Lufthansa und Germanwings planen starke Kooperation

Lufthansa und ihre Tochter, der Billigflieger Germanwings, wollen enger zusammenarbeiten. Ab 1. September können Lufthansa Miles & More-Teilnehmer auch auf Germanwings-Flügen Meilen sammeln und Lufthansa-Lounges nutzen. Ab 2011 sollen Flug-Tarife kombinierbar sein und gemeinsame Angebote entstehen.

Vom 1. September 2010 an können Miles & More-Teilnehmer auf allen Germanwings-Flügen Meilen nicht nur einlösen, sondern jetzt auch Prämienmeilen sammeln. Analog zu den Meilen, die die Teilnehmer auf Lufthansa-Flügen sammeln, werden künftig auch bei Germanwings-Verbindungen die gleichen festen Meilenwerte für die einzelnen Buchungsklassen gelten.

So erhalten Miles & More-Teilnehmer für einen innerdeutschen Flug bis zu 1.000 Meilen, für einen Flug zu einer Germanwings-Destination innerhalb Europas bis zu 1.250 Meilen, je nach Buchungsklasse. Bereits seit Dezember 2009 können Miles & More-Teilnehmer im gesamten Streckennetz von Germanwings ihre Meilen gegen Flüge einlösen. Für 30.000 Meilen erhalten sie einen Flug innerhalb Europas, ab 25.000 Meilen gibt es einen innerdeutschen Flug. Zudem haben Vielflieger mit einem Miles & More HON Circle- oder Senator Status, welche mit einem Germanwings-Ticket reisen, ab jetzt die Möglichkeit, die Lufthansa Business und Senator Lounges in Deutschland zu nutzen.

Das Germanwings Vielfliegerprogramm Boomerang Club bleibt unabhängig von der Miles & More Partnerschaft bestehen. Teilnehmer, die sowohl eine Miles & More Karte als auch eine Boomerang Club-Karte besitzen, können vor jedem Flug entscheiden, in welchem Programm sie Meilen sammeln möchten.

Kombination von Lufthansa und Germanwings Flügen

Als weiteren Schritt der Kooperation werden voraussichtlich ab Anfang 2011 die Tarife von Lufthansa– und Germanwings-Flügen kombinierbar sein (Interlining). Dies bedeutet, dass Reisebüros und Lufthansa-Verkaufsstellen jeweils einen Hin- und Rückflug beider Gesellschaften in einem Schritt und „aus einer Hand“ buchen und verkaufen können. Kunden beider Airlines profitieren so von flexibleren Reise- und Buchungsmöglichkeiten und sparen Zeit und Aufwand bei der Reiseplanung. Code-Sharing-Flüge werden jedoch vorerst nicht eingeführt.

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(Foto: Jörn Wolter / wolterfoto.de)

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