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Griechenland  (Elleniki Dimokratia)

Kontinent
Europa
 
Hauptstadt
Athen 
Einwohner
10,5 Mio. 
80 pro km¬≤ 
Landesfläche
132.000 km¬≤ 
1/3 Deutschlands 
Zeit
GMT +2 bis +3
Währung
Euro (‚ā¨)
Sprache(n)
Griechisch
Neugriechisch
Lage
Halbinsel- und Inselstaat in S√ľdosteuropa.
N: Albanien, Rep. Mazedonien, Bulgarien. O: T√ľrkei. W: Ionische Meer. S: Lybische Meer
Klima
Mittelmeerklima mit starken jahreszeitlichen Schwankungen, (+45¬į C Sommer, -5,5¬į C Winter in Athen)
Gliederung
13 Verwaltungsregionen, unterteilt in Städte und Gemeinden
Bevölkerung
ca. 10,5 Mio.
ethnische Minderheiten: Pomaken, Roma, T√ľrken, Slavische Mazedonier
Religionen
Griechisch-Orthodoxe Staatskirche; ca. 130.000 Muslime, ca. 50.000 Protestanten und Katholiken, ca. 6.500 Juden
Staatsform
Parlamentarische Republik
BIP (pro Kopf/Jahr)
16.351 ‚ā¨
Beliebte Aktivitäten
Liegen am Strand, Kultur (Museen, Kirchen), Städtebesichtigung (Archäologische Städte, Monumente), Wandern durch Olivenhaine
Essen und Trinken
Mediterrane K√ľche
Typische Gew√ľrze: Oregano, Rosmarin, Thymian, Salbei
H√§ufig: Meeresfr√ľchte und Oliven
Herzhaftes: Moussakas, Souvlaki und Choriatiki
S√ľsses: Baklava; Eis
Getränke: Wein, Ouzo, Retsina
Nationale Feiertage
01. Januar - Neujahrstag
06. Januar - Drei K√∂nige (Θεοφάνεια Theof√°nia)
25. M√§rz - Nationalfeiertag (Ευαγγελισμού Evangelismo√ļ)
M√§rz/April - Karfreitag (Μεγάλη Παρασκευή Meg√°li Paraskev√≠)
M√§rz/April - Ostersonntag (Πάσχα P√°s-cha)
M√§rz/April - Ostermontag (Δευτέρα του Πάσχα Deft√©ra tou P√°s-cha)
01.Mai - Tag der Arbeit (Πρωτομαγιά Protomagi√°)
15. August - Maria Himmelfahrt (Κοίμηση της Θεοτόκου K√≠misi tis Theot√≥kou)
26. Oktober - Nationaltag
28.Oktober- Nationalfeiertag (Επέτειος του Όχι Ep√©tios tou Ochi)
25. Dezember - 1. Weihnachtstag (Χριστούγεννα Christo√ļgenna)
26. Dezember - 2. Weihnachtsag (Σύναξις Θεοτόκου Synaxis Theotokou)
Benötigte Dokumente
Deutsche, √Ėsterreicher und Schweizer k√∂nnen mit einem g√ľltigen Reisepass oder Personalausweis in das Land einreisen.
Deutsche Kinderausweise werden anerkannt; Kinder unter 16 Jahren können auch einreisen, wenn sie im Pass eines Elternteils eingetragen sind.
F√ľr √Ėsterreich und Schweiz gilt: Personen bis 15 Jahren k√∂nnen einreisen, wenn sie im Pass eines Elternteils eingetragen und von diesen begleitet sind oder einen eigenen Ausweis vorzeigen k√∂nnen.
Anreise
Flug: Unter anderem fliegen folgende Fluggesellschaften das Reise-Ziel an:
Lufthansa, Austrian Airlines, Swiss, Olympic Airways, Germanwings
Sonstiges: Kreuzschifffahrtsgesellschaften:
Celebrity Cruises, Crystal Cruises, Swan Hellenic
Gesundheit
Internetpräsenz
Kontaktadressen
 
     
Wissenswertes
Die griechische Kultur gilt als erste Hochkultur Europas. Das Griechenland der Antike pr√§gte Europa √ľber 2000 Jahre mit seinen Epoche machenden Fortschritten in der Mathematik, der Architektur, den Naturwissenschaften, der Philosophie und der Rhetorik. Zudem gelten die Griechen als Erfinder der Demokratie, da in griechischen Stadtstaaten B√ľrger die M√∂glichkeit hatten auf einem √∂ffentlichen Forum ihre Anliegen vorzutragen und zu debattieren. Bekannt ist das alte Griechenland auch f√ľr seine disziplinierten Krieger.

Griechenland bildet die s√ľdliche Spitze des Balkans und grenzt im Norden an Albanien, die ehemalige Jugoslawische Republik Mazedonien, Bulgarien und im Nordosten an die T√ľrkei. Griechenland befindet sich zwischen dem √Ąg√§ischen und Ionischen Meer. Das Festland besteht aus den Regionen Zentralgriechenland, Attika (Region um Athen), Peloponnes (die Hand von Griechenland), Thessalien (Mitte/Osten), Epirus (Mitte/Westen), Makedonien (Norden/Nordwesten) und Thrakien (Nordosten). Die Penepolesische Halbinsel ist durch den Kanal von Korinth vom Festland getrennt (worden). Der h√∂chste Berg Griechenlands ist der Olymp mit 2917 Metern.

Trotz des relativ geringen Verstädterungsgrades von 60% (zum Vergleich: in Deutschland 87%) leben mit mehr als drei Millionen Einwohnern ein Drittel der Gesamtbevölkerung allein in der Hauptstadt Athen.

Obwohl die fast 9.840 griechischen Inseln ca. 20% der Landesfl√§che einnehmen, muss das Land per geographischer Definition mit einem Gebirgsanteil von 77,9 % als Gebirgsland angesehen werden. Die meisten der h√§ufig sehr kleinen Inseln befinden sich in der √Ąg√§is zwischen der griechischen und t√ľrkischen K√ľste. Zu ihnen geh√∂ren auch die Dodekanes, deren bekannteste Rhodos ist. Die Sporaden befinden sich ebenfalls im √§g√§ischen Meer und werden in N√∂rdliche und S√ľdliche Sporaden eingeteilt. Vor der Westk√ľste liegen die Ionischen Inseln. Die Kykladen bestehen aus 39 Inseln, von denen 24 bewohnt sind. Kreta im S√ľden ist die gr√∂√üte griechische Insel.
Sehenswürdigkeiten
Attika

Athen ist Zentrum und Drehscheibe der Region, sowie wirtschaftliches Zentrum und Hauptstadt des Landes. Unbedingt besuchen sollten Sie das Wahrzeichen Athens, den H√ľgel der Akropolis, eines der ber√ľhmtesten klassischen Bauwerke der Welt. Unweit von hier liegen das Dionysostheater (4. Jh. v. Chr.) und das restaurierte Amphitheater des Herodes Attikus, in dem von Juni bis September im Rahmen der internationalen Athener Festspiele Theaterst√ľcke aufgef√ľhrt werden. Auch die zahlreichen Museen erm√∂glichen einen Einblick in die Welt der Antike. Bei so viel antiker Kultur sollte aber das Zentrum Athens mit seinen modernen Gesch√§ften, Restaurants, internationale Hotels und Nachtklubs auf keinen Fall zu kurz kommen. Ein Sonntagmorgen ist sicherlich der beste Zeitpunkt, um auf dem ber√ľhmten Flohmarkt im Stadtviertel Plaka sein Gl√ľck zu versuchen, denn hier gibt es nahezu alles, was man f√ľr Geld kaufen kann. Im selben Viertel gibt es auch kleine Tavernen und Kunstgewerbel√§den zu entdecken. Monastiraki ist die Fortsetzung von Plaka und hat zahlreiche Antiquit√§ten- und Kunsthandwerkgesch√§fte zu bieten.
Piräus, einst der größte Hafen des Altertums, liegt etwas außerhalb der Hauptstadt. Von hier aus erstreckt sich der Apollo-Strand bis nach Kap Sounion, einen ebenfalls geschichtsträchtigen Ort. Die gleichnamige