PHNOM PENH
Phnom Penh (dt. "Hügel Penh") ist die Hauptstadt des Staates Kambodscha in Südostasien. Die Stadt, gegründet im Jahr 1373, liegt im Südwesten des Landes am Tonle Sap, einem Zufluss des Mekong. Im Laufe der Jahrhunderte hatte Phnom Penh immer wieder unter kriegerischen Auseinandersetzungen zu leiden. Erst mit dem Rückzug der Roten Khmer, einer maoistisch-nationalistischen Guerillabewegung, erhielt die Stadt die Möglichkeit, sich weiterzuentwickeln. Heute ist Phnom Penh eine moderne Metropole und zugleich das bedeutendste wirtschaftliche Zentrum des Landes - seinen ländlichen Charme konnte sich die Stadt dennoch erhalten. Asiens bedeutende Banken haben hier ihren Sitz, was die Stadt zum Finanzzentrum Kambodschas macht. Zudem gibt es eine Universität und ein Technikum. Ein internationaler Flughafen (Flughafen Phnom Penh Pochentong) ist ebenso vorhanden wie ein Hafen. In wirtschaftlicher Hinsicht sind vor allem die Textilindustrie und das Dienstleistungsgewerbe für Phnom Penh von großer Bedeutung. Wachstumsbranche ist der Tourismus, was man vor allem durch zahlreiche Hoteleröffnungen in und um die Stadt erkennen kann.
| Zahlen und Fakten Phnom Penh |
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Land Kambodscha City-Code PNH Einwohner 2 Millionen Klimazone* Feucht-heißes Klima (z. B. Regenwald) Fläche 376 km² Sprachen** Zeitzone GMT +7 Höhe 22 m über NN Währung(en) Internetpräsenz |
Sehenswürdigkeiten / Highlights
Vor allem die Tourismusbranche boomt momentan in Phnom Penh. Die ganze Stadt befindet sich derzeit in der Entwicklung. Entsprechend rege und bunt ist das Treiben. Sehr zu empfehlen ist eine Rundfahrt auf dem Mekong. Wer die Stadt zu Fuß erkundet, dem sei ein Abstecher auf die Promenade Riverside empfohlen – hier lässt sich ausgezeichnet flanieren. Das gleiche gilt für die Street Rue Pasteur, mit ihren zahlreichen Pubs, Bars und Restaurants. Sie hat sich inzwischen zudem einen Namen durch ihr buntes Nachtleben machen können. Wer die Kultur der Stadt erleben möchte, hat mehrere interessante, sehr sehenswerte touristische Ziele zur Auswahl. So lohnt sich zum Beispiel ein Besuch im Königspalast, der seit 1939 wieder als Residenz des Königs genutzt wird. Teile des Baus sind für Besucher offen. Eine Vielzahl von Pagoden, mehrgeschossige, turmartige Bauwerke, prägen das Stadtbild, darunter Wat Botum und Wat Langka. Museums-Begeisterte kommen im National Museum und dem Toul Sleng Genocide Museum auf ihre Kosten. Letzteres ist besonders geschichtsträchtig. So diente es durch die Jahre bereits als High-School sowie während der Roten Khmer-Zeit (1975-1978) als Vernichtungslager. Heute kann man sich dort über die Khmer Rouge Ära unter Herrscher Pol Pot informieren. Reizvoll ist ein Besuch des Independence Monument, welches 1958 errichtet wurde, um Kambodschas Unabhängigkeit zu feiern. Sportbegeisterte zieht es gewiss ins Olympic Stadium. Ebenfalls sehenswert ist das Zentrum der Seidenweber, in dem man sich über die Herstellung handgewebter Seide informieren kann. Zu guter Letzt ist eine Shopping-Tour auf einem der Märkte von Phnom Penh (Central Market, Russion Market oder Old Market) ist ein absolutes Muss.
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