Kieler Woche 2012: Großes Fest mit großen Zahlen

130 Jahre wird die Kieler Woche alt und 125 Jahre der Kieler Yacht-Club, rund drei Millionen Besucherinnen und Besucher werden erwartet und 5000 Seglerinnen und Segler: Große Zahlen prägen die Kieler Woche vom 16. bis 24. Juni 2012. Hier das offizielle Programm der weltgrößten Segelveranstaltung Kieler Woche mit mehr als 2000 Punkten.

Vom 16. bis 24. Juni zeigt sich Kiel von seiner schönsten Seite: Neun Tage Segelsport auf höchstem Niveau, neun Tage maritime Atmosphäre pur, neun Tage internationale Begegnungen, neun Tage fröhlich-friedliches Sommerfest.

Die Kieler Woche ist auch in ihrem 130. Jahr ein faszinierendes Kaleidoskop unterschiedlichster Themen und Veranstaltungen. Tradition und Moderne – beide haben hier Platz. Mit der einzigartigen Verbindung von Politik, Kultur, Wissenschaft, Sport und Unterhaltung setzt die Kieler Woche nach wie vor Maßstäbe.

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Aus einer ersten großen Segelregatta im Jahr 1882 ist die Kieler Woche einst hervorgegangen. Auch heute noch ist das Segeln in seiner ganzen Bandbreite der uneingeschränkte Mittelpunkt. Der kaum überschaubare Mastenwald auf der Förde und an den Kais unterstreicht das einzigartige maritime Flair von KIEL.SAILING CITY. Über 5000 Seglerinnen und Segler mit rund 1800 Booten und Surfbrettern aus mehr als 50 Nationen sowie Crews auf etwa 220 Hochseeyachten werden zur größten Segelsportveranstaltung der Welt vor Kiel-Schilksee auch in diesem Jahr erwartet. Dazu kommen noch rund 900 Aktive bei den Kutter-Wettfahrten auf der Innenförde. Außerdem sind rund 100 Groß- und Traditionssegler zu Gast in Kiel, sie nehmen Gäste an Bord und an der Windjammerparade teil.

An Land wird ganz Kiel zur Veranstaltungsfläche für ein Sommerfest der Superlative, für politische Begegnungen, das Treffen der Flottenverbände, wissenschaftlichen Erfahrungsaustausch, Vorträge, Theateraufführungen, Kunstausstellungen, sportliche Turniere, internationale Köstlichkeiten, Kindervergnügen sowie Musik von Klassik bis Rock. Diese Mischung lockt jedes Jahr rund drei Millionen Besucherinnen und Besucher an.

Politik, Wissenschaft, Gesellschaft

Über die Segelregatten hinaus ist die Kieler Woche stets auch ein internationaler gesellschaftlicher Treffpunkt mit Kongressen, Empfängen, Vorträgen und Diskussionen.

Ein gesellschaftspolitischer Höhepunkt der Kieler Woche ist die Verleihung des Weltwirtschaftlichen Preises, an der Bundespräsident Joachim Gauck teilnimmt. Das Kieler Institut für Weltwirtschaft, die Industrie- und Handelskammer (IHK) Schleswig-Holstein und die Landeshauptstadt Kiel zeichnen mit dem nicht dotierten Preis Vordenker einer weltoffenen, marktwirtschaftlichen Gesellschaft aus. Verliehen wird der Preis am Sonntag, 17. Juni, in der IHK zu Kiel an jeweils eine Persönlichkeit aus den Bereichen Politik, Wissenschaft und Wirtschaft.

Traditioneller Kieler-Woche-Gast ist das Diplomatische Korps. Beim 36. Internationalen Städteforum mit Delegationen aus Kiels Partnerstädten und befreundeten Städten wird am ersten Kieler-Woche-Sonnabend (16. Juni) über das Thema „Bürgerbeteiligung – Schlüssel zu mehr Demokratie in der Gemeinde?“ diskutiert. Erstmals dabei sind Kiels neue türkische Partnerstadt Samsun, die neue türkische Schwesterstadt Antakya (Vertragsunterzeichnung unmittelbar vor der Kieler Woche am 14. Juni) und der designierte Partner Moshi Rural aus Tansania.

 Top-Events 2012

Wissenschaft zum Nachdenken, zum Verstehen und Anfassen bieten die Kieler Hochschulen und Forschungsinstitute. Die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel stellt sich wieder an der Kiellinie (Uni-Ruderzentrum) vor: mit Vorträgen, Blitzsprachkursen und Vorführungen, Science-Slams und Sportangeboten. Bei den internationalen Gastvorträgen in den Räumen der Uni sprechen unter anderem Wissenschaftler aus Japan, Großbritannien und den USA.

