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Österreich  (Republik Österreich)

Kontinent
Europa
 
Hauptstadt
Wien 
Einwohner
8,316 Mio. 
99 pro km² 
Landesfläche
83.858 km² 
etwa 1/4 Deutschlands 
Zeit
GMT +1 bis +2
Währung
Euro (€)
Sprache(n)
Deutsch
regional slowenisch und kroatisch
Lage
N: Bundesrepublik Deutschland und Tschechische Republik
O: Slowakei und Ungarn
S: Italien und Slowenien
W: Schweiz und Liechtenstein
Klima
Warmgemäßigtes Kontinentalklima
Gemäßigtes mitteleuropäisches Klima
Gliederung
9 Bundesländer
Bevölkerung
8,2 Mio. Einwohner, davon 91 % Österreicher und 9 % Ausländer (aus dem ehemaligen Jugoslawien, Türken, 97.395 Deutsche)
Religionen
73,6 % Katholiken , 4,7 % Protestanten, 4,2 % Muslime, 2,2 % Orthodoxe Kirchen, 0,1 % Juden, 12 % ohne Bekenntnis
Staatsform
Parlamentarisch-demokratische Republik
BIP (pro Kopf/Jahr)
26.178 €
Beliebte Aktivitäten
Skiurlaub, Wandern, Städtebesichtigungen, Kultur
Essen und Trinken
vielfältige Küche
Herzhaftes: Wiener Schnitzel, Kartoffeln/Knödel in allen Variationen, Käse, Speck
Süßes: Mozart Kugeln, Sachertorte, verschiedene Variationen von Strudeln
Getränke: Marillengeist, Rotwein aus dem Burgenland, Weißwein aus Niederösterreich
Nationale Feiertage
01. Januar - Neujahrstag
06. Januar - Heilige Drei Könige
März/April - Ostersonntag
März/April - Ostermontag
01. Mai - Tag der Arbeit
Mai - Christi Himmelfahrt
Mai/Juni - Pfingstsonntag
Mai/Juni - Pfingstmontag
15. August - Maria Himmelfahrt
26. Oktober - Nationaltag
01. November - Allerheiligen
25. Dezember - Christtag
26. Dezember - Stephanstag
Benötigte Dokumente
Deutsche und Schweizer können mit einem gültigen Reisepass oder Personalausweis in das Land einreisen.
Deutsche Kinderausweise werden anerkannt; Kinder unter 16 Jahren können auch einreisen, wenn sie im Pass eines Elternteils eingetragen sind.
Für Schweiz gilt: Personen bis 15 Jahren können einreisen, wenn sie im Pass eines Elternteils eingetragen und von diese begleitet sind oder einen eigenen Ausweis vorzeigen können.
Anreise
Flug: Unter anderem fliegen folgende Fluggesellschaften das Reise-Ziel an:
Lufthansa, Austrian Airlines, Swiss
Bahn: Deutsche Bahn, Österreichische Bundesbahn, Schweizerische Bundesbahn
Sonstiges: Gut mit dem PKW erreichbar.
Gesundheit
Internetpräsenz
Kontaktadressen
 
     
Wissenswertes
Wer denkt bei Österreich nicht zu allererst an malerische Berg- und Seenlandschaften, verschneite Pisten im Winter und wunderschöne Wanderwege im Sommer? Dazu kommt das überwältigende Angebot an Sehenswürdigkeiten von Städten wie Wien, Graz oder Innsbruck. Auch wenn Österreich bei den Touristenzahlen gegenüber Spanien und Italien eingebüßt hat, so ziehen doch klangvolle Veranstaltungen wie der Wiener Opernball, die Salzburger Festspiele sowie die zahlreichen Kirchen, Klöster, Schlösser stetig viele Besucher ins Land.

Zur besseren Übersicht lassen sich die neun Bundesländer in fünf Großlandschaften zusammenfassen: die Ostalpen, das Alpen- und Karpatenvorland, das Vorland im Osten, das Wiener Becken und das Granit- und Gneishochland. Einige der zahlreichen Anziehungspunkte dieses beliebten Reiselandes sind zum Beispiel das Dachsteingebirge in Oberösterreich, die Tiroler Berggipfel, die Kärntner Seen, das Salzkammergut, der Donauraum und die tiefen Wälder der Steiermark.
Sehenswürdigkeiten
Österreich ist im Sommer wie im Winter eine Reise wert. Die westlichen Bundesländer Vorarlberg, Salzburger Land und allen voran Tirol sind die bekanntesten Urlaubsregionen im Sinne eines klassischen Erholungstourismus, speziell des immer beliebteren Wellnesstourismus. Kärnten im Süden (an der Grenze zu Italien und Slowenien) erfreut sich, besonders durch sein mildes Klima und die reizvollen Seen, wachsender Beliebtheit. Niederösterreich, die Steiermark und das Burgenland bieten sich nicht nur Weinliebhabern an, auch die zahlreichen kulinarischen Events haben ihre Fans gefunden. Das oberösterreichische Salzkammergut ist international für seine zahlreichen Berg- und Seenlandschaften bekannt.

