Mit Kindern stressfrei im Auto in den Urlaub

Am liebsten hätte jeder, der mit Kindern in den Urlaub reist, gut gelaunte Kids auf der Rückbank. Ein paar Ideen helfen, sich selbst und dem Nachwuchs unterwegs Abwechslung und Spaß zu bescheren. holiday autos hat die 10 besten Tipps für Urlaubsfahrten mit Kindern zusammengestellt.

1. Routen- und Pausenplanung vorab

Vor dem Losfahren erklären, wohin es geht: Mit Geschichten über das Ziel und interessante Zwischenstationen kann man die Fahrt schmackhaft machen und unterwegs abwechslungsreich erzählen. Routenplanung mit Kindern bedeutet immer, dass man maximal 2-3 Stunden am Stück unterwegs sein sollte – dann gibt es tausend Möglichkeiten für Pausen: beispielsweise Sandburgen am Strand bauen, Achterbahn fahren, Affen im Zoo füttern oder seltene Pflanzen im Naturpark bewundern.

2. Was war das denn?



Auch wenn man nur ankommen möchte, Kinder sind neugierig und interessieren sich für alles, was sie unterwegs sehen. Und es kann nicht schaden, ab und zu selbst mal etwas Neues zu sehen. Die neugierige Frage „Was war das denn?“ als Anlass für die nächste Ausfahrt nehmen, sich durchfragen oder Hinweisschildern folgen und Geheimnissen unterwegs auf die Schliche kommen. Solche Spontanausflüge immer im Bild festhalten, denn sie entwickeln sich möglicherweise zu einmaligen Erinnerungen, die kein anderer Urlauber vorher jemals gesehen hat.

3. Verschiedene Altersgruppen in einem Urlaubsauto

Kleinere Kinder lieben Spielplätze und sind zufrieden, solange Kuscheltier und Mama in greifbarer Nähe sind. Teenager gehen gerne in Shoppingcenter, finden vieles absolut uncool, kommen mit dem Musikgeschmack der Geschwister und Eltern nicht klar und müssen anders begeistert werden. Um alle unter einem Autodach glücklich zu machen ist es wichtig, viel und direkt zu besprechen, was jeder Mitfahrer will. Nur so bekommen alle Überblick über sämtliche Interessen – und können Schnittmengen akzeptieren.

4. Ferienauto-Singstar gesucht

Im Auto kann man super den MP3-Player mit Lieblings-Hits der ganzen Familie zum Laufen bringen – jeder überzeugt mit seiner besten Stimme. Die Jury besteht aus den restlichen Mitfahrern oder vielleicht auch jemandem, dem man gerade an der Ampel vorgesungen hat. Und wenn sich alle gegenseitig applaudieren macht es am meisten Spaß.

5. Spielend unterwegs

Es muss nicht immer teures oder viel Spielzeug sein, das man mit in den Urlaub schleppt. Warum nicht Neugierde auf das, was man unterwegs sieht, mit Lust am Lernen kombinieren und witzige Spiele-Kombinationen daraus machen: ein neuer Ort und schon beginnt die ganze Familie im Uhrzeigersinn, zum Anfangsbuchstaben weitere „Stadt-Land-Fluss-Begriffe“ zu erfinden. Oder rate mal: Ich sehe was, was du nicht siehst, und das ist: Das silberne Cabrio hinter uns? Auch Autokennzeichen zuordnen macht Spaß und sorgt für kurzweilige Fahrten. Witziger Nebeneffekt: die Kombination aus Lernen und Spaß packt Kinder und Erwachsene gleichermaßen. Natürlich reisen dennoch ein paar Lieblingsstücke aus der heimischen Spielkiste mit in den Urlaub. Noch zu Hause fragen, was die Kinder mitnehmen möchten und alles in einen Spielesack packen, den man praktisch hinter Fahrer- oder Beifahrersitz hängt. So ist alles schnell griffbereit, ohne dass erst der ganze Kofferraum ausgeräumt werden muss.

6. Bewegung

Wer länger am Stück im Auto sitzt, muss dringend etwas tun. Bei Kindern heißt es Bewegungsdrang, Erwachsene nennen es den Kreislauf in Schwung bringen. Einen schönen Platz zum Halten gibt es überall. Und dann zum Beispiel Ballspielen am Strand, durch Wälder oder am See entlang spazieren oder einfach nur über Wiesen toben. Utensilien wie Frisbee oder Federballset lassen sich im Kofferraum des Ferienautos unterbringen.

7. Hörbücher

Wenn mal die Worte ausgehen sind alters- und themengerechte Hörbücher eine gute Alternative für die ganze Familie. Erstens macht es Spaß, zu lauschen. Zweitens bieten die Geschichten den unterhaltsamen Nebeneffekt, dass sich später alle gemeinsam darüber unterhalten können. Beispielsweise über typische Reisegeschichten von Millie oder der kleinen Reisemaus, die schon viele Länder bereist haben. Oder über Ritter Rost, Pumuckl, Pünkelchen und Benjamin Blümchen im Urlaub. Ideen sind auch Klassiker der Kinder- und Jugendliteratur wie Astrid Lindgrens gesammelte Werke, Harry Potter, die wilden Hühner oder 3 Fragezeichen.

8. Essen und Trinken

Kinder haben nicht immer dann Hunger, wenn alle anderen essen. Am Tisch verdrücken die aufgekratzten Kids nur ein paar Bissen, unterwegs kommt später das Magenknurren. Am besten ist es, bereits vor der Fahrt einen Vorrat an gesunden Snacks wie Obst, Keksen und belegten Broten vorzubereiten, der unterwegs griffbereit und sicher in einer Box parat ist. Ebenso achtet der aufgeregte Nachwuchs möglicherweise nicht immer darauf, den Durst sofort zu löschen. Schnelle Abhilfe sorgen Wasser- oder Schorlevorräte in Plastikflaschen mit sicherem Drehverschluss, die auf der Rückbank deponiert werden können.

9. Kids finden Cabrios doof

Bei der Fahrzeugwahl haben Kinder meist keine Mitsprachemöglichkeit, ein wichtiger Aspekt darf allerdings nicht vergessen werden: Cabrios sind für die Kids kein Spaß! Sie sind einer hohen Sonnenbestrahlung ausgesetzt und merken manchmal zu spät, dass sie unter Durst und starker Hitze leiden. Und werden dann nicht nur quengelig, sondern unter Umständen sogar krank. In heißen Regionen sollten Familien deshalb auch unbedingt ein Ferienauto mit Klimaanlage buchen.

10. Sicherheit an Bord

Die meisten europäischen Länder schreiben Kindersicherung durch Sitze oder Sitzhilfen vor. Eltern sollten sich dringend über die entsprechenden Regelungen informieren.

Quelle: holiday autos

Kategorie: Newsarchiv