London

Cambridge

Manchester

Birmingham

England

England liegt im Süden Großbritanniens und ist durch den Ärmelkanal vom europäischen Festland getrennt. Das Land bietet sowohl grüne Hügel in der Mitte als auch eine durch den Golfstrom beeinflusste Countryside im Süden mit exotischen Pflanzen, weißen Kreidefelsen und Sandstränden. Neben der abwechslungsreichen Landschaft sind auch die englischen Parks, Gärten und Schlösser bereits zum Schauplatz zahlreicher Filme geworden. England ist ein multikulturell gemischtes Land, da viele Einwanderer aus den Staaten des Commonwealth in Großbritannien leben. Besonders in den Sommermonaten finden viele unterschiedliche Events in England statt, vor allem große Pop- und Rock-Konzerte.

Zahlen und Fakten England
Kontinent
Europa
Hauptstadt
London
Staatsform
Konstitutionell-parlamentarische Monarchie
Einwohner
50.431.700
BIP pro Kopf/Jahr
24.503 €
Landesfläche
130.395 km²
Zeitzone
GMT ±0
Sprache(n)*
Englisch
Währung(en)
Pfund Sterling
Internetpräsenz

Sehenswürdigkeiten / Highlights

Eine der berühmtesten Zugbrücken der Welt ist die 1894 eingeweihte Tower Bridge in London, die einen guten Ausblick über die Themse und auf die Skyline der britischen Hauptstadt bietet. In der Londoner Innenstadt locken die Markthallen von Covent Garden und der Buckingham Palace Shopping- und Kulturinteressierte an. Im Kontrast zur Lebendigkeit der Metropole steht das ländliche Cornwall mit seinen Fischerdörfern und Land’s End, dem südwestlichsten Kap Europas. Mysteriös sind die Steinkreise von Stonehenge, die 1986 zum Unesco-Weltkulturerbe erklärt wurden. Entlang der Kreideklippen von Dover können Wanderer und Radfahrer den Ausblick auf das Meer genießen.

Allgemeine Informationen
Zollbestimmungen Link Zollbestimmungen für England
Landesvorwahl +44
Strom und Steckdosen 240 Volt Wechselstrom, 50 Hertz, Steckertypen 4 und 5
Mietwagen Mindestalter in der Regel 21- 25 Jahre, je nach Fahrzeugklasse Ausnahmen möglich.
Öffnungszeiten Banken Montag bis Freitag 9.30-16.30 Uhr

Benötigte Dokumente

gültiger Reisepass oder anderes Dokument, das die Identität und Nationalität belegt Je nach Nationalität Visum benötigt Die Einreisegenehmigung unterliegt strengen Bestimmungen, nähere Informationen erhalten Sie auf der Website UK Visas.

Klima England

Klimazonen: Seeklima

Temperatur min.: Ø 4 Grad Celcius im Januar (London) Temperatur max.: Ø 16 Grad Celsius im Juli (London) Niederschlag max.: 80mm im Dezember (London) Kühle Westwinde vom Atlantik und warme Golfstrom-Einflüsse

Gliederung

9 Regionen mit 39 counties (Grafschaften) und 6 metropolitan counties

Bevölkerung

Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland: 80 % Engländer, 8,3 % Schotten, 4,9 % Waliser, 2,7% Nordiren, 1% Inder, 3% Sonstige

Religionen

Vereinigtes Königreich: Anglikaner 56, 8%, Andere Protestanten 15%, Katholiken 13,1%, Muslime 1,4%, Sonstige 13,7 %

Beliebteste Aktivitäten

Reiten, Events erleben, Sprachurlaub, Kultur und Geschichte

Essen und Trinken

Breakfast: (Frühstück) mit Müsli, Spiegeleiern, Bacon, Würstchen, gegrillten Tomaten, Orangenmarmelade (marmelade), Toast und Fruchtsaft Fish´n´Chips (frittierter Fisch mit Pommes Frittes) mit oder ohne vinegar (Essig) ist das bekannteste Mittagsmenü Nationalgetränk ist Tee, insbesondere zur nachmittäglichen Tea Time mit Süßigkeiten wie Kuchen oder Früchten mit Sahne

Nationale Feiertage

01. Januar: New Year
Ende März/Anfang April: Good Friday
Ende März/Anfang April: Easter Monday
erster Montag im Mai: May Day
letzter Montag im Mai: Spring
letzter Montag im August: August
25. Dezember: Christmas
26. Dezember: Boxing Day

