Kinder: Ohne Ohrenschmerzen im Flugzeug

Nicht nur die Nerven der Eltern, sondern auch die der umsitzenden Passagiere werden arg strapaziert, wenn kleine Kinder im Flieger lautstark schreien. Doch haben die jungen Passagiere oftmals einen guten Grund. Denn rund 25 Prozent aller Kinder leiden beim Fliegen unter Ohrenschmerzen.

Die unangenehmen Beschwerden beim Start und vor allem bei der Landung werden durch einen Unterschied zwischen dem Luftdruck im Mittelohr und in der Umgebungsatmosphäre ausgelöst.


Wenn die Röhren blockieren

Zu diesem so genannten „Barotrauma“ kann es kommen, wenn sich die eustachischen Röhren bei Veränderungen des Luftdruckes nicht von alleine öffnen und schließen. Auslöser dafür sind häufig Schnupfen, Allergien oder Nebenhöhlenentzündungen, die das Gewebe am Eingang der Ohrtrompeten anschwellen lassen und ihre Funktionsfähigkeit einschränken. Die klimatisierte, sehr trockene Luft an Bord kann jedoch auch bei gesunden oder empfindlichen Passagieren zu Reizungen der Nasenschleimhaut und zur Blockade der Röhren beitragen.

Silikonstöpsel bringen Kindern sanfte Linderung

Anders als Erwachsene sind vor allem Kleinkinder häufig nicht in der Lage, durch Gähnen, Schlucken oder bestimmte Atemtechniken während des Starts oder der Landung selbst einen Druckausgleich herbeizuführen. Da sich die Ohrtrompeten im Schlaf nicht ausreichend öffnen, sollten die Eltern jedoch in jedem Fall darauf achten, dass ihre Sprösslinge bereits vor Beginn des Sinkfluges wach sind. Je nach Alter der Kleinen können Nuckeln, ständiges Trinken, das Lutschen von Bonbons oder Kaugummikauen hilfreich sein.

Sind die Kinder erkältet, sollten Eltern an abschwellende Nasensprays denken. Denn eine verstopfte Nase sorgt meist für heftigere Beschwerden. Besonders unkompliziert lassen sich die Schmerzen der Kleinen mit „Earplanes“ lindern (erhältlich in Apotheken, Preis pro Paar 8,15 Euro). Die patentierten Sililkonohrstöpsel besitzen einen integrierten Druckregulator aus Keramik, der für einen Ausgleichsdruck im Mittelohr sorgt und das Trommelfell entlastet. Für Kinder von einem bis elf Jahren gibt es spezielle Ohrstöpsel, deren Größe an die kleineren Gehörgänge angepasst ist.

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Quelle: djd

Kategorie: Newsarchiv