Auch das Institut für Weltwirtschaft hat Wissenschaftler zu öffentlichen Vorträgen in seine Räume eingeladen, Themen sind unter anderem der Euro und die Globalisierung. Passend zum Kieler Exzellenzcluster „Ozean der Zukunft“ referieren Wissenschaftler über nachhaltiges Ozeanmanagement (18. bis 22. Juni) im Helmholtz-Zentrum GEOMAR am Düsternbrooker Weg. Bei GEOMAR am Seefischmarkt macht das Ausstellungsschiff MS Wissenschaft fest.

„Verlierer sprechen Denglisch“, meint der Vorsitzende des Vereins Deutsche Sprache, Professor Dr. Walter Krämer, bei seinem Vortrag im Legienhof (18. Juni). Mit der „Versorgung in Gesundheit und Pflege morgen und übermorgen“ beschäftigt sich das Fritz-Beske-Institut für Gesundheit-System-Forschung (15. Juni) und Inklusion ist das Thema beim Verein Arbeit für Behinderte (18. Juni).

Die Marine hat Kiel geprägt und ist ein wichtiger Bestandteil der Kieler-Woche-Aktivitäten. Zum internationalen Flottentreffen machen Einheiten aus Deutschland und acht weiteren Ländern im Tirpitzhafen fest. Am ersten Wochenende und am Mittwoch der Kieler Woche (16., 17. und 20. Juni) laden die Besatzungen interessierte Besucherinnen und Besucher zum Open Ship ein. Gelegenheiten zum gegenseitigen Kennen lernen haben die Marinesoldatinnen und Marinesoldaten auf Bordabenden und Empfängen. Bei den 123. Marinekutter-Regatten vor dem Tirpitzhafen messen rund 50 Boote mit fast 1000 Seglern und „Skullern“ ihre Kräfte.

Kirchliche Veranstaltungen haben schon seit vielen Jahren einen festen Platz im Kieler-Woche-Kalender. In diesem Jahr gibt es unter anderem einen Open-Air-Gottesdienst im Ratsdienergarten (17. Juni), eine Andacht unter dem Holtenauer Leuchtturm (20. Juni), einen musikalischen Gottesdienst (nicht nur) für Segler in der Zebrahalle des Kieler Yacht-Clubs in Strande (21. Juni) und einen Gospelgottesdienst mit afrikanischen Gemeinden in Kiel in der Nikolaikirche (21. Juni) sowie Konzerte in Kirchen.

Sommerfest

Die Fördestadt verwandelt sich zur Kieler Woche in eine Freiluftbühne, die ihresgleichen sucht. Die maritime Atmosphäre ist am besten direkt am Fördeufer zu erleben: Von der Hörn an der Spitze der Förde bis hinauf zum Kieler Yacht-Club am Hindenburgufer reicht die Festmeile am Ufer – mit Bühnen, Buden und Blick auf Mastenwälder, Werftanlagen, Kreuzfahrtschiffe und die vielen Traditionssegler, die mit Gästen auf der Förde unterwegs sind. Ganz besondere maritime Treffpunkte sind zudem der Tiessenkai an der Holtenauer Kanalschleuse sowie zur Windjammerparade (23. Juni) der Leuchtturm am Falckensteiner Strand.

Mit dem seemännischen Glasen (drei Doppelschläge und ein einfacher Schlag einer Schiffsglocke) und dem lautstarken Schiffskommando „Leinen los!“ wird die Kieler Woche 2012 am Sonnabend, 16. Juni, um 19.30 Uhr offiziell eröffnet. Im Anschluss an die Kieler-Woche-Eröffnung steht Bob Geldof auf der Rathausbühne und in der ganzen Innenstadt wird es eng beim traditionellen Holstenbummel.

Das Konzertprogramm auf den großen Musikbühnen beginnt zumeist schon mit dem „Soundcheck“ am Freitag, 15. Juni. 15 Bühnen sorgen mit rund 300 abendlichen Konzerten von Pop und Rock bis Jazz und Folk für den Klang der Kieler Woche. Auch Klassik steht auf dem Programm: Das Kieler Orchester begleitet die Rock-Pianistin Chi Coltrane beim Classic-Open-Air vor dem Rathaus (22. Juni), präsentiert vom Kieler-Woche-Förderverein.