Anbieter

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In England leben mehr als 83% der Bevölkerung des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland, wobei Großbritannien die Insel bezeichnet, auf der England, Wales, und Schottland liegen. Der größere südliche Teil heißt England. Die englische Königin übernimmt fast ausschließlich repräsentative Aufgaben und das gewählte Parlament führt die Regierungsgeschäfte. Da England aber keine eigene schriftliche Verfassung hat, so wie Schottland, Wales und Nordirland, ist der politische Status Englands genau genommen nicht eindeutig geklärt. England zählt zu den am dichtesten besiedelten Regionen Europas. Die relativ kleine Insel in Nordwesteuropa hat die Welt jedoch beeinflusst wie kaum ein anderer Staat. Als größte europäische Seemacht führte England lange die Commonwealth genannte politische Einheit aus der Insel Großbritannien und den eroberten Gebieten in aller Welt an. Durch diese Eroberungen und Handel mit zahlreichen Ländern und Inseln in aller Welt wurde England zum Zentrum eines der größten Imperien, die es je gegeben hat.

Die Hauptstadt London entwickelte sich zu einem der wichtigsten Plätze der internationalen Finanzwelt, es gibt sogar einen eigenen Stadtteil, der den Banken und anderen Finanzinstitutionen vorbehalten ist, die so genannte „City of London“. Aufgrund der multikulturellen Einflüsse und der gewaltigen politischen, wirtschaftlichen und finanziellen Macht ist London auch heute noch eine der kosmopolitischsten Metropolen in Europa. In der Metropolitan Area leben 14 Millionen Menschen. England war die treibende Kraft der Industrialisierung, insbesondere in der Entwicklung von mechanisierten Webstühlen, Dampfmaschinen und der Eisenbahn.

Berühmt ist England für seine zahlreichen Burgen (Castles) und für seine ausserordentlich gepflegten und durchdachten Gartenanlagen. Beliebter Sport der Adeligen war lange Zeit die Fuchsjagd, die heute jedoch sehr umstritten ist. Andere Sportarten, für die England bekannt ist, sind Cricket und Polo. Die global bekanntesten Sportarten Fussball und Tennis sind ebenfalls in England kultiviert worden, wobei Fussball eher ein Sport für die Masse und Tennis ein Sport der so genannten „upper class“ war. Diese adelige Oberschicht ist in England immer noch sehr einflußreich. Unter den Adeligen hat sich ein Verhaltenskodex herausgebildet, der viel Wert auf Höflichkeit und vornehmes Auftreten legt. Weltgewandte, in der Kunst der Konversation und Höflichkeit souveräne Männer dürfen sich „gentleman“ nennen, ein Begriff, der in der ganzen Welt verstanden wird.

William Shakespeare gilt vielen auch heute noch als unübertroffener Meister der Theaterliteratur und als eines der größten Genies aller Zeiten. Zahlreiche berühmte Schriftsteller kommen aus England, beispielsweise Charles Dickens (Oliver Twist) und Sir Arthur Conan Doyle (Sherlock Holmes). Moderne Rock- und Popmusik hat einen großen Teil ihrer Wurzeln in England. Die Beatles waren die erste „band“ (ein englischer Begriff), die mit Popularmusik zu Weltruhm gelangte. Aber auch Punk, die rebellische Musik der 80er, und Hardrock haben ihre Wurzeln in England. Englisch zählt zu den Sprachen mit den meisten Vokabeln und doch reichen vergleichsweise wenige Wörter aus, um fast alles im Alltag wichtige auszudrücken. Überhaupt lässt sich auf Englisch vieles gut auf den Punkt (to the point) bringen.

An der südöstlichen Spitze Englands gibt es nahe der Stadt Dover die berühmten Kreidefelsen zu besichtigen, die durch ihre helle Farbe und ihre steil abfallende Form auffallen. Der Südwesten Englands wird auch als die englische Riviera bezeichnet, da er dank des Golfstroms subtropische Klimamerkmale aufweist. Hier wachsen sogar im nördlichen Europa Palmen. Die Stadt Bath in der südöstlichen Region wurde von der Unesco zum Weltkulturerbe ernannt. In Englands Süden gibt es die berühmte Hafenstadt Brighton zu entdecken. Cambridge, die traditionsreiche Universitätsstadt von Weltruf, ist ebenfalls eine sehr bekannte Touristenattraktion. Andere Highlights sind die zahlreichen üppig grünen Hügellandschaften und die in ganz England aufzufindenden Burgen, Schlösser und Klosterruinen mit jahrhundertealter Vergangenheit. Die Kathedrale von Canterbury ist eine der beeindruckenden architektonischen Glanzleistungen der englischen Christenheit.

