Bis zum Start der Feriensaison sind es nur noch wenige Wochen. Drei von vier Deutschen (74 Prozent, 2017: 67 Prozent) wollen in diesem Sommer verreisen. Ihren Urlaub lassen sich die Deutschen auch was kosten: Durchschnittlich 1.076 Euro geben die Urlauber pro Kopf für ihre Auszeit aus, etwa so viel wie schon 2013, als das Urlaubs-Budget 1.128 Euro betrug.
Das ergab die diesjährige Trendstudie „Sommerurlaub 2018“ im Auftrag von CosmosDirekt, für die im April und Mai 2018 1.510 Bundesbürger ab 18 Jahre befragt wurden.
Per Auto in den Urlaub
Beliebtestes Transportmittel in den Urlaub ist laut Umfrage nach wie vor das Auto: 66 Prozent der Reisewilligen erreichen damit ihr Ziel (2017: 65 Prozent). Fremde Umgebung, andere Verkehrsregeln, ungewohnte Gepäck- und Passagiersituation im. Vor dem Start heißt es dann: Reifendruck, Scheibenwischwasser, Verbandskasten und Co. checken sowie Warnwesten, Warndreieck, Rettungskarte nicht vergessen. Zusätzlich helfen bei einem Unfall der Europäische Unfallbericht, am besten in doppelter Ausfertigung, und die grüne Versicherungskarte.
Ferien in Deutschland
Lieblingssommerziel ist Deutschland, so ein weiteres Ergebnis der Trend Studie. Mehr als jeder zweite Autourlauber (53 Prozent) plant, seine Ferien im eigenen Land zu verbringen. Kein Wunder, lassen sich die meisten Orte hierzulande doch schnell und bequem mit dem Wagen erreichen. Auf Platz zwei und drei der beliebtesten Urlaubsländer liegen Italien (13 Prozent) und Österreich (8 Prozent). Ausschlaggebend für die Wahl des Urlaubsortes ist für viele Befragte nicht zuletzt die Nachrichtenlage: Fast zwei Drittel der Deutschen meiden bestimmte Reiseziele aufgrund der politischen Situation (62 Prozent). Zum Vergleich: 2017 waren es 65 Prozent.
Stress im Ausland
Insgesamt waren bereits 85 Prozent der befragten Autofahrer schon mal mit ihrem Wagen im Ausland unterwegs. Immerhin 77 Prozent von ihnen machen sich vor Fahrten im Ausland in der Regel mit den wichtigsten Verkehrsvorschriften vertraut. Dies ist auch wichtig, denn so lassen sich mögliche Bußgelder wegen Verkehrsverstößen vermeiden und zusätzliche Stresssituationen entstehen erst gar nicht.
