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London  (England)

Einwohner
7,3 Mio.
 
Fläche
1579 km²  
Bundesstaat

Sprache(n)
Englisch
Zeit
GMT 0
Höhe
15 m ü. NN
Religion
56,8% Christen (überwiegend Anglikaner), 15% gehhören keiner Religion an, 13% Katholiken, Minderheiten: Muslime (7,2%), Hindu (4,1%), Juden (2,1%), Sikhs (1,5%)
Lage
London liegt an der Themse, in Südostengland, auf der Insel Großbritannien.
Klima
Warmgemäßigtes Kontinentalklima, Seeklima - Gemäßigtes Klima, durchschnittliche Jahrestemperatur 9,7° C
Wärmster Monat: Juli mit durchschnittlich 16,3° C
Kältester Monat: Januar mit durchschnittlich 3,9° C
Gliederung
32 Stadtbezirke und die City of London
Flughäfen und Fluglinien
Travel Highlights
Einen besonderen Ruf genießt das vielfältige kulturelle Angebot. Das British Museum, die New Tate Gallery und mehrere Musical-Theater sind nur einige der Highlights. Ein Muss sind: Die Zeremonie der Wachablösung am Buckingham Palace, die Zeremonie der Horse Guards Parade (Whitehall) u.v.m
Essen und Trinken
Die englischen Pubs haben wesentlich kürzere Öffnungszeiten, als wir von einer Kneipe gewohnt sind: Mo-Sa 11:00-23:00 Uhr und So 12:00-22:30. Nachtclubs und Diskotheken sind jedoch die ganze Nacht durch geöffnet. Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahren haben nur in Begleitung eines Erwachsenen Zutritt.
Shopping
Die normalen Öffnungszeiten sind Mo-Sa von 9:00-17:00 Uhr. Immer mehr Geschäfte haben aber länger offen. Donnerstags sind die Geschäfte bis spät in die Nacht offen (late night shopping). Sonntags haben die meisten Geschäfte von 10:00-16:00 Uhr geöffnet.
Londons beliebteste Einkaufsstraßen sind: Knightsbridge, Brompton Road, Regent Street, Sloane Street, Beauchamp Place ConventGarden, Kensington High Street, Picadilly, Jermin Street und natürlich die Bond Street.
Eine große Anziehung haben auch die Floh- und Antiquitätenmärkte in Portobello Road, Petticoat Lane, Berwick Market und Camden Passage (Islington).
Internetpräsenz
Kontaktadressen
 
     
Die Stadt
Nirgendwo sonst in Großbritannien häufen sich so viele Sights wie in London. Die seit fast 1200 Jahren lebendige Monarchie ist das Sinnbild für die ruhmreiche Vergangenheit der Stadt, die seit 884 Hauptstadt Englands ist und mehrere Jahrhunderte über Gebiete auf allen Erdteilen der Welt regierte. Viele architektonische Höhepunkte wie die Tower Bridge und Big Ben geben dem Stadtbild seine unverwechselbare Prägung. London ist eine Stadt die Trends setzt: In Sachen Mode, Musik, Theater und Kunst inspiriert London die ganze Welt.
Interessante Stadtteile
Die Stadt ist im Laufe der Jahrhunderte aus vielen unterschiedlichen Dörfern und Vororten zusammengewachsen. Das heutige Gebiet des Greater London, welches in Inner- und Outer-London unterteilt ist, gliedert sich in die City of London und weitere 32 Stadtbezirke.Der multinationale Charakter der britischen Hauptstadt wird in Vierteln wie China Town mit seinen unverwechselbaren Restaurants, Supermärkten und Geschäften ganz besonders deutlich. Das hippe Notting Hill ist nicht zuletzt wegen seines bekannten, allsamstäglich stattfindenden Antiquitätenmarkts über die Grenzen Englands bekannt. Sieht man sich die zahlreichen Boutiquen und Second-Hand-Geschäfte und ihre Kunden einmal genauer an, gewinnt man den Eindruck, dass der Kulturenmix hier besonders die Kreativität beflügelt.

