Kölner Dom, Reichstag in Berlin und Frauenkirche in Dresden gelten als die für Deutschland besonders typischen Sehenswürdigkeiten. Bei den Deutschen erfreut sich das Reiseziel Deutschland wachsender Beliebtheit. Drei Viertel haben seit der Wiedervereinigung 1990 eine Woche oder länger Urlaub in Deutschland außerhalb ihres Wohnorts gemacht.
Dies ergab eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid im Auftrag der Zeitschrift DAHEIM in Deutschland (Ausgabe April/Mai). Am geringsten ist das innerdeutsche Reiseinteresse in Bayern (60%), am höchsten in Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt (91%).
Zu den besonders typischen Sehenswürdigkeiten zählen die Deutschen den Kölner Dom (40%), den Reichstag in Berlin (38%), die Frauenkirche in Dresden (37%) sowie Schloss Neuschwanstein bei Füssen (36%).
Unterschied in Ost und West
Allerdings hängt die Wertung der Sehenswürdigkeiten stark von der Heimatregion ab. So sind die Top drei im Westen Kölner Dom, Reichstag und Neuschwanstein; im Osten sind es Frauenkirche, Schloss Sanssouci und die Kreidefelsen auf Rügen. Frauen nennen häufiger Neuschwanstein, Sanssouci und die Bodensee-Insel Mainau, Männer den Hamburger Hafen und das Hofbräuhaus in München.
Typisch deutsch
Welche der folgenden Sehenswürdigkeiten sind besonders typisch für Deutschland? (Auswahl vorgegeben, bis zu drei Antworten möglich)
1. Kölner Dom 40%
2. Reichstag in Berlin 38%
3. Frauenkirche in Dresden 37%
4. Schloss Neuschwanstein bei Füssen 36%
5. Hamburger Hafen 29%
6. Kreidefelsen auf Rügen 24%
7. Schloss Sanssouci bei Potsdam 21%
8. Bodensee-Insel Mainau 21%
9. Hofbräuhaus in München 16%
10. Wartburg bei Eisenach 11%
11. Rothenburg ob der Tauber 10%
12. Zeche Zollverein in Essen 3%
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