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USA  (United States of America)

Kontinent
Nordamerika
 
Hauptstadt
Washington D.C. 
Einwohner
296 Mio. 
31 Einwohner pro km¬≤ 
Landesfläche
9.631.418 km¬≤ 
etwa 22-mal so groß wie Deutschland
drittgr√∂√üter Staat der Welt 
Zeit
GMT -6 bis -11
Währung
US-Dollar ($)
Sprache(n)
Englisch
lokal auch Spanisch (besonders in den S√ľdstaaten) und indianische Sprachen
Lage
Die Vereinigten Staaten von Amerika erstrecken sich in Nordamerika √ľber 4800 km vom Pazifik im Westen bis zum Atlantik im Osten. 2600 km liegen zwischen der Nordgrenze mit Kanada und der S√ľdgrenze zu Mexiko. Alle Bundesstaaten h√§ngen im Kerngebiet zusammen, au√üer Alaska im Nordwesten und den Hawaii-Inseln.
Klima
Feucht-hei√ües Klima (z. B. Regenwald), Trocken-hei√ües Klima (z. B. W√ľste, Savanne), Mittelmeerklima, Warmgem√§√üigtes Kontinentalklima, Seeklima, Kaltes Klima
√ľberwiegend warm- und k√ľhlgem√§√üigte Zone, im S√ľden subtropisch bis tropisch
Gliederung
Die USA gliedern sich in einen Hauptstadt-Distrikt (District of Columbia) und 50 Bundesstaaten.
Bevölkerung
Weiße (85,3 %), Schwarze (12 %), Hispo-Amerikaner (10,3 %), Asiaten (3,3 %), Indianer, Inuit und sonstige Ureinwohner (0,7 %)
Religionen
81 % Christen (davon 52 % Protestanten, 26 % der römisch-katholisch,3 % Orthodoxe), 14,2 % Religionslose, 2 % Mormonen, 1,4 % Juden, 0,5 % Moslems sowie kleinere Gruppen Buddhisten, Hindus und Zeugen Jehovas, 62 % der Bevölkerung gehören einer von 238 Religionsgemeinschafen an
Staatsform
Präsidiale Bundesrepublik
BIP (pro Kopf/Jahr)
44800 $
Beliebte Aktivitäten
Die fast 20 000 km K√ľstenlinie erm√∂glichten Aktivit√§ten am Strand, Surfen und Segeln. Wandern und Zelten in den Nationalparks, St√§dtetouren, Shoppen, Motorrad- und Caravantouren
Essen und Trinken
Typisch f√ľr die amerikanische K√ľche sind: Barbecue, Sandwiches, Burger, Steaks, Meeresfr√ľchte
Getränke: Soft-Drinks, Cocktails, Milchshakes, verschiedene Wein- und Biersorten
Nationale Feiertage
01. Januar- New Year’s Day:
dritter Montag im Januar- Martin Luther King Day
dritter Montag im Februar- President’s Day
letzter Montag im Mai- Memorial Day
04. Juli- Independence Day:
erster Montag im September- Labor Day
zweiter Montag im Oktober- Columbus Day
11. November- Veterans Day
vierter Donnerstag im November- Thanksgiving Day
25. Dezember- Christmas Day
Anreise
Flug: Alle großen Carier bieten diverse Ziele in den USA an, beispielsweise British Airways, American Airlines, Air France/KLM, Lufthansa, Delta und United
Sonstiges: Schiffsanreise: Dauer ca. 14 Tage, ca. 2500 ‚ā¨ bei Innenkabine (z.B. mit Queen Mary 2)
Häfen: z.B. Southampton - New York (www.kreuzfahrten-pool.de)
Gesundheit
Internetpräsenz
Kontaktadressen
 
     
Wissenswertes
Die USA sind ein Land der Superlative: Hier findet man die größten Metropolen wie New York mit den höchsten Wolkenkratzern, die längsten Panoramastraßen wie die legendäre Route 66 und die beeindruckendsten Naturwunder wie den Grand Canyon.
Natur pur kann man in den Nationalparks beim Beobachten von frei lebenden Bisons, Grizzlybären und Wölfen erleben.
Charakteristisch f√ľr die Vereinigten Staaten sind die Schachbrettmuster der am Rei√übrett entstandenen Gro√üst√§dte und die gro√üen Distanzen, die es zwischen einzelnen Bundesstaaten zur√ľckzulegen gilt
Sport ist eine wichtige Freizeitbeschäftigung der Amerikaner, und Sportarten wie Baseball, American Football, Eishockey oder Basketball genießen ein hohes Ansehen. Den Text der Nationalhymne kann im Land des Patriotismus wohl jeder mitsingen.

