Jeder zweite sitzt zu lange am Steuer

Jeder zweite Autofahrer in Deutschland sitzt bei der Fahrt in den Urlaub zu lange am Steuer. Nach einer bundesweiten Umfrage der Prüforganisation DEKRA unter 1700 Autofahrern machen 53 Prozent der Befragten erst innerhalb von drei Stunden oder noch später eine Pause.

Jeder achte Fahrer (13 Prozent) legt auf der Reise erst nach vier Stunden oder später eine Rast ein und riskiert damit einen Unfall durch Übermüdung. Besonders jüngere Fahrer fahren häufiger längere Strecken durch, zeigen die Ergebnisse. Als extrem gefährdet gelten Nachtfahrer und Fahrer, die direkt nach der Arbeit in den Urlaub starten: Etwa zwei Drittel von ihnen halten die von Experten empfohlene Pause nach spätestens zwei Stunden nicht ein.

Konzentration lässt bereits nach zwei Stunden nach

Laut Umfrage versucht fast jeder zweite Befragte (46 Prozent), die Hauptreisezeiten, zum Beispiel die Samstage, zu meiden. Über 40 Prozent starten so früh wie möglich. Jeder Vierte aller Befragten (26 Prozent) fährt öfter nachts, um größere Strecken zurückzulegen. Nur 2 Prozent steigen sofort nach der Arbeit ins Auto, um keine Zeit zu verlieren.

DEKRA erinnert daran, dass Autofahrer nicht länger als zwei Stunden ohne Pause am Steuer sitzen sollten, da sonst die Konzentration nachlässt. Die Experten raten, längere Strecken nur gut ausgeruht anzutreten und das biologische Tief in der Zeit zwischen Mitternacht und Morgen zu meiden. Bei ersten Anzeichen von Müdigkeit sollten Fahrer anhalten und ausruhen.

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