Das historische und wirtschaftliche Zentrum von Greater London – City of London – ist das flächenmäßig kleinste und am wenigsten bevölkerte Stadtteil Londons. Doch obwohl die City weniger als zehntausend Einwohner zählt, pendeln täglich mehr als 300.000 Menschen in das Finanzzentrum. Saint Paul’s Cathedral oder das London Museum sind nur einige der Sehenswürdigkeiten dieses Stadtteils. Historisch wie architektonisch interessant ist zudem das Royal Exchange - die erste Börse der Stadt - wo jetzt exklusive Läden wie Hermès oder Tiffany zu finden sind.

Westlich der historischen City of London und nördlich der Themse befindet sich die City of Westminster. Hier liegt der größte Teil des West End – das Zentrum des Londoner Nachtlebens – sowie der Sitz der britischen Regierung mit dem Westminster Palace, Whitehall und den Royal Courts of Justice (Oberster Gerichtshof). Außerdem sehenswert sind beispielsweise Big Ben, Buckingham Palace, Horce Gard Parade, Parliament Square und Westminster Abbey, um nur einige zu nennen. Wer allein die Top-Sehenswürdigkeiten der Gegend besichtigen möchte, nimmt sich dafür besser zwei bis drei Tage Zeit.

Einen Ausflug wert ist sicher auch Greenwich, eines der reizvollsten Boroughs Londons. Seine majestätischen Gebäude entlang der Themse wie das National Maritime Museum, die Sternwarte und das ehemalige Royal Greenwich Observatory, wo 1880 die Greenwich Mean Time als internationale Zeitmessung festgelegt wurde, sowie der riesige Dome bestimmen den speziellen Charakter dieses Stadtteils.

Das Royal Borough of Kensington and Chelsea bildet den westlichen Rand der Innenstadt. Die Stadtteile Chelsea und Notting Hill sind sicherlich die trendigsten Gegenden Londons. Berühmte Einwohner waren bzw. sind beispielsweise der Schriftsteller Oscar Wilde, die Sänger Mick Jagger, Bryan Adams, Bob Marley und die Designerin Vivienne Westwood.
Der Bezirk beherbergt nicht nur berühmte Persönlichkeiten, sondern auch unzählige Sehenswürdigkeiten: das einst königliche Jagdrevier Hyde Park, die Konzerthalle Royal Albert Hall, das Victoria and Albert Museum oder die bekannte Universität Imperial College, um nur einige zu nennen.

Zwischen Kensington und der Themse gelegen, ist Chelsea eines der begehrtesten Viertel Londons, was sich auch an den astronomischen Mietpreisen ablesen lässt.
Die Cottages in den kleinen Seitenstraßen der King’s Road wirken romantisch, und die vielen Schauspieler, Maler und Schriftsteller, die seit der Eingemeindung im 19. Jahrhundert hier wohnten, verleihen dem Stadtteil mehr als nur einen Hauch von Boheme. Unter anderen hatten Jack London und Henry James hier ihr Domizil. Chelsea Harbour ist ein neu entstandenes Luxuswohngebiet mit Hotels, Shops und Restaurants, das nicht ganz zu Unrecht auch Yuppie Playground genannt wird.

Whitehall ist das Synonym für das britische Regierungsviertel. Hier sind entlang der Straßen Whitehall und Parliament Street die wichtigsten Ministerien zu finden. Seinen Namen hat das Viertel vom Whitehall Palace, der sich über eine halbe Meile lang zwischen Trafalgar Square und Westminster Bridge einerseits und Themse und St. Jame’s Park andererseits ausdehnte. Nach einem großen Brand 1989 ist nur das Banqueting House verschont geblieben.
Sehenswürdigkeiten
Die in aller Welt bekannte Londoner Residenz der königlichen Familie – der Buckingham Palace – entstand aus dem 1703 für den Herzog von Buckingham erbauten „Buckingham House“, das George IV. 1825 vom Architekten Nash umgestalten ließ. Queen Viktoria erklärte das Schloss 1837 zur königlichen Residenz, welche erst 1913 die heutige Fassade erhielt. Seit 1993 werden im Spätsommer - während die Queen Urlaub macht - 19 der über 600 Räume für Besucher geöffnet, darunter der Thronsaal und The State Dining Room. Ganzjährig offen sind die Queen’s Gallery und die Royal Mews mit den herrlichen Kutschen, wie der Gold State Coach von 1762. Den Besuch von Buckingham Palace sollte man so legen, dass man das farbenprächtige Zeremoniell der Wachablösung (Changing of the Guard) erleben kann.