Geographisch lassen sich die USA in vier Gro√ülandschaften gliedern: Die Kordilleren (ein Gebirgszug im Westen Nord- und S√ľdamerikas, z.B. die Rocky Mountains), die Inneren Ebenen (trockenes Gebiet √∂stlich der Rocky Mountains), die Appalachen (bewaldetes Hochgebirge im Osten) und die √∂stliche K√ľstenebene.
Sehenswürdigkeiten
An attraktiven Reisezielen mangelt es dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten ganz sicher nicht. Naturbegeisterte kommen in den National Parks voll auf ihre Kosten.
Die Highlights f√ľr Sightseeing-Fans sind die beeindruckenden Megacities, von denen jede einzelne ihren ganz eigenen Charakter hat. W√§hrend das von den Pilgerv√§tern gegr√ľndete Boston als Wiege der Unabh√§ngigkeit gilt, wurde die Jazzhauptstadt Chicago durch Al Capone ber√ľhmt. In Los Angeles kann der Besucher am Walk of Fame auf den Spuren der Hollywood-Stars wandeln und sich anschlie√üend am sonnigen Venice Beach erholen.
Erlebnisurlaubern bieten sich Ziele wie Disneyland oder das Gl√ľcksspielparadies Las Vegas an.
In Washington D.C. wird die politische Macht der USA bei der Besichtigung von Pentagon, Weißem Haus und Capitol beeindruckend greifbar.

Der Yellowstone Nationalpark

Der Yellowstone Nationalpark im Nordwesten der USA ist mit einer Fl√§che von fast 9000 km¬≤ etwa dreimal so gro√ü wie Luxemburg. Er erstreckt sich √ľber die Bundesstaaten Wyoming, Montana und Idaho und entstand in der Einbuchtung des Yellowstone Vulkans, in der man Geysire und hei√üe Quellen hautnah erleben kann. Die Wind-River-Bergkette bildet einen malerischen Hintergrund zu einer von Canyons und einem Fluss mit Wasserf√§llen gepr√§gten Landschaft mit urspr√ľnglichen Nadelw√§ldern.

New York City

Einen gr√∂√üeren Kontrast zu den scheinbar menschenleeren Weiten der Nationalparks k√∂nnte es kaum geben, als die hektische Megacity New York. Rund um den Times Square l√§sst sich zwischen dem dichtem Gedr√§nge der Taxis und den flimmernden Werbetafeln der Puls der Stadt erleben. Die Freiheitsstatue als Symbol f√ľr Unabh√§ngigkeit und der H√∂henrausch der Skyscraper spiegeln die amerikanischen Ideale wider. Auf der Brooklyn Bridge er√∂ffnen sich atemberaubende Ausblicke auf die New Yorker Skyline.
Historie und Wirtschaft
Nachdem Jahrtausende lang nur die Vorfahren der Indianer das Land bevölkert hatten, kamen nach der Entdeckung Amerikas durch Kolumbus 1492 die ersten Siedler ins Land.
In gro√üem Umfang kamen besonders im 17. Jahrhundert viele Europ√§er an, die durch die Not im Mutterland zum Auswandern gezwungen waren, wie die Pilgerv√§ter aus dem Nordosten. In den neu gegr√ľndeten Kolonien wurde mit Hilfe von Sklaven Plantagenanbau betrieben. Kurz nach dem Unabh√§ngigkeitskrieg der Siedler trat im Jahre 1789 die Verfassung der USA in Kraft, deren erster Pr√§sident George Washington wurde.

