Suche
Absenden Suche

Italien  (Repubblica Italiana)

Kontinent
Europa
 
Hauptstadt
Rom 
Einwohner
58,462 Mio. 
194 pro km² 
Landesfläche
301.277 km² 
5/6 Deutschlands 
Zeit
GMT +1
Währung
Euro (€)
Sprache(n)
Italienisch
Deutsch
Französisch
Lage
Italien liegt in Südeuropa auf der Apennin-Halbinsel
Nachbarländer: Frankreich, Schweiz, Österreich, Slowenien, Malta, San Marino
Zu Italien gehören die Mittelmeer-Inseln Sizilien, Sardinien und Elba.
Klima
Mittelmeerklima, Warmgemäßigtes Kontinentalklima
Norden: mitteleuropäisch
Mitte und Süden: mediterran
Gliederung
20 Regionen, 19 davon sind in Provinzen eingeteilt (insgesamt 106 Provinzen)
Bevölkerung
58,462 Mio. (2004), davon 2,4 Mio. Ausländer
Ansässige Deutsche: nach italienischer Statistik rund 36.000
Religionen
überwiegend römisch-katholisch, über 1 Mio. Muslime, rund 120.000 Buddhisten, rund 50.000 Protestanten, rund 40.000 Juden
Staatsform
Republik, parlamentarische Demokratie mit Zweikammersystem
BIP (pro Kopf/Jahr)
24.214 €
Beliebte Aktivitäten
Wanderungen (z.B. Südtirol), Skifahren, am Strand entspannen, Shoppen
Kultur: Besichtigungen von Museen, Kirchen, verschiedene historische Gebäuden, Kunstgaleien
Essen und Trinken
Leichtes Frühstück, bestehend meist aus Keksen, Croissants oder Brot, dazu eine Tasse Espresso
Mittag- und Abendessen sind sehr opulente Mahlzeiten, mediterrane Küche. Typische Gerichte sind Pizza und Nudeln mit verschiedenen Soßen (vor allem mit magerem gehacktem Rind-, Schweine- oder Kalbsfleisch)
Getränke: Espresso, Capuccini, Chianti, Grappa
Nationale Feiertage
01. Januar - Neujahrstag (Capodanno)
06. Januar - Epiphanias (Epifania)
März/April - Ostersonntag (Pasqua)
März/April - Ostermontag (Pasquetta)
25. April - Tag der Befreiung (Liberazione)
01. Mai - Tag der Arbeit (Festa del Lavoro)
02. Juni - Tag der Republik (Festa delle Repubblica)
15. August - Maria Himmelfahrt (Ferragosta)
01. November - Allerheiligen (Ognissanti)
08. Dezember - Maria Empfängnis (Immacolata)
25. Dezember - Weihnachten (Natale)
26. Dezember - Stefanstag (Santo Stefano)
31. Dezember - Silvester (San Silvestro)
Benötigte Dokumente
Deutsche, Österreicher und Schweizer können mit einem gültigen Reisepass oder Personalausweis in das Land einreisen.
Deutsche Kinderausweise werden anerkannt; Kinder unter 16 Jahren können auch einreisen, wenn sie im Pass eines Elternteils eingetragen sind. Alleinreisende Personen unter 15 Jahren sollten darüber hinaus auch eine polizeilich beglaubigte Einverständniserklärung der Eltern/Erziehungsberechtigten (möglichst mit spanischer Übersetzung) mitführen.
Für Österreich und Schweiz gilt: Personen bis 15 Jahren können einreisen, wenn sie im Pass eines Elternteils eingetragen und von diese begleitet sind oder einen eigenen Ausweis vorzeigen können.
Anreise
Flug: Unter anderem fliegen folgende Fluggesellschaften das Reise-Ziel an:
Lufthansa, Alitalia, Austrian Airlines, Swiss
Gesundheit
Internetpräsenz
Kontaktadressen
 
     
Wissenswertes
Italien ist ein Land mit großer historischer Bedeutung und war schon in der Antike ein wichtiges europäisches Kulturzentrum, sowie Zentrum und Ausgangspunkt des Römischen Reichs. Das heutige Italien ist unter anderem für seine Küche, Mode- und Designerartikel, Bekleidungsindustrie, Architektur, Autos, Fußball, Forschung, Kunst, Filme, Musik und Touristenziele bekannt. Für Veranstaltungen wie Modenschauen, (Motor-) Sportveranstaltungen oder Opern u. v. a. bietet sich dem geneigten Besucher weltweit wohl kein besseres Urlaubsziel.
Charakteristisch für Italien ist die Zweiteilung des Landes. Der stark industrialisierte Norden mit seinen großen Wirtschaftzentren und Metropolen steht dem strukturschwächeren Süden des Landes, auch Mezzogiorno genannt, gegenüber.