Zeuge einer alten Kultur, die wahrscheinlich während der Bronzezeit ihre Blütezeit hatte, sind die Steinkreise von Stonehenge. Bis heute ist nicht geklärt, wie es den Menschen mit den damaligen primitiven Mitteln gelang, tonnenschwere vier Meter hohe Felsblöcke zu transportieren und aufzurichten. Andere Spuren der steinzeitlichen Besiedlung sind nur aus größerer Höhe zu erkennende Tierfiguren. Weitere Steinkreise- und andere Steinformationen, wie sie auch auf dem kontinentalen Festland zu finden sind, zeugen von einer möglichen kulturellen Verbindung mit dem südlichen Europa.
In der Hauptstadt London gibt es zahlreiche weltberühmte architektonische Glanzleistungen zu bestaunen. Big Ben, das Parlamentsgebäude, Piccadilly Circus, der Buckingham Palace und die Tower Bridge sind nur einige der bekanntesten. Der Trafalgar Square ist der größte Platz Londons und liegt mitten im Zentrum der britischen Hauptstadt. Saint Paul’s Cathedral, die Hauptkirche der Anglikanischen Kirche, ist ebenfalls ein besonders imposantes Bauwerk. Sightseeingtouren mit den typisch englischen roten zweistöckigen Bussen sind ein Klassiker der Stadtbesichtigung. Jedermann kennt auch die Wachen vor dem Buckingham Palace, die in voller Montur regungslos dastehen und keine Miene verziehen.

Zahlreiche Museen machen London für Freunde der Kunst und der Wissenschaft attraktiv. Das British Museum in Bloomsbury hat über sechs Millionen Ausstellungsstücke. Berühmt ist der kreisrunde Reading Room, in dem schon Mahatma Gandhi und Karl Marx studierten. Das Victoria and Albert Museum im Stadtteil South Kensington verfügt über eine Sammlung von Kunstschätzen aus aller Welt. Im Science Museum werden auf fünf Ebenen Ausstellungen zu den Themen Astronomie, Meteorologie, Biochemie, Elektronik, Navigation, Luftfahrt und Fotografie gezeigt. Ausstellungsstücke wie Teleskope von Galileo Galilei, ein Mikroskop von George Adams, die frühe Dampflokomotive 'Puffing Billy', das erste Telefon von Graham Bell, ein Rolls Royce aus dem Jahre 1909, eine Flugkonstruktion von Otto Lilienthal sowie die Kommandokapsel des Raumschiffs Apollo 10 sind hier zu bestaunen. Das Natural History Museum besitzt etwa 40 Millionen verschiedene Exponate, beispielsweise Dinosaurierskelette, Fossilien (unter Ihnen ein Archaeopteryx), das 30 Meter lange Skelett eines Blauwals und das Modell des um 1690 ausgestorbenen Dodo-Vogels. Die National Gallery am Trafalgar Square zeigt eine vielfältige Gemäldesammlung. In der naheliegenden National Portrait Gallery sind über 9000 Porträts ausgestellt. Die Tate Gallery auf der Uferstraße zwischen Chelsea und Westminster umfasst die größte Sammlung britischer Gemälde vom 16. Jahrhundert bis in die Gegenwart.

Madame Tussauds Wachsfigurenkabinett ist eine der größten Attraktionen der Hauptstadt. Ausgestellt werden lebensnah nachempfundene Wachsfiguren von verstorbenen und lebenden Berühmtheiten. Einen Platz in der Ausstellung von Madame Tussaud erhalten nur Menschen von Weltruhm.
London besitzt eine große Anzahl von Grünanlagen: Auf circa 220 Quadratkilometern breiten sich über 200 Parkanlagen aus. Die Royal Parks waren einst den britischen Monarchen vorbehalten und wurden erst vor 200 Jahren in öffentlich zugängliche Parkanlagen umgewandelt. 1997 wurden der Greenwich Park im südöstlichen Viertel Greenwich mit den dazugehörigen Gebäuden von der Unesco zum Weltkulturerbe der Menschheit erklärt.

Beliebte Reisedestinationen im Norden Englands sind vor allem die alten Städte Leeds und Manchester, das sich von einer Industriestadt zu einem kulturellen Zentrum entwickelt hat. Viele Besucher lockt auch die Gegend Yorkshire mit ihren Felsen, Tälern, Wasserfällen und Mooren an. Lake District, der größte Nationalpark Großbritanniens ist von zahlreichen Gipfeln, Wasserfällen und Seen durchzogen und zählt ebenfalls zu den besonders beliebten Reisezielen.

