eigene Ausstellung zum Schattenreich der Spionage. Darin geht um echte Spio¬ne, Geheimagenten und Whistleblower wie auch jene legendärer Spione aus Literatur und Film, wie James Bond.

In der Dauerausstellung werden spektakuläre Geheimoperationen, mysteriöse Spionagefälle und legendenumwobene Spione ans Licht gebracht. Auf über 3.000qm zeigt das Museum mehr als 300 seltene Exponate aus dem Bestand einer langjährig aufgebauten Sammlung und aufwendig produzierter Repliken, die mit innovativer Museumstechnik zukunftsweisend und multimedial präsentiert werden.

Vom Kalten Krieg bis heute

Das Spy Museum Berlin nimmt den Besucher mit auf eine Zeitreise, die mit beginnt, die Entwicklung von Methoden militärischer Aufklärung während der Weltkriege sowie die Entstehung und das Betreiben von organisierten Geheimdiensten thematisiert und einen Bogen in das dunkle Reich von Geheimdienstaktivitäten der verfeindeten Lager im Kalten Krieg spannt. Berlin bildet als bis heute wichtiger europäischer Knotenpunkt weltpolitischer Ereignisse den thematischen Schwerpunkt des Museums. Den aktuellen Aufgaben von Geheim- und Nachrichtendiensten sowie dem zukünftigen Umgang mit Information als Ware ist ein eigener Themenbereich gewidmet.

 Ausführliche Reiseinformationen und Tipps zu Berlin

Das Museum versteht sich als Ort lebendiger Wissensvermittlung und als experimentelles, spielerisches Laboratorium: Entdecken, Erleben, Aus¬probieren und Forschen sollen hier spielerisch ineinander greifen. Neben einer Vielzahl von Objekten, Dokumenten, Bild- und Filmzeugnissen aus privaten Sammlungen und öffentlichen Archiven sind auch Statements und Bekenntnisse von Zeitzeugen, Top- Agenten und Experten durch spezi¬ell für das Museum produzierte dokumentarische Filminterviews in der Ausstellung erlebbar. Die interaktive „Spy Map“ bietet den Besuchern via Touchpanel auf der über 14qm großen Laserprojektionsfläche eine visuelle Verortung der zeitgeschichtlichen Spionagehotspots in der Hauptstadt der Spione.

Fiktion und Realität

Die Spionage ist auch die Geschichte der Schicksale ihrer Protagonisten. Die weltweit bekannten Erzählungen von John le Carré oder Ian Fleming sind spannende Fiktion, aber unterscheiden sich gravierend vom echten Leben eines Geheimagenten und seiner unterschiedlichen Motivation. Die Ausstellung erzählt sowohl die Geschichten realer Protagonisten der Spionage, Geheimagenten und Whistleblower als auch jene legendärer Spione aus Literatur und Film, wie James Bond.

Das Spy Museum Berlin lebt von der wechselvollen Geschichte und hoch brisanten Gegenwart der Spionage mit all ihren Facetten und will für jedes Alter mit Erfahrenswertes, Spannendes und Überraschendes bereithalten.

Kategorie: Newsarchiv