Der Städtetourismus verzeichnet bereits seit Jahren ein enormes Wachstum, besonders beliebte Reiseziele sind die neun Landeshauptstädte. Auch die Geschäftswelt hat die Vielfalt des kulturellen Angebots bereits für sich entdeckt: Business- und Kongressreisen in die Zentren Österreichs sind stark gefragt.

Wien

Wien als Knotenpunkt zwischen Ost- und Westeuropa stellt durch seine besondere Lage eines der kulturellen Zentren Europas dar. Vor allem im Stadtkern konzentrieren sich Barockpaläste, Jugendstilhäuser an mit Kopfstein gepflasterten Seitengassen, alte Kirchen und moderne Glasfassaden, welche sich mit urigen Kaffeehäusern abwechseln. Hier liegen auch die bekanntesten Wiener Sehenswürdigkeiten, darunter die Hofburg, die Nationalbibliothek - ein Meisterwerk barocker Baukunst – und das Schloss Schönbrunn, einst die Sommerresidenz der Habsburger, welches von der Unesco zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Dazu werden in den Theatern und Opernhäusern der Stadt Aufführungen von Weltrang gezeigt. Ebenfalls sehenswert ist das Hundertwasser-Haus mit seiner eigenwilligen Architektur.

Auch Salzburg kann mit zahlreichen Attraktionen aufwarten, so zum Beispiel der Festung Hohensalzburg, dem Domplatz, der Dreifaltigkeitskirche, Mozarts Geburthaus, den Festspielhäusern und dem Mönchs- und Kapuzinerberg, um nur einige zu nennen.

Der Wörthersee ist für die Alpen äußerst warm, das Baden ist von Ende Mai bis Ende September gut möglich. Zudem locken zusätzlich regelmäßige Veranstaltungen von ATP-Tennisturnieren bis hin zu Musikkonzerten immer wieder Besucher in seine malerische Umgebung.
Historie und Wirtschaft
Am 8. September 1156 wurde das Gebiet Ostland (lat. Austria) oder Osterland, die Region um Neuhofen an der Ybbs im heutigen Niederösterreich, vom Kaiser des so genannten Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation, Friedrich I. (Barbarossa), zu einem eigenständigen Herzogtum erhoben. Ab 1278 lenkte das Adelshaus Habsburg die Geschicke des Territoriums. Vom späten 15. Jahrhundert bis 1690 waren die habsburgischen Lande wiederholt Angriffen des expandierenden Osmanischen (Türkischen) Reiches ausgesetzt.Franz II. gründete 1804 das Kaisertum Österreich, nahm als Franz I. den Titel Kaiser von Österreich an und verstand sich als wahrer Kaiser des gesamten Deutschen Reiches. 1806 beendete Napoleon jedoch das auf Karl den Großen zurückgehende Heilige Römische Reich Deutscher Nation. Das neue österreichische Kaiserreich war ein Vielvölkerstaat, in dem außer Deutschen Italiener, Polen, Serben, Kroaten, Ungarn, Tschechen, Ukrainer, Slowaken und Slowenen lebten. Viele der slawischen Völker verlangten ihre Unabhängigkeit oder zumindest mehr Einfluss. 1867 kam es zur Gründung der österreichisch-ungarischen Doppelmonarchie, wodurch die Magyaren (Ungarn) in der Innenpolitik weitgehend unabhängig von Österreich wurden. Andere Völker sahen sich benachteiligt und nach der Niederlage Österreichs im ersten Weltkrieg zerfiel der Vielvölkerstaat. Im Jahre 1918 nahm Österreich eine republikanische Staatsform an.


Nach der Annektierung durch Deutschland 1938 und der Besatzung der siegreichen Alliierten 1945 blieb der Status Österreichs für ein Jahrzehnt unklar. Ein Staatsvertrag, welcher 1955 unterschrieben wurde, beendete die Besatzung und erkannte die österreichische Unabhängigkeit an. Gleichzeitig untersagte dieser einen erneuten Zusammenschluss mit Deutschland. Ein im Grundgesetz verankertes Gesetz aus dem gleichen Jahr gebot die immer währende Neutralität des Landes, was die Bedingung des sowjetischen Militärs zum Abzug seiner Truppen war. Der Zusammenbruch der Sowjetunion 1991 und Österreichs Aufnahme in die Europäische Union 1995 änderten die Bedeutung dieser Neutralität ab. Als ein florierendes demokratisches Land trat Österreich 1999 der Europäischen Währungsunion bei.