Vom Veranstaltungszentrum im Olympiahafen Schilksee reicht die musikalische Wegstrecke über die „gewaltig leise“ Freilichtbühne Krusenkoppel, das Kieler-Woche-Musikzelt auf der Reventlouwiese, die NDR-Bühne am Ostseekai, die Junge Bühne im Ratsdienergarten, die Rathausbühne, das Kieler-Woche-Hoftheater im Park, den Warsteiner Treff auf dem Asmus-Bremer-Platz und die Max-Bühne vor dem Hauptbahnhof bis hin zur Hörnbühne. Auf dem Programm stehen Stars wie Bob Geldof und Midge Ure (Rathausbühne), Torfrock und Guildo Horn (Kieler-Woche-Musikzelt), Frida Gold und Mike & The Mechanics (NDR-Bühne), Scooter und die Leningrad Cowboys (Hörnbühne). Dazu kommen die besten Partybands und Coverbands sowie zahlreiche Nachwuchsgruppen. Und den deutschen Fußballern kann beim Public Viewing zur EM auf der NDR-Bühne oder im Bühnenzelt im Olympiazentrum Schilksee zugeschaut werden. Die meisten Konzerte sind „umsonst und draußen“, nur bei „gewaltig leise“ und für Konzerte auf der Hörnbühne wird Eintritt verlangt.

Auf der 39. Spiellinie, Europas größtem Kinder-Kultur-Angebot unter freiem Himmel, machen sich täglich zehntausende kleine Kieler-Woche-Gäste „Auf zu fremden Welten“. Dann wird auf der Krusenkoppel am Landeshaus gemalt und gehämmert, gespielt und gestaunt. Kasperle-Theater auf der Waldbühne, Mitmachkonzerte auf der Freilichtbühne und Kinderliedermacher auf der ABK-Bühne gehören auch zum Spiellinie-Programm. Am Abend wird es dann für die Erwachsenen „gewaltig leise“ auf der Freilichtbühne Krusenkoppel bei Konzerten und einem Comedy-Abend.

Gauklerinnen, Stelzenläufer, Pantomimen und Straßentheater sorgen allerorts für quirliges Treiben. Mehr als 20 Einzelakteure oder Gruppen hat das Kieler-Woche-Büro für circa 235 Auftritte engagiert. Rund geht es dabei auch auf der Kleinkunstbühne am Kieler-Woche-Musikzelt auf der Reventlouwiese sowie auf dem Rathausplatz, wo die Kleinkünstler den 35. Internationalen Markt besuchen. Auf dem Markt unter dem Rathausturm sind 33 Nationen mit landestypischen Speisen, Getränken, Kunsthandwerk und Folkloremusik vertreten. Die Folkloregruppen spielen tagsüber auch auf der großen Rathausbühne, die dann am Abend bereit ist für Konzerte, das Kieler-Woche-Tanzfieber, das Classic-Open-Air (präsentiert vom Kieler-Woche-Förderverein) und die Blues-Nacht.

Gleich neben dem Internationalen Markt öffnet sich im Hiroshimapark der Vorhang des Kieler-Woche-Hoftheaters im Park unter der künstlerischen Leitung des lüdemann-theaters (ebenfalls präsentiert vom Kieler-Woche-Förderverein). Für große Kinderaugen sorgen Figurentheater aus ganz Deutschland und in diesem Jahr gibt es auch einen Abend mit Handpuppen-Theater für Erwachsene. An den anderen Abenden stehen Jazz und Tanzen auf dem Programm.

Grüner Rasen in der Innenstadt ist auch die Grundlage für die Aktionen bei „Jugend bringt’s“ und die Konzerte der Junge Bühne im Ratsdienergarten sowie für Kinderspaß und Open-Air-Kino im Schloßgarten. Der Volkspark (Werftpark) auf dem Ostufer der Förde wird am 23. Juni zum Open Park und im Hiroshimapark organisiert die Förde Sparkasse am 24. Juni wieder ein Spielfest.

Im Gegensatz dazu ist Wasser das Element, auf dem Wakeboarder zu Hause sind. Beim 2. Wake Masters im Bootshafen sind wieder Tricks und hohe Sprünge mit dem Wasserskibrett zu bewundern. Mutige dürfen es ausprobieren. Freiwillig ins Wasser stürzen sich Waghalsige beim Mobilcom-Debitel Ocean Jump im Germaniahafen, der trickreichste Sprung mit Windsurfboard (auf Rollen) oder Mountainbike wird mit dem WM-Titel belohnt.