Italien gliedert sich in die italienischen Alpen im äußersten Norden, die angrenzende norditalienische Tiefebene, die eigentliche Apennin-Halbinsel mit seiner signifikanten Stiefelform und zahlreiche Inseln. Die wohl bekanntesten sind Sizilien, Sardinien, Elba, Ischia und Capri. Die in Oberitalien gelegenen Alpen bilden eine natürliche Grenze zu Frankreich, der Schweiz, Österreich und Slowenien. Im Süden, Südwesten und Südosten wird das Land vom Mittelmeer begrenzt. Der Apennin, der eine Höhe bis zu 2910 m erreicht, durchzieht den gesamten Stiefel.
Sehenswürdigkeiten
In Rom stößt man an jeder Ecke auf Überreste aus über 2000 Jahren Geschichte. Die Straßen der Stadt werden geziert von Denkmäler aus allen Epochen ihrer bewegten Geschichte; das Kolosseum und das Forum Romanum sind die bekanntesten und entstammen der klassischen Antike. Die eleganten Einkaufsstraßen Roms wollen ebenso erkundet werden wie die nahe gelegene Piazza di Spagna mit der berühmten Spanischen Treppe. Und beim Flanieren durch den historischen Mittelpunkt der Stadt, gibt es die am vollständigsten erhaltene Struktur des antiken Roms zu entdecken. Bei einem Sprung über den Tiber bietet sich ein Besuch in der rund einhalb Quadratkilometer großen Vatikanstadt an.

Im Norden Italiens bestimmen zahlreiche Seen das Landschaftsbild. Sie reichen von den Alpen bis in die Ebenen hinunter. Der Gardasee ist nicht nur der größte See Italiens, die bezaubernde Landschaft, in die er eingebettet ist macht ihn wohl auch zum Eindrucksvollsten. Das äußerst angenehme Klima und die idealen Bedingungen für Wassersport ziehen Jahr für Jahr unzählige Besucher – vor allem aus Italiens Nachbarländern - an. Die Umgebung ist hervorragend als Wandergebiet geeignet. Auch der Comer See und dessen Umgebung bieten traumhafte Panoramen. Inmitten reizvoller subtropischer Vegetation liegen zahlreiche idyllische Ferienorte. Und mit ein bisschen Glück läuft man auch der Elite Hollywoods, die sich hier ja bekanntlich auch niedergelassen hat, beim Einkauf über den Weg. Glanz und Glamour gibt es auch in der Modemetropole schlechthin zu bestaunen: Mailand. Italiens zweitgrößte Stadt und größte Provinz bietet – nicht nur in kulinarischer Hinsicht – eine Vielfalt, die in Italien unerreicht ist.

Die bekanntesten Skiorte Italiens verteilen sich zu einer Großzahl auf die Alpen und die Dolomiten, weitgehend unterschätzt werden der Apennin sowie die Pisten an den Hängen des Ätna auf Sizilien.

Die zahlreichen Besatzer, die die Geschichte beschert hat, haben deutliche Spuren auf Sizilien hinterlassen, u. a. die der Griechen, Karthager, Römer, Byzantiner und Araber. In Palermo, der Inselhauptstadt, beeindruckt vor allem die großartige Architektur. Viele imposante Bauwerke, vornehmlich im normannischen und barocken Baustil, erwarten den Besucher. Diesem bietet sich, einmal auf der Insel, auch ein Ausflug zu einem der aktivsten Vulkane der Erde, dem Ätna, an.
Historie und Wirtschaft
Rom, die Hauptstadt Italiens, war schon im römischen Reich Hauptstadt. Die Eroberungszüge der Römer brachten in der ersten Hälfte des ersten Jahrtausends weite Teile Europas unter ihre Kontrolle und verbreiteten das Christentum in einem Großteil Europas. Innerhalb der Stadtmauern liegt der Vatikanstaat, das Zentrum der katholischen Kirche, wo seit über tausend Jahren die Päpste residieren. Nach dem Zerfall des römischen Reiches wurde die Macht in Europa bis zur Neuzeit im Wesentlichen zwischen dem Papst und dem Kaiser des so genannten Heiligen römischen Reiches deutscher Nation aufgeteilt. Dabei übte die Kirche durchaus auch weltliche Macht aus. Beispielsweise besaß der Papst noch im sechzehnten Jahrhundert die Autorität, vom heutigen Italien aus Eroberungen und Entdeckungen der Seefahrernationen Portugal und Spanien entlang einer Linie westlich der Kapverdischen Inseln aufzuteilen.
Italien wurde im Jahr 1861 zum Nationalstaat, nachdem die regionalen Staaten der Halbinsel, gemeinsam mit Sardinien und Sizilien, unter König Victor Emmanuel II vereinigt wurden. Eine Ära der parlamentarischen Staatsregierung kam in den frühen 20ern des 20. Jahrhunderts zu ihrem Ende, als unter Benito Mussolini eine Faschistische Diktatur begann. Seine desaströse Allianz mit Nazi-Deutschland führte zu Italiens Niederlage im 2. Weltkrieg. Die Monarchie wurde 1946 durch eine demokratische Republik ersetzt und eine Phase wirtschaftlichen Aufschwungs folgte.

