Deutsche Familien fahren im Urlaub am liebsten ans Meer. 63 Prozent der Befragten verbringen ihren Familienurlaub am Meer, nur zwölf Prozent dagegen wollen lieber in die Berge. 73 Prozent der befragten Nordrhein-Westfalen zieht es an die Strände von Nordsee, Ostsee oder Mittelmeer.
Das bestätigte eine FORSA-Umfrage im Auftrag von Serways, der Dienstleistungsmarke von Tank & Rast. Nur sechs Prozent der Bewohner Nordrhein-Westfalens sagten, sie planten eine Reise in die Berge. Noch am ehesten können sich die Bayern, Baden-Württemberger und die Ostdeutschen für Berggipfel und Almwiesen erwärmen: 13 Prozent der Ostdeutschen und jeweils 15 Prozent aus den beiden süddeutschen Flächenstaaten sagten, dass sie die Berge dem Meer vorziehen.
Unterschiede zwischen den Geschlechtern
Leichte Unterschiede in den Urlaubspräferenzen ermittelte FORSA zwischen Männern und Frauen: Knapp zwei Drittel der Befragten sagten, die führen lieber ans Meer, während es bei den Männern rund 60 Prozent waren. Dafür votierten bei den Männern 13 Prozent, bei den Frauen dagegen nur elf Prozent für die Berge.
Besonders beliebt sind Strände und Brandung vor allem bei den Jüngeren. In der Altersgruppe von 18 bis 29 Jahre sagten 76 Prozent, sie führen lieber ans Meer, Befragte zwischen 30 und 44 sagten dies zu 65 Prozent und die Gruppe 45 Jahre und älter wollte nur noch zu 56 Prozent ans Meer fahren.
Ärger mit Rasern und Dränglern
Die Vorfreude auf den Urlaub wird vielen durch die rüpelhafte Fahrweise mancher Verkehrsteilnehmer verleidet. So klagen 39 Prozent der Befragten über Raser und Drängler. Dabei fühlen sich Frauen mit 45 Prozent deutlich öfter durch rücksichtslose Verkehrsteilnehmer gestört als Männer (30 Prozent). Am wenigsten (25 Prozent) regen sich junge Autofahrer zwischen 18 und 29 Jahre über Raser und Drängler auf. Dafür ärgert sich diese Gruppe mit Abstand am häufigsten über Staus (32 Prozent, im Bundesdurchschnitt 25 Prozent.)