Das von Inigo Joines im palladianischen Stil gebaute Queen’s House ist mit seinen symmetrischen Proportionen und der eindrucksvollen Ausführung von Marmorböden, schmiedeeisernen Balustraden sowie geschnitzten und bemalten Decken ein architektonisches Meisterwerk.

Ebenfalls ein Prachtstück und eines der schönsten und kunstvollsten Bauwerke Londons sind die Houses of Parliament. Unzählige Steinfiguren, Spitztürme, Verzierungen, bleiverglaste Erker, Pfeiler und Wappentiere in der gelblichen Sandstein-Fassade bieten einen Ehr erbietenden Anblick. Die Gebäude des Parlaments (Sitz von Oberhaus und Unterhaus) heißen offiziell The Palace of Westminster und wurden auf dem Boden des alten Königspalastes erbaut. Den besten Blick auf das Parlament hat man von der Westminster Bridge, die am Fuß von Big Ben beginnt.

Big Ben ist eigentlich der Name der Glocke, die nach Sir Benjamin Hall benannt wurde, doch hat sich diese Bezeichnung auf den ganzen 97,5 m hohen Turm übertragen. Die Ziffernblätter der Uhr haben einen Durchmesser von fast 8 m, die Zeiger sind fast 4 m lang und die Glocke hat ein Gewicht von 13 Tonnen. Ihr Klang ist seit Neujahr 1923 das Erkennungszeichen der BBC.

Die Tower Bridge wetteifert mit Big Ben um den Ruf von Londons berühmtestem Wahrzeichen. Zwei je 82 m lange Kettenbrücken verbinden das Ufer mit den beiden 65 m hohen neugotischen Türmen, die 7,5 m tief in der Themse versenkt sind. Die insgesamt 1000 t schweren Brückenhälften lassen sich innerhalb von 90 Sekunden öffnen, um großen Schiffen die Durchfahrt zu ermöglichen. Im Osten der City liegt ebenfalls eines der bedeutsamsten Bauwerke Englands – der Tower of London. Der Tower wird von den Yeoman Warders bewacht, 40 ehemaligen Armeeangehörigen, die heute noch die traditionelle Uniform der Tudorzeit tragen. Jeden Abend wird in der Ceremony of the Keys das Haupttor abgeschlossen, ein seit 700 Jahren unverändertes Ritual. Während die Warders für den Schutz und die Bewachung des Towers zuständig sind, haben die acht Raben im Tower diese Aufgabe für das gesamte britische Empire übernommen. Der Erzählung nach wird das Empire zugrunde gehen, sollten sie jemals den Tower verlassen.

Das London Eye wurde mit dem Sylvesterfeuerwerk zum Jahr 2000 eingeweiht und ist damit eine der neuesten Touristenattraktionen Londons. Nach dem Sponsor British Airways benannt und von David Marks und Julia Barfield konzipiert, ist es das größte Riesenrad der Welt. Es misst eine Höhe von 135 m und benötigt 30 Minuten für eine volle Drehung – Zeit genug also um in einer der 32 gläsernen Gondeln den fantastischen Ausblick über London zu genießen, der bei klarem Wetter 40 km weit reicht.

Ein Ort an dem London sich entspannt ist der größte Park der Stadt, der Hyde Park. Einst königliches Jagdrevier und bei den Duellanten sehr beliebt, ist der Park heute - vor allem im Sommer – die grüne Vergnügungsinsel, sei es zum Joggen, Picknicken, Spazierengehen oder einfach zum Sonnen. 2000 wurde zu Ehren der verstorbenen Prinzessin das Diana, Princess of Wales Memorial Playground gebaut, ein Kinderspielplatz mit Piratenschiff und Sandkisten.