Wer sich das große bunte Fest von oben anschauen möchte, steuert die 6. Internationale Warsteiner Balloon Sail an. Das Heißluftballon-Treffen auf dem Nordmarksportfeld fasziniert auch mit den Night Glows am Boden.

Mit dem großen Abschlussfeuerwerk „Sternenzauber über Kiel“ synchron zu Musik beschließt die Kieler Woche am Sonntag, 24. Juni, ihr Jubiläum.

Kultur

Vor 60 Jahren wurde erstmals der Kieler Kulturpreis vergeben, Preisträger 1952 war der Maler Emil Nolde. In diesem Jahr teilen sich zwei Kieler Kultur-Größen den mit 10.000 Euro dotierten Preis: Jolanta Sutowicz, die Macherin des international renommierten Monodramenfestivals Thespis, und Professor Bernhard Schwichtenberg, Designer und Künstler. Sie nehmen den Preis am zweiten Kieler-Woche-Sonntag (24. Juni) im Rathaus entgegen.

Der Kulturpreis ist auch Thema in Sonderausstellungen des Kieler Stadtmuseums und der Stadtgalerie Kiel. Gemeinsam erinnern sie an den Kieler Fotografen Peter Cornelius (1913-1970), Kulturpreisträger 1972. Cornelius ist einer der Pioniere der Farbfotografie in Deutschland und erhielt zahlreiche Auszeichnungen. Das Stadtmuseum zeigt Aufnahmen von Kiel und vom Segeln, die Stadtgalerie präsentiert Cornelius-Fotografien von Paris und Kopenhagen (Eröffnung jeweils am 15. Juni).

Fotos von Kiel zeigt auch Rolf Reiner Maria Borchard: Der Fotograf, Architekt und frühere Rektor der Kieler Muthesiusschule hat in den vergangenen Jahren alle Kieler Stadtteile in den Fokus genommen und stellt nun im Industriemuseum Howaldtsche Metallgießerei Fotografien aus der Schwentineregion (Eröffnung am 16. Juni) vor.

Kieler Künstlerinnen und Künstler präsentieren ihre Werke im Atelierhaus Anscharpark (Künstlergruppe Blauschimmel), im Einkaufszentrum Sophienhof (Doris Heldt und Marija Behrendt) oder auch im Olympiazentrum Schilksee (Alexander Torday). Weitere Ausstellungen zeigen unter anderem „Italienische Kunst Heute“ (Stadtgalerie Kiel), Werke des Kieler Malers Friedrich Mißfeldt (Kieler Stadtmuseum), Gemälde unter anderem von Dürer und Rembrandt aus für Kiel bedeutenden Sammlungen (Kunsthalle zu Kiel) sowie Installationen von Jårg Geismar (Flandernbunker).

„Kiel und die U-Boote“ sind eng miteinander verbunden, das zeigt auch die Präsentation im Maschinenmuseum Kiel-Wik. Glockendarstellungen in der Druckgrafik sind im Kieler Kloster zu sehen und einen Blick in die Kieler Glockengeschichte gibt es auch. Die Traditionen von 130 Jahren Kieler Woche und 425 Jahren Schloss Glücksburg verbindet eine Ausstellung in der Einkaufspassage Holstentörn.

Das Opernhaus bringt nicht nur die Oper „Manon“ auf die Bühne, sondern auch die Ballettgala (19. Juni) sowie die Operettengala mit Stargast Angela Maede (23. Juni). Benjamin Schmid (Violine) ist Stargast beim Philharmonischen Konzert im Kieler Schloss (17. und 18. Juni). Darüber hinaus spielt das Philharmonische Orchester beim Classic-Open-Air auf der Rathausbühne (22. Juni).

Im Hafen der Meeresforscher an der Kiellinie (Höhe Aquarium) macht „Das Schiff“ fest. Ein Familienmusical, eine Kabarettrevue, ein Ringelnatz-Abend und vieles mehr steht auf dem Theaterschiff-Spielplan vom 15. bis 24. Juni. Auch das Theater Kiel kommt zu einem musiklisch-maritimen Gastspiel auf das 100 Jahre alte Schiff, das sonst in Hamburg liegt (www.theaterschiff.de). Im Lessingbad wird sogar das ehemalige Schwimmerbecken zur Bühne. Dort zeigt das Factory Theater aus Kiel seine szenische Installation „The Chopin Project“ (22. und 23. Juni).