Die USA sind die größte Volkswirtschaft der Welt mit einem Bruttoinlandsprodukt von 13,5 Billionen US-Dollar. 73 % der Einnahmen stammen aus dem Dienstleistungssektor, hierbei ein Drittel allein aus dem Banken-, Versicherungs- und Immobiliengeschäft. Das Pro-Kopf-Einkommen ist mit 35 400 $ das achthöchste weltweit. Jedoch könnten auch hier die Gegensätze kaum größer sein: Jeder achte Einwohner der USA lebt unter der Armutsgrenze.
Klima
Die unterschiedlichen Klimate werden durch die Gr√∂√üe des Landes und die nords√ľdw√§rts verlaufenden Gebirge bestimmt. W√§hrend im Norden k√ľhlgem√§√üigtes Klima vorherrscht, sind im Binnenland durch das Kontinentalklima gro√üe Temperaturunterschiede zwischen Sommer und Winter anzutreffen. In Florida ist das Klima subtropisch, in den S√ľdstaaten tropisch.
Durch die starken Luftdruck- und Temperaturgegens√§tze kommt es in den trockenen Ebenen der Great Plains h√§ufig zu Tornados und an der Golfk√ľste zu Hurrikans.
Auch die Temperaturen sind dementsprechend sehr unterschiedlich. Im S√ľden Floridas liegen die Mittelwerte bei 19¬į C im Januar und 28¬į C im Juli. Hier ist der Niederschlag mit 1500 mm im Jahr deutlich h√∂her als in der Pazifikk√ľste mit einer Niederschlagsmenge von durchschnittlich 370 mm pro Jahr.

Die beste Reisezeit

Die beste Reisezeit ist stark abh√§ngig von der Lage des Bundesstaats innerhalb der USA. W√§hrend in den Neuengland-Staaten der Herbst die beste Reisezeit darstellt (Indian Summer), ist es in den h√∂her gelegenen Nationalparks im S√ľdwesten und im Gebirge zu dieser Jahreszeit schon recht k√ľhl. F√ľr den S√ľden mit Florida sowie f√ľr die W√ľstenstadt Las Vegas ist in den Monaten M√§rz bis Mai die beste Zeit, w√§hrend f√ľr die meisten Ziele an der Ost- und Westk√ľste besonders September und Oktober klimatisch g√ľnstig sind.
Besonders in Gro√üst√§dten wie New York City werden die enormen Temperatur-Unterschiede zwischen den Jahreszeiten sp√ľrbar. W√§hrend in der Sommerhitze die Stra√üen zu brennen scheinen, sollte man sich im Winter mit warmer Kleidung gegen die oft unangenehm niedrigen Temperaturen und den h√§ufig eisigen Wind r√ľsten.
Kultur, Sitten und Bräuche
Die Vereinigten Staaten sind als Einwanderungsland gepr√§gt von der Vielfalt der Kulturen. Auch heute noch pflegen die Nachfolger ehemals unterschiedlicher Nationalit√§ten ihre urspr√ľnglichen Sitten und Br√§uche. Aus den Reihen der einstigen Sklaven gingen neue Musikstile wie Jazz und Blues hervor.
Das Streben nach Gl√ľck, das aus dem Inhalt der Unabh√§ngigkeitserkl√§rung hervorgeht, ist ein wichtiger Bestandteil des ‚ÄěAmerican Way of Life‚Äú.

Schlecht gelaunte Amerikaner wird man selten treffen, denn (zumindest oberflächliche) Freundlichkeit ist wichtig, wobei der small talk im Alltag eine große Rolle spielt.

Ein Restaurantbesuch ist f√ľr Amerikaner ein Luxus. Franz√∂sische, mexikanische und chinesische K√ľche sind ebenso kostspielig wie ein Besuch in italienischen Pizzerias, die, anders als in Deutschland, zum gehobenen Preisniveau z√§hlen. Ausweichen kann man auf die Systemgastronomie, die mit zahlreichen Burger-, Pizza-, Fisch- und S√ľ√üspeisenketten im ganzen Land anzutreffen ist.

Trinkgelder werden erwartet, denn darauf sind die niedrigen L√∂hne im Servicebereich ausgelegt. Dies ist nicht der Fall, wenn im Restaurant ‚ÄěTip is included‚Äú unter der Rechnung steht.

Raucher haben es in den USA inzwischen schwer, in vielen Restaurants und Bars ist das Rauchen vollständig untersagt, teilweise gibt es gekennzeichnete Raucherbereiche.

In Sachen Freizeitkleidung mögen es die Amerikaner leger und sportlich. Selbst in manchen gehobenen Hotels werden Turnschuhe heute ohne Probleme akzeptiert.

Die USA haben einen anderen Netzstandard als Europa. Zudem ist guter Empfang meist nur in den St√§dten bzw. Ballungsgebieten vorhanden. Eine Ausnahme bilden hier die Quadband-Handys, mit denen so gut wie √ľberall Empfang m√∂glich ist.
Reisevideos

     
Tipps vor Ort
Praktische Informationen
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