Persönliche Empfehlungen von Freunden, Verwandten oder Bekannten ist für 38 Prozent der internationalen Touristen der ausschlaggebende Grund, eine Destination aufzusuchen. Dieser so genannte virale Kanal bleibt damit weiterhin der wichtigste Faktor bei der Buchungsentscheidung der Reisenden weltweit.
Auch in Deutschland ist die Weiterempfehlung der wichtigste Entscheidungsfaktor, spielt aber im internationalen Vergleich eine weniger dominante Rolle. Hierzulande werden Touristen im Vergleich stärker durch das Internet oder klassische Offline-Medien wie Magazine, Fernsehen oder Nachrichten beeinflusst. Deutschland selbst wird von internationalen Gästen als Reiseland häufig wegen ganz individueller Beweggründe ausgewählt, z. B. wegen eines persönlichen Interesses an Kultur und Geschichte, dem Besuch von Freunden oder dem Interesse an einer speziellen Region oder Stadt.
Dies zeigen aktuelle Analysen des Travelsat Competitive Index, einer weltweiten Studie zur Gästezufriedenheit, in Deutschland vertreten durch das Marktforschungsunternehmen Trendscope.
„Kunden fühlen sich in der Vielzahl zur Wahl stehender Destinationen und Informationskanäle offenbar zunehmend verloren – oder sind sich unsicher, welchen Informationen sie vertrauen können. In einer solchen Situation hat der Rat eines Freundes, Kollegen oder Verwandten mehr Einfluss auf die Reiseentscheidung als irgendein anderer Kanal“, kommentiert Gerrit Seul, Geschäftsführer bei Trendscope.
Eine Umfrage von smavel.com hatte bereits gezeigt, dass Social Networks wie Facebook für die Reiseplanung der Deutschen bislang keine Rolle spielen.
