Hotelpreise weltweit billiger

Die Finanzkrise hat auch ihr Gutes: 2008 sanken in den meisten Urlaubsregionen der Welt die Hotelpreise im Vergleich zum Vorjahr. Im neuen Hotelpreis-Index des Internetportals hotels.com ist diese Entwicklung deutlich ablesbar. Besonders stark sanken die Hotelzimmerpreise demnach in Nordamerika.

Die Betreiber werten den Preisnachlass als „Reaktion der Hoteliers auf die wirtschaftliche Flaute“. Um gut ein Fünftel billiger geworden sind die Unterkünfte auch in der für teure Hotelzimmer bekannten Stadt London: Der Durchschnittspreis sank hier von 156 Euro im Vorjahresindex auf nunmehr 136 Euro pro Zimmer und Nacht.

Reisen deutlich günstiger als im Vorjahr

Weitere besonders vom Preisrückgang betroffene Städte sind Edinburgh, Reykjavik, Sankt Petersburg, Buenos Aires, Marrakesch und Toronto. In Deutschland mussten Hotelgäste 2008 pro Nacht im Schnitt 101 Euro zahlen, im Vergleich zum Vorjahr ein Anstieg von einem Euro. Am teuersten sind deutsche Hotels in den Messestädten Frankfurt und Köln.

Auch Reiseziele der Luxussparte sind betroffen: In Dubai fielen die Immobilienpreise im Herbst um mehrere Prozentpunkte.

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