Bei National Trust oder English Heritage, den englischen Denkmal- und Heimatschutzorganisationen, kann man sich für bis zu einem Monat den Great British Heritage Pass bestellen, der Eintritt in hunderte Touristenattraktionen und Events gewährt. In vielen Fällen rentiert er sich bereits nach der fünften oder sechsten Besichtigung.

Historie und Wirtschaft

Erst die Römer brachten die Geschichtsschreibung auf die britannische Insel. Im klassischen römischen Stil bauten die Römer eine hocheffiziente Infrastruktur auf, um ihre militärischen Eroberungen zu festigen, und erschlossen so Britannien, wobei der Grad der Romanisierung sehr unterschiedlich ausgeprägt war. Um 400 nach Christus trafen Angeln, Jüten und Sachsen in England ein und beendeten die römische Vorherrschaft. Um die Jahrtausenwende fielen mehrfach Normannen in England ein. Das Christentum wurde in der Regel zuerst von den herrschenden Familien angenommen und von diesen ihren Untertanen zur Pflicht gemacht. Die bedeutendste Dynastie Englands im Mittelalter waren die Tudors. Unter Heinrich dem Achten kam es 1531 zum Bruch mit Rom: Da der Papst Heinrich die Scheidung von dessen erster Frau untersagte, gründete Heinrich die anglikanische Kirche und stellte den Papst damit vor vollendete Tatsachen. Unter Elisabeth I., seiner Tochter, wurde die englische Kirche protestantisch.

Elisabeths Nachfolger wurde Jakob I., der Sohn Maria Stuarts, der bereits als König von Schottland Herrschaftserfahrung gesammelt hatte. Für seine Zeit hatte er ungewöhnlich liberale Ansichten in religiösen Fragen, verstand sich aber gleichzeitig als absolutistischer weltlicher Herrscher von Gottes Gnaden. In der Folgezeit gab es zunehmend Bestrebungen, ein Parlament aus Staatsbürgern in die Regierungsentscheidungen mit einzubeziehen, was schliesslich in Kombination mit einem teuren Krieg gegen Schottland das Land in eine Krise mit bürgerkriegsähnlichen Zuständen führte. Am 30. Januar 1649 wurde König Karl in Whitehall hingerichtet. Das Commonwealth and Free State, wie das Land nun hieß, hatte ein Parlament als Legislative und den Staatsrat mit seinem Vorsitzenden, dem Revolutionsführer Oliver Cromwell, als Exekutive. Die so genannte „Glorreiche Revolution“ führte zur Gründung des modernen parlamentarischen Regierungssystems auf der Grundlage der Gsetzessammlung „Bill of Rights“.

Durch siegreiche Kriege gegen die Spanier und Franzosen eroberte England 1763 den größten Teil von Nordamerika, zahlreiche Antilleninseln sowie große Gebiete in Afrika und wurde somit zur führenden Seemacht der Welt. Bereits 1776 bis 1783 wurden große Teile des Weltreichs, darunter die USA, allerdings wieder unabhängig und das britische Weltreich hatte damit seinen Macht-Zenit überschritten. Im Zweiten Weltkrieg zählte England unter Premierminister Winston Churchill zu den Siegermächten, 1949 trat das Vereinigte Königreich der NATO bei. Im Jahr 1973 trat England der Europäischen Gemeinschaft (EG) bei.
Englands Volkswirtschaft zählt zu den dereguliertesten und privatisiertesten auf der Welt. Die britische Wirtschaft prägte den sogenannten „angelsächsischen Kapitalismus“, der auf den Prinzipien der Liberalisierung, des freien Marktes, niedriger Besteuerung und geringer Regulierung beruht. Durch die Innovationen, welche die industrielle Revolution ermöglichten, gab es im achtzehnten Jahrhundert einen bis dato einzigartigen industriellen Aufschwung auf der Insel. Schwerpunkte waren dabei der Schiffsbau, die Schwerindustrie, der Kohlebergbau, die Stahlproduktion und die Textilherstellung. Als weltumspannendes Imperium kontrollierte England für seine Produkte einen großen und sicheren Absatzmarkt und wurde die dominierende Handelsmacht der Welt.

Mittlerweile ist England zur Dienstleistungsgesellschaft geworden: Drei Viertel des Bruttoinlandsprodukts werden von Dienstleistungen erwirtschaftet. Das Finanz- und das Versicherungswesen spielen dabei führende Rollen: Die City of London ist das größte Finanzzentrum Europas. Die London Stock Exchange, Lloyd’s of London, die Bank of England und zahlreiche global operierende Banken wie Barclays, Citigroup und HSBC haben hier ihre Zentralen. London weist die größte Konzentration an ausländischen Bankniederlassungen in der Welt auf. Von großer volkswirtschaftlicher Bedeutung ist auch der Tourismus: Mit über 27 Millionen Touristen pro Jahr ist das Vereinigte Königreich die sechstwichtigste Touristendestination der Welt.

