Die deutschen Autofahrer wollen es nicht, die Airlines sehen eine neue Chance, Kosten zu sparen: Das E10 Super Benzin mit erhöhtem Bio-Anteil ist an den Tankstellen bislang ein Flop, große Mengen können nicht verkauft werden. Die Fluggesellschaften müssen sparen und können den Sprit nun billig kaufen. Ob er den Maschinen schadet, ist noch nicht klar.
Die Autofahrer in Deutschland konnten sich nicht erwärmen, auf das Bio-Benzin umzusteigen, obwohl es deutlich billiger ist als herkömmlicher Super-Kraftstoff. Die von steigenden Kerosin-Kosten und der Luftverkehrsabgabe gebeutelten Airlines haben nun die Chance beim Schopf gepackt und sich große Mengen des Kraftstoffs gesichert. So wollen sie ihre Kosten senken und gleichzeitig den Kunden zeigen, dass sie umweltfreundlich agieren.
Flugzeuge ab sofort mit E10
Bereits ab heute sollen 70 Prozent aller Inlandsflüge mit dem E10-Sprit durchgeführt werden, bis Ende April wird der Anteil auf knapp 95 Prozent wachsen und Flüge ins Ausland werden ebenfalls fast ausschließlich mit E10 durchgeführt.
Inwieweit der neue Kraftstoff für die Triebwerke der Flugzeuge Probleme mit sich bringen könnte, ist bislang nicht getestet, die Gesellschaften gehen aber davon aus, dass es nicht zu Pannen kommen wird. „Et hätt noch immer jot jejange“ erklärte Dr. Rolf-Rudolf Rädchen vom Airline-Verband „Flying Flugzeuge“, und ist überzeugt von den neuen technischen Möglichkeiten.
Da der neue Sprit mehr Platz braucht ist zukünftig geplant, Linienmaschinen auch in der Luft zu betanken. Dies würde den Passagieren zusätzlich spannendere Ausblicke während des Fluges bieten.
Fliege ich mit einem E10-Flugzeug?
Wenn Sie wissen möchten, ob Ihr nächster Flug mit einer Maschine durchgeführt wird, die E10 getankt hat, wenden Sie sich bitte direkt an die Hotline Ihrer Fluggesellschaft unter dem Stichwort „Aprilscherz„.
