Im Jahr 2018 gab es einen deutlichen Anstieg der Zoobesuche: Insgesamt wurden zwischen Januar und Dezember 43,6 Millionen Besuche erfasst, trotz des Rekord-Hitze-Sommers. Das entspricht einem Plus von mehr als sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Gleichzeitig stellt das Ergebnis einen Fünf-Jahres-Rekord dar.
„Wir freuen uns sehr über diese Entwicklung – erst recht, wenn man bedenkt, dass 2018 mit seinem langen, heißen Sommer in der Hochsaison wahrlich kein ideales Zoojahr war“, sagt der Geschäftsführer des Verbandes der Zoologischen Gärten, Volker Homes. Erfahrungsgemäß stehen Zoobesuche bei derartig hohen Temperaturen sonst gegenüber Ausflügen ins Freibad oder an den Badesee hintenan.
„Zoos sind heute allein durch die weltweite Gefährdung der Artenvielfalt wichtiger als jemals zuvor – und die breite Masse der Bevölkerung befürwortet, dass es sie gibt.“ 2018 hatte eine Forsa-Umfrage ergeben, dass 81 Prozent der deutschen Bevölkerung zoologische Gärten und Tierparks in Deutschland gutheißen.
Von den 43,6 Millionen Besuchen des Jahres 2018 entfallen rund 34,9 Millionen auf die deutschen, 3,7 Millionen auf die österreichischen und 3,8 Millionen auf die schweizerischen Mitglieder des Verbandes. Im Vorjahr sah es wie folgt aus: deutsche Einrichtungen 31,0 Mio., österreichische 3,6 Mio., schweizerische 3,8 Millionen. Der jeweilige Rest ist die Besucherzahl des spanischen VdZ-Mitglieds Loro Parque: 1,25 Millionen Besuche im Jahr 2018; 1,2 Millionen im Jahr davor.
