Endes des Jahres soll es durchgehende ICE-Verbindungen von Frankfurt nach London durch den Eurotunnnel geben. Die Strecke wird voraussichtlich von Frankfurt nach Köln und von dort weiter über Brüssel durch den Ärmelkanal verlaufen. Hier werden vor allem kürzere Züge mit einer Länger von 200 m Verwendung finden.
Die Mehrstromsystemzüge werden mit einer Geschwindigkeit von bis zu 300 km/h unterwegs sein. Züge des Typs ICE-3 fahren unter dem Ärmelkanal bereits mit Ausnahmegenehmigung.
Neue Strecke positiv aufgenommen
Bei den rund 400 Meter Zügen hatten sich Evakuierungsversuche in Notsituationen als schwierig erwiesen. Eurotunnel-Chef Jacques Gounon äußerte sich nun zuversichtlich gegenüber der britischen Times und der französischen Zeitung Les Echos, dass Wettbewerber wie die Deutsche Bahn bald aktiv am Verkehr zwischen dem europäischen Festland und England teilnehmen werden.
