Jüngst unterzeichnete RWE in Frankfurt am Main einen Vertrag über die Lieferung von Strom aus Wasserkraftwerken mit einem Gesamtvolumen von deutlich mehr als einer Milliarde Euro. Von 2014 bis 2028 werden insgesamt 14 Wasserkraftwerke die Züge der Deutschen Bahn mit erneuerbarem Strom versorgen.
Damit bezieht die Deutsche Bahn von RWE jährlich rund 900 Millionen Kilowattstunden Strom aus Wasserkraft. Das entspricht rund acht Prozent des Bedarfs an Bahnstrom und reicht aus, um rund ein Drittel der Fernverkehrsflotte (ICE und IC) ein Jahr lang zu betreiben oder um jährlich 250.000 Haushalte mit Strom zu versorgen.
Mehr Strom aus erneuerbaren Energien
Mit dem Vertragsabschluss erhöht die DB ihren Anteil an regenerativen Energien am Bahnstrom-Mix von derzeit 19,8 Prozent ab 2014 auf rund 28 Prozent und kommt damit ihrem Ziel, diesen Anteil auf mindestens 30 bis 35 Prozent bis 2020 zu erhöhen, erheblich näher. Unter zusätzlicher Berücksichtigung der CO2-freien Produkte der DB kann der Anteil der erneuerbaren Energien am Bahnstrom-Mix bis dahin sogar auf mehr als 40 Prozent steigen.
Strom mit Herkunftsnachweis
RWE garantiert über zertifizierte Herkunftsnachweise, dass im Umfang der physischen Stromlieferung an die Deutsche Bahn Strom aus den RWE-Wasserkraftwerken in das Netz eingespeist wird. Mittels Herkunftsnachweisen kann der von der regenerativen Quelle ins Netz eingespeiste Grünstrom einem Verbraucher zugeordnet werden.
