Diesen Samstag tritt ein EU-Gesetz in Kraft, das Fluggesellschaften nun endgültig dazu bringen soll, Gebühren und Zusatzkosten schon vor der Buchung anzugeben. Irreführende Werbung soll damit verhindert werden. Bereits im August testete smavel.com verschiedene Fluggesellschaften auf versteckte Zusatzkosten.
Dabei stellte sich heraus, dass vermeintliche Billigflieger durch Sondergebühren und Zuschläge schnell teurer als klassische Linienflieger werden können.
Volle Transparenz für Kunden
In Zukunft müssen Fluggesellschaften sowohl bei Werbeanzeigen als auch im Internet den korrekten Endpreis für den Kunden nennen. „Von Anfang an muss es volle Transparenz geben“, sagte ein Sprecher des EU-Verkehrskommissariats.
Desweiteren ist es den Fluganbietern jetzt auch verboten, ohne das ausdrückliche Einverständnis des Kunden Zusatzgebühren zu berechnen. Was über den reinen Reisepreis hinausgeht, darf bei der Buchung kein Standard sein, sondern muss vom Kunden selbst angeklickt und ausgewählt werden. Weiterhin erlaubt sind allerdings Gepäckzuschläge, wie sie bei Low-Cost-Fliegern gang und gebe sind.