St. Paul’s Cathedral ist ohne Zweifel Christopher Wrens großartigstes Werk, dem er 35 Jahre seines Lebens widmete. Die monumentale Kathedrale wurde zwischen 1675-1710 an der Stelle gebaut, wo seit 604 eine der größten Kirchen Europas stand. Nachdem sie zweimal dem Feuer zu Opfer gefallen ist, ergab sich für Wren die Gelegenheit, etwas Neues zu schaffen. Obwohl der Kirchenrat damit nicht einverstanden war, setze er die Idee durch, statt eines Kirchturms einen Dom nach dem Vorbild der großen Renaissancekirchen Italiens über dem Mittelkreuz zu bauen. Der Bau ist 170 m lang und im Kreuzschiff 75 m breit, mit zwei je 47 m hohen barocken Türmen und von einer 111 m hohen prachtvoll-monumentalen Kuppel bedeckt. In der Krypta liegen die Gräber von Wellington und Nelson. In der Malerecke sind neben Reynolds, Turner und van Dyck Constable und William Blake begraben. Auch Wren fand hier seine letzte Ruhestätte.

Trafalgar Square und Piccadilly Circus sind unbestritten die populärsten Plätze Londons. Eingerahmt von der National Gallery, dem Canada House, dem South Africa House und der Silhouette der Pfarrkirche des Empire St. Martin-in-the-Fields ist der Platz vor allem im Sommer Treffpunkt der Londoner sowie erster Anlaufpunkt zahlloser Touristen aus aller Welt. Zugleich ist der Trafalgar Square häufig Platz politischer Demonstrationen. Nelsons Sieg bei Trafalgar war Anlass zum Bau des Platzes. Wahrzeichen sind die 55 m hohe Nelson-Säule, auf dessen Spitze das über 5 m hohe Standbild von Horatio Nelson steht und die viktorianischen Statuen englischer Geldherren.

Ebenfalls ein Besuch wert ist das Westminster Abbey, offiziell The Collegiate Church of St. Peter in Westminster genannt und seit 900 Jahren der Ort für königliche Krönungen, Hochzeiten und Beerdigungen.
Kultur und Unterhaltung
Wer sich für Theater interessiert sollte sich unbedingt eine Vorstellung im Shakespear’s Globe Theatre ansehen. Südlich vom Anchor hatte in der jetzigen Park Street einst die Theatertruppe von William Shakespeare im Globe Theatre ihr Hauptquartier. Hier wird in alter Manier unter freiem Himmel und ohne Technik gespielt, wobei das Publikum sich mit Holzbänken oder Stehplätzen begnügen muss.

Für Museumsliebhaber ist das British Museum ein Muss. Es ist ohne Zweifel eines der größten und bedeutendsten Museen der Welt, dessen Sammlungen Kunst, Kunsthandwerk und Alltagsgegenstände aus Ägypten, Assyrien, Babylonien, Griechenland, dem Römischen Reich, dem übrigen Europa, Süd- und Südostasien und China enthalten. Wen alte Manuskripte, Aufzeichnungen und Erstausgaben faszinieren, kann sich von Leonardos und Dürers Skizzenbüchern, dem Erstdruck der auf Englisch verfassten Bibel oder den letzten Aufzeichnungen Nelsons in die Vergangenheit zurückversetzen lassen.

Mit seinen zahllosen Läden, Boutiquen, Wine Bars und Imbissstuben ist der Convent Garden Market (The Piazza) ein starker Anziehungspunkt. Hier sammeln sich Touristen und Jugendliche sowie Freiluftkünstler, Jongleure und Clowns.

Viele Londoner treffen sich nach der Arbeit mit Freunden auf ein ´pint´ in einem der zahlreichen Pubs. Londons ältester River-Pub in Wapping ist der über 470 Jahre alte Prospect of Whitby an der Themse. Ein Aufenthalt wert sind auch die so genannten Fringe Theatres, wie z.B. das King’s Head in Islington oder der Pub The Latchmere in Battersea, die berühmt für ihre Studiobühnen sind.

Langweilig wird es in London auch nachts nicht werden. Das Angebot ist riesig! Nachtclubs und Discos sind für jeden Geschmack vertreten.

Hinweise für Behinderte
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Praktische Informationen
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