Am 4.Mai wurde im Hamburger Miniatur Wunderland, der größten Modelleisenbahnanlage der Welt und der wichtigsten Touristenattraktion der Hansestadt mit knapp 1.100.000 Besuchern pro Jahr, ein neuer Abschnitt eröffnet. Die bisher 1.150 qm große Anlage wird um einen 150 qm großen Verkehrsflughafen erweitert.
Unter dem Namen „Airport Knuffingen“ wurde nach sechs Jahren Bau und Entwicklungszeit der Flughafen offiziell vom Ersten Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg Olaf Scholz und dem Formel 1 Weltmeister und Luftfahrtunternehmer Niki Lauda eröffnet. Ab jetzt ist der Flughafen für die Öffentlichkeit zugänglich.
Höhepunkt des Wunderlandes
Fraglos wird der Flughafen das neue Highlight des Miniatur Wunderland in Hamburg werden. Mehr als 150.000 Arbeitsstunden und rund 3,5 Millionen Euro sind in dieses Miniaturmammutprojekt geflossen. 40 Flugzeuge werden von einem Start und Landekatapult in die Luft befördert und fahren von einem eigens entwickelten Satellitensystem gesteuert selbstständig über das Rollfeld.
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Am Terminal angekommen, erblicken die Miniaturpassagiere einen in ca. 50.000 Arbeitsstunden entstanden Originalnachbau des Airport Hamburg. Allein der Nachbau der Terminals mit zehntausenden kleinen Details hat fast ein Jahr gedauert. Sowohl aus modellbauerischer als auch aus technischer Sicht wird der Flughafen eine neue Ära im Miniatur Wunderland einläuten.
Herausforderung bestanden
„Die größte Herausforderung unseres Flughafens war die Alleinstellung. Es gibt nirgends auf der Welt etwas Vergleichbares, von dem wir hätten lernen können. Wir mussten alles selbst entwickeln, von der Steuerung eines kleinen Cateringfahrzeugs bis hin zum Satellitensystem zur Steuerung von 40 Flugzeugen und 90 Fahrzeugen. Da ging es häufig nur noch nach dem Prinzip „Try and Error“. Nicht allzu effektiv, aber beim Anblick des fertigen Flughafens war es jede Mühe wert“, erklärt Gerrit Braun, Gründer und Geschäftsführer des Miniatur Wunderlandes.