Wirtschaft

Österreich ist eine Dienstleistungsgesellschaft, annähernd zwei Drittel der Wirtschaftsleistungen werden durch Dienstleistungen erzielt, vor allem durch Tourismus, Handel und Bankwesen. Tourismus erwirtschaftete im Jahre 2004 neun Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Industrielle Betriebe tragen mit fast einem Drittel der Wertschöpfung zum BIP bei.
Ein traditionell wichtiger Wirtschaftszweig ist der Bergbau, der aber in den letzten Jahrzehnten an Bedeutung verloren hat. Rund 10 % der landwirtschaftlichen Betriebe produzieren ökologisch-biologisch, damit ist die Alpenrepublik in Europa führend. Aufgrund der großen bewaldeten Flächen ist Forstwirtschaft von volkswirtschaftlicher Bedeutung, der Rohstoff Holz findet vor allem im südlichen Europa Abnehmer.
Klima
Österreichs Klima ist besonders durch die Wechselwirkung von ozeanischem und kontinentalem Klima gekennzeichnet. Der Osten des Landes ist von kalten Wintern und heißen Sommern geprägt, und es fällt ganzjährig nur mäßig Niederschlag. Im Westen sind die Winter meist milder und die Sommer weniger warm, als im kontinental geprägten Osten.
Aus der Beschaffenheit des Reliefs ergibt sich darüber hinaus eine weitere Klimazone, das alpine Klima. Dieses lässt die Winter hier strenger ausfallen als im tiefer gelegenen Osten.
Entsprechend der Abschwächung des ozeanischen Klimas von Westen nach Osten nehmen auch die Niederschlagsmengen nach Osten hin ab. So sind in Wien die Niederschläge nur noch halb so hoch wie in Salzburg, und in den östlichen und südöstlichen Landesteilen macht sich das Kontinentalklima bemerkbar, das im südlichen Seengebiet bereits mediterran beeinflusst wird.
Ganzjährig zeichnen sich die Gebiete entlang des Alpenhauptkamms durch hohe Niederschläge aus: Im Winter fallen große Schneemengen in den Bergen und Tälern, im Sommer hingegen hohe Regenmengen. Tagestemperaturen von über 30°C im Juli und August sind keine Seltenheit.

Die beste Reisezeit

Die beste Reisezeit für Wander- und Trekkingurlaub in Österreich sind die Monate zwischen April und September, während Skifahrer besonders im Januar und Februar gute Schneeverhältnisse vorfinden.
Besondere Wetterlagen – speziell das so genannte Omega-Hoch - können im Sommer bis zu zweiwöchige Hitzeperioden verursachen, im Winter sind Sonnenschein und klirrende Kälte (bis -20°C) die Folgen desselben Phänomens. Die Sonnenscheindauer ist etwa um 10 bis 20 Prozent länger als beispielsweise in Norddeutschland. Die Heizperiode reicht von Mitte Oktober bis Mitte April. Die durchschnittliche Temperatur liegt bei 20 °C im Juli, im Januar in Österreichs größten Städten bei -1 bis 0 °C.
Kultur, Sitten und Bräuche
Österreicher sind gemeinhin für ihren Charme und ihre Höflichkeit bekannt, gelten im Geschäftsleben aber eher als zurückhaltend. Mit dem Vornamen spricht man sich erst nach geraumer Zeit an. Im Österreichischen begrüßt man sich mit Grüß Gott oder, etwas salopper, Servus. Ansonsten gelten weitgehend die auch in Deutschland bekannten Umgangsformen.

Besonders im kulinarischen Bereich gibt es einige Besonderheiten, von denen viele "Piefkes" (so werden die Deutschen im Nachbarland teilweise genannt) wohl noch nie gehört haben, zum Beispiel steht "Schlagobers" für eine Schlagsahne und eine "Frittatensuppe" bezeichnet eine Suppe mit Pfannkuchenstreifen.
Der Opern- und Theaterbesuch ist ein gesellschaftliches Ereignis – entsprechend elegante Garderobe wird erwartet.

10-15 % Trinkgeld sind in den Restaurants in Österreich üblich. Ansonsten sind 5-10 % Schmattes üblich, zum Beispiel bei Taxifahrern und Friseuren. Auch andere Dienstleister erwarten eine finanzielle Aufmerksamkeit: Gepäckträger an Bahnhöfen und Flughäfen erhalten meist 1 € pro Gepäckstück, Zimmermädchen werden mit 1-2 € zusätzlich pro Tag entlohnt.

Das Rauchen ist in allen öffentlichen Gebäuden und Bahnhöfen verboten.
Reisevideos

     
Tipps vor Ort
Praktische Informationen
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