Die Briten verfügen über große Reserven an Kohle, Erdgas und Erdöl. Deren Förderung trägt zu 10 % zum BIP bei, für einen europäischen Staat ein außergewöhnlich hoher Anteil. Bedeutende britische Unternehmen dieser Branche sind unter anderem die globalen Konzerne BP und Royal Dutch Shell.

Das Klima in England ist ozeanisch beeinflusst, das bedeutet, die Jahreszeiten sind nicht sehr stark ausgeprägt. Die Sommer sind meist kühl und regnerisch, die Winter mild und niederschlagsreich. Dauerregen ist jedoch selten zu befürchten, denn in England verändert sich das Wetter oft mehrmals am Tag deutlich. Auch wenn morgens die Sonne scheint, empfiehlt es sich, bei Ausflügen eine Regenjacke mitzunehmen.

Gerade in bergigen Gegenden kann sich sehr schnell Nebel bilden. Insgesamt ist das Klima gemäßigt mit warmen Sommern und kühlen Wintern. Der Golfstrom sorgt im Südwesten für höhere Temperaturen als im übrigen England.

Die große überbaute Fläche Londons hält Wärme zurück und schafft dadurch eine Mikroklimazone, in der es teils fünf Grad wärmer ist als im Umland. Die höchste jemals in London gemessene Temperatur beträgt 37,9 Grad Celsius. Schnee fällt selten, und wenn sind es normalerweise nur einige Zentimeter pro Jahr.

Die beste Reisezeit

Die beste Reisezeit für England sind die milden Sommermonate von Mai bis September. Für einen Badeurlaub an der englischen Küste eignen sich vor allem die Hochsommermonate, während Sightseeing-Touren in London besonders im Frühling und Herbst reizvoll sind. An der Südküste Englands sind die Temperaturen das ganze Jahr über milder als im übrigen Land, da insbesondere die Küstenregion durch den warmen Golfstrom beeinflusst wird.

Auf der Insel haben sich einige im Vergleich zum europäischen Kontinent sehr eigenen Konventionen herausgebildet. Das bekannteste Beispiel ist sicherlich der Linksverkehr auf britischen Straßen, der nur aufgrund der ehemals britischen Herrschaft auch in anderen Ländern wie Australien und Malta Brauch ist.

An britischen Waschbecken gibt es teilweise nicht einen Wasserhahn mit Mischbatterie wie in Mitteleuropa, sondern zwei Hähne. Sehr heißes und kaltes Wasser fließen getrennt, so dass warmes Wasser erst durch die Mischung im Becken entsteht.

Gekochtes Fleisch in Pfefferminzsoße, sparsamer Umgang mit Gewürzen, eiskalter Rotwein, warmes Bier und Essigchips sind Spezialitäten der englischen Küche. Das reichhaltige englische Frühstück mit gebratenen Eiern, Speck, Würstchen, Brot und Fruchtsäften ist sehr beliebt. Sonntags gibt es traditionellerweise Fleisch, Kartoffeln und Gemüse. Zu sehr vielen Anlässen wird Tee getrunken, traditionellerweise auch bei der täglichen „tea time“ (Teestunde) um fünf Uhr nachmittags.

Ausgesuchte Höflichkeit gehört für die meisten Engländer zum guten Ton, bestes Beispiel dafür ist die ordentliche Menschenschlange beim Einsteigen in den Bus.

Briten treffen sich gerne in Pubs und trinken Ale (britisches Bier). Viele englische Pubs zeichnen sich durch geschmackvolle Einrichtung aus.

Anreise

Flug: Direktflug Frankfurt-London 90 min.

Bahn: Eurostar (Hochgeschwindigkeitszug)

Sonstiges: Fähre/Luftkissenboot: zum Beispiel Calais-Dover

Kontaktadressen

Deutsche Botschaft in London
Britische Botschaft

Weitere Informationen unter unseren hilfreichen Links:

Times
Guardian
Londoner U-Bahn
Züge, Shuttles und Linienbusse
Bed and Breakfast
Independent Youth Hostels in England
English Heritage Größte englische Denkmalschutzgesellschaft
Events in England
- Offizielle Besucherseite von London (mehrsprachig)
Fremdenverkehr Manchester (mehrsprachig)

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