Italiens Volkswirtschaft ist stark vom verarbeitenden Gewerbe geprägt, sehr viele kleine und mittelständische Unternehmen sind familiengeführt. Zu den wichtigsten Industriezweigen zählen der Maschinenbau, der Flugzeugbau, der Schiffsbau und der Automobilbau. Von großer volkswirtschaftlicher Bedeutung sind auch die Chemieindustrie und die Herstellung elektronischer Produkte. Viele italienische Textilmarken sind international bekannt, gerade in gehobener Preisklasse. Luxottica ist der weltgrößte Brillenhersteller. Zu den wichtigsten italienischen Exportgütern zählen auch Erzeugnisse der Nahrungsmittelindustrie, das größte Unternehmen der Branche ist der Parmalat Konzern. Führend im italienischen Dienstleistungssektor sind Großbanken wie Unicredit und Banca Intesa und die weltweit einflussreiche Versicherungsgesellschaft Assicurazioni Generali.
Die Tourismusbranche ist sehr wichtig für die italienische Wirtschaft, Italien gehört zu den meistbesuchten Ländern der Erde. Wohlstand ist innerhalb der italienischen Grenzen recht ungleich verteilt: der Norden ist wesentlich stärker industrialisiert und viel finanzkräftiger als der südliche Teil des Landes.
Italien war eines der Gründungsmitglieder der NATO und der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG).
Klima
In Italien herrschen sehr unterschiedliche Klimata, vom Gebirgsklima der Alpen im Norden und dem Apennin, der sich über die gesamte Halbinsel erstreckt, bis hin zum mediterranen, subtropischen Klima. Die durchschnittlichen Jahrestemperaturen schwanken daher zwischen 11 und 19°C. In der Poebene werden durchschnittlich 13°C, in Sizilien etwa 18 °C und in der Küstenebene etwa 14°C erreicht. Die unterschiedlichen klimatischen Ausprägungen werden vor allem durch den Gebirgszug des Apennin und durch das Mittelmeer, das sich mildernd auf die Temperaturen auswirkt, beeinflusst. In den Tieflandregionen und an den Vorbergen des Apennin, der sich vom nördlichen Teil der Toskana bis tief in den Süden Italiens erstreckt, sind die Winter mild. Extrem hohe Temperaturen werden durch die kühlenden Mittelmeerwinde gemildert. Auf der Adriaseite, derselben geographischen Breite, ist es aufgrund der vorherrschenden Nordostwinde etwas kühler. An den Osthängen des Apennin herrscht gebirgsbedingtes, raues Klima. Das Klima südlich von Rom ist angenehm mediterran. In der Poebene herrscht ein Binnenklima mit heißen Sommern und kalten Wintern, in denen Temperaturen bis -15°C vorkommen. Der mildernde Einfluss des Meeres wird hier durch den Apennin verhindert. Die größten Regenmengen fallen in Italien während der Herbst- und Wintermonate. Der geringste Niederschlag, etwa 460 mm im Jahr, wird in der apulischen Provinz Foggia (Hauptort: Foggia) im Süden und im südlichen Teil Siziliens verzeichnet, der höchste in der Provinz Udine (Hauptort: Udine) im Nordosten des Landes (1.530 mm).
Kultur, Sitten und Bräuche
Italien ist weltbekannt für seine Kunst und Kultur, für seine historischen Bauwerke wie das 2000 Jahre alte Kolosseum und den schiefen Turm von Pisa, ebenso wie für seine Küche, Lebensart, Design, Film, Theater, Literatur, Poesie, Malerei und Musik.

Touristen in Shorts und Badelatschen auf der Straße sind verpönt, nacktes Baden verboten. 'Oben ohne' setzt sich allerdings langsam durch. Eine korrekte Bekleidung wird beim Betreten von Kirchen und in kleinen, traditionellen Gemeinden erwartet. Auf schriftlichen Einladungen wird im Allgemeinen vermerkt, ob Anzug oder Smoking bzw. Kostüm oder Abendkleid erwünscht sind. Italien ist ein kinderfreundliches Land.

In der italienischen Gesprächskultur ist eine größere körperliche Nähe üblich als in Deutschland. Auch der erhöhte Lautstärkepegel könnte ungewohnt erscheinen, ist hier aber gang und gebe.

In besseren Restaurants sollte man mindestens zwei Gänge bestellen und nicht nur eine Pizza oder Pasta. Etwa 5 % Trinkgeld wird überall im Dienstleistungsbereich erwartet. Im Hotel sind 5 € pro Woche für das Zimmermädchen üblich. Nach einer Taxifahrt wird nicht unbedingt ein Trinkgeld erwartet.

Die römisch-katholische Kirche spielt in Italien auch heute noch eine wichtige Rolle und übt einen starken Einfluss auf die Sozialstruktur aus. Der Familienzusammenhalt ist bedeutend stärker als in den meisten anderen europäischen Ländern. Freizeitkleidung ist weit verbreitet, Badebekleidung gehört jedoch an den Strand.

In Italien ist in allen öffentlichen Gebäuden und Verkehrsmitteln sowie in Kinos, Restaurants, Bars und Kneipen das Rauchen verboten. Gastwirtschaften bieten z. T. aber separate Raucherzonen an, in denen ohne Probleme geraucht werden kann.
Reisevideos

     
Tipps vor Ort
Praktische Informationen
Google Maps


Alle Angaben ohne Gewähr