Hotels: Norweger spendabel, Deutsche knauserig

Trotz satter Rabatte der Hoteliers im Zuge der Weltwirtschaftkrise schauen vor allem deutsche Urlauber weiterhin genau auf den Preis, durchschnittlichen 87 Euro zahlt er für ein Hotelzimmer. Norweger, Iren und waren demnach zwischen Januar und Juni die lukrativsten Hotelgäste Europas 2009.

Mit einem durchschnittlichen Übernachtungsbudget von 122 Euro pro Zimmer und Nacht lagen sie an der Spitze der spendabelsten Nationen Europas. Dicht dahinter folgten Briten, Schweden und Spanier. Das hat der aktuelle Hotel Price Index (HPI) von Hotels.com ermittelt, der auf den tatsächlich gezahlten Hotelpreisen in 78.000 Hotels und 13.000 Destinationen basiert.

Deutlich sparsamer waren die Niederländer mit einem Übernachtungsbudget von 111 Euro pro Zimmer. Obwohl deutsche Reisende bei einem Auslandsaufenthalt ein Fünftel tiefer in die Tasche griffen als im Inland, gehörten sie im europäischen Vergleich mit 107 Euro pro Zimmer zu den knickrigsten Gästen. Die sparsamsten Reisenden aus Europa waren die Finnen, die mit Hotelkosten von 104 Euro pro Zimmer und Nacht im Ausland am wenigsten zahlten.

Nicht nur im Ausland belegte der deutsche Urlauber Platz zwei der geizigsten Reisenden, auch im Inland sah es kaum besser aus. Mit durchschnittlichen Übernachtungskosten von nur 87 Euro pro Hotelzimmer belegt er Platz drei der Inlandssparfüchse. Nur Reisende aus Portugal (81 Euro) und Frankreich (78 Euro) zeigten noch weniger Bereitschaft, die heimische Hotellerie zu unterstützen. Spitzenreiter in Sachen Hotelausgaben im eigenen Land sind auch in dieser Disziplin die Norweger.


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Kategorie: Newsarchiv