Dies ist leider kein Aprilscherz: Der US-Kongress beabsichtigt, dass Einreisende in die Vereinigten Staaten von Amerika zukünftig eine „Eintrittsgebühr“ in Höhe von 10 Dollar bezahlen sollen. Paradox: Damit sollen Werbekampagnen für die USA als Reiseziel finanziert werden. Die EU kritisiert die Pläne heftig.
Die geplante Regelung soll für all die Länder gelten, für die mit den USA eine so genannte Visa-Waiver-Vereinbarung besteht. Bürger dieser Staaten benötigen bei einem Aufenthalt in den USA von weniger als 90 Tagen kein Visum. Derzeit haben insgesamt 29 europäische Länder mit den Vereinigten Staaten ein entsprechendes Übereinkommen. Wie smavel.com berichtete, müssen Reisende bereits seit Anfang des Jahres ihre Einreise zuvor im Internet anmelden (Electronic System for Travel Authorization).
Vertreter der EU fordern nun, dass falls die geplante Regelung in Kraft tritt, umgekehrt auch US-Bürger bei der Reise in EU-Staaten Eintritt zahlen sollten.