Segeln

5000 Regattateilnehmer mit 1800 Booten, rund 400 Starts, über 50 Nationen, 45 Klassen/Disziplinen auf 10 Bahnen: Das sind die Eckdaten einer neuntägigen Kieler Woche, die kurz vor den olympischen Regatten 2012 im britischen Weymouth bereits auf Olympia 2016 schaut. Denn im Programm der olympischen Klassen sind bereits Disziplinen vertreten, die erst in Rio 2016 um Medaillen segeln dürfen. So sind neun aktuelle und drei zukünftige olympische Klassen sowie 13 internationale Klasse auf den Regattabahnen im Einsatz. Die Olympia-Generalprobe auf der Kieler Förde ist zugleich der Abschluss des ISAF Sailing World Cups.

Der Wechsel von den Regatten der olympischen Klassen (16. bis 20. Juni) zu den internationalen Klassen (21. bis 24. Juni) wird wieder gefeiert mit dem Veolia-Seglerfeuerwerk über dem Olympiazentrum Schilksee am Mittwochabend (20. Juni).

Außerdem werden Deutschlands beste Seesegler zur Kieler Woche erwartet. Zum achten Mal ermittelt die deutsche Seesegelspitze hier ihre Meister. Die Internationale Deutsche Inshore-Meisterschaft wird im Rahmen des Kiel-Cups (Montag, 18. Juni, bis Mittwoch, 20. Juni) ausgetragen. Die Veranstalter rechnen zur IDM mit 30 teilnehmenden ORCi-Yachten. Darüber hinaus kämpfen sieben Einheitsklassen um die Kieler-Woche-Siege.

Den Seesegelauftakt bildet traditionell das Welcome Race nach Eckernförde mit dem Start (16. Juni, 9.30 Uhr) vor vielen Zuschauern auf der Innenförde. Dieser Start wird ebenso wie das anschließende „Rendezvous der Klassiker“ fachmännisch kommentiert in der Audi Sailing Arena vor dem Kieler Yacht-Club am Hindenburgufer. Segeln zum Verstehen bietet auch die Moderation auf dem Kieler-Woche-Schiff, das täglich andere Regattabahnen ansteuert.

Faszinierende Bilder, Analysen und Gespräche liefert täglich Kieler Woche TV, das Segeln auch für Laien an Land verständlich aufbereitet (zu sehen unter www.kieler-woche.de). Livebilder und 3D-Darstellungen gehen vom Olympiazentrum Schilksee hinaus in die ganze Segel-Welt und zeigen überall, was das Segeln vor Kiel so spannend und schön macht.

Und wer es selbst ausprobieren möchte, startet mit Kutter, Jolle oder Yacht zum Schnuppersegeln und zu Touren auf der Förde im bundesweit einmaligen Segelcamp Camp 24/7 an der Kiellinie (Reventlouwiese).

Tausende Segel auf der Förde vereint der maritime Höhepunkt der Kieler Woche: Bei der Windjammerparade am Sonnabend, 23. Juni, mit rund 100 Groß- und Traditionsseglern fährt die Alexander von Humboldt II voran.

Sport

Die Segelregatten haben die Kieler Woche weltberühmt gemacht. Doch die Festwoche hat viele weitere sportliche Seiten. Auf dem Wasser, in Hallen und auf Sportplätzen finden traditionsreiche Turniere, Wettbewerbe und Vorführungen statt. Kieler Vereine laden dazu Sportler und Mannschaften aus dem In- und Ausland ein.

So schickt der gerade 125 Jahre alt gewordene Erste Kieler Ruder-Club beim ersten „Kaiser-Achter“ die Boote auf eine Acht-Kilometer-Langstrecke (23. Juni, vor dem Hindenburgufer). Wasser ist auch das Element für Kanuregatten, Kanupolo und Wasserball. Zwischen Sport und Show stehen die Wakeboarder, die zum zweiten Mal auf dem Bootshafen mitten in der Innenstadt ihre Tricks und Sprünge zeigen.

An Land wird bereits zum 64. Mal das Kieler-Woche-Radrennen gestartet (24. Juni) und zum 54. Mal wird das Internationale Gymnastiktreffen die Zuschauer verzaubern. Auch im Miniaturgolf, Schach und Skat gibt es traditionelle Turniere während der Kieler Woche. Die Kieler Rollsportvereine REG (19. Juni) und 1. KREV (21. Juni) präsentieren ihre Schaulaufen. Neben Turnieren im Fußball, Handball, Rugby oder Schlagball stehen auch Turnen, Tanzen, Golf, Petanque und der große Schülerstraßenlauf (20. Juni) auf dem sportlichen Kieler-Woche-Programm.

Das komplette Kieler-Woche-Programm ist im Internet unter www.kieler-woche.de zu finden.

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