DSLV fordert und fördert aktive Sicherheit auf den Pisten

Sicherheit ist integraler Bestandteil aller Kurse der Ski- und Snowboardprofis. Der Deutsche Skilehrerverband appelliert an die Eigenverantwortung der Schneesportler. Zudem empfiehlt der 14.000 Mitglieder starke Berufsverband uneingeschränkt das Tragen von Schutzausrüstung, wie z.B. eines Skihelms.

„Allerdings bewahrt diese Ausrüstung die Sportler nicht vor Verletzungen. Rücksichtsvolles fahren, Schilder wahrnehmen und Pistenhinweisen folgen, dient aktiv der Sicherheit aller Pistenteilnehmer“, sagt Peter Hennekes, Hauptgeschäftsführer des DSLV.

Sicheres und verletzungsfreies Bewegen auf und neben der Piste steht bei den Profi- Schulen ganz oben auf der Agenda. „Das Thema Sicherheit ist beim DSLV verstärkt in der Ski-, Snowboard- und Skilanglauflehrerausbildung integriert. Da gehört Fahrsicherheit auf der Piste, Sicherheit in Funparks und Risikomanagement abseits der Piste ganz selbstverständlich zu jedem Kurs dazu“, sagt der Präsident des Deutschen Skilehrerverbands Wolfgang Pohl. Mit zunehmender Zahl von Sportlern auf den Pisten steigt das Verletzungsrisiko.

Ski- und Snowboardkurse sollen dafür sensibilisieren. Die Profi-Skischulen des DSLV bieten auch mit Empfehlungen zum Risikomanagement im Gelände einen detaillierten Leitfaden für das Verhalten abseits gesicherter Pisten. Außerdem coachen sie die Wintersportbegeisterten umfangreich in Schnee-, Wetter-, Lawinen- und Geländekunde. Nicht nur das Angebot ist vielfältiger geworden, auch die Ansprüche an den Schneesportlehrer sind komplexer. „Ein entscheidender Schritt zu mehr Sicherheit ist das Erlernen und Auffrischen des Fahrkönnens mit Hilfe von Profis. Denn der Kopf sollte nicht nur zum Skihelm tragen benutzt werden“, sagt Wolfgang Pohl.

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