Unbekannte Nationalparks der USA

Amerika gilt als Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Viel davon kennt man, aber auf einer Fläche von 9,8 Millionen Quadratkilometern liegen abseits der vielbefahrenen Touristen-Routen auch kleinere, eher unbekannte Attraktionen, die sich auf einem Roadtrip erkunden lassen – zum Beispiel unbekannte Nationalparks.

Diese ziehen teilweise nicht einmal einen Bruchteil der Besucher anderer Parks an, sorgen dafür aber für einzigartige Entdeckungen.

An der Grenze zu Kanada liegt der Voyageurs-Nationalpark in Minnesota. 30 Seen und über 900 Inseln mit unzähligen Buchten bieten Wassersportlern und Naturliebhabern eine herrliche Kulisse. Im Herbst leuchten die Wälder in vielen Schattierungen auf, im Winter sind auf den zugefrorenen Seen Skilangläufer einsam unterwegs. Im Park herrscht ursprüngliche Wildnis – ein echter Tipp für Entdecker. Route ab Minneapolis: der I-35 N folgen, bei Ausfahrt 237 auf MN-33 N abfahren. Nach 19 Meilen links auf US-53 N wechseln und für 140 Meilen folgen. Zum Rainy Lake auf dem MN Hwy 11 bis Island Views, dort rechts zum Visitor Center abbiegen.

Grüner Geheimtipp in Colorado

Überraschend niedrig sind die Besucherzahlen im Mesa-Verde-Nationalpark in Colorado. Dabei gibt es hier neben einer Fülle an Natur auch von Indianern erbaute und vor Jahrhunderten verlassene Felsdörfer zu bestaunen. Die Hausanlagen sind direkt in die namensgebenden grünen Tafelberge eingebettet und leuchten zu jeder Jahreszeit faszinierend anders. Route ab Colorado Springs: etwa 32 Meilen der CO-115 S folgen, dann rechts auf US-50 W abbiegen. Nach 72 Meilen auf US-285 S auffahren, nach 65 Meilen rechts in CO-112 W, nach weiteren 13 Meilen auf US-160 W abbiegen und folgen. 142 Meilen später die Ausfahrt Mesa Verde National Park nehmen und der Beschilderung folgen. Im Park an der Ruins Road (State Highway 10 und Moccasin Mesa Rd) orientieren.

 Weitere Nationalparks weltweit

Der Congaree-Nationalpark in South Carolina ist das größte überschwemmte Waldgebiet der USA. Auf einem kilometerlangen Rundweg aus Holzplanken fühlt man sich wie auf Stippvisite im Urwald: Tiere, Pflanzen, Bäume und viel Wasser – wer mehr vom Park sehen möchte, sollte sich vorab über Angebote der Ranger informieren. Route ab Columbia: auf die S Carolina 48 fahren, nach etwa 18 Meilen rechts auf die 100 National Park Rd abbiegen, am Harry Hampton Visitor Center parken.

Farbspielen hinter Seen und Wasserfällen

Im Guadalupe Mountains Nationalpark in Texas gibt es ein ehemaliges Riff, das seit Jahrtausenden versteinert ist. Teil des Parks ist ein Gebirge mit bis zu 2.667 Meter hohen Bergen sowie eine Wüste, in der es im Sommer so richtig heiß wird. Im Indian Summer erstrahlen Laubbäume in wunderschönen Farbspielen hinter Seen oder kleinen Wasserfällen. Heute besiedeln wilde Tiere das Terrain, darunter Maultiere und Wapitihirsche. Wanderer kommen hier also in jeder Jahreszeit auf ihre Kosten.

(Quelle: holiday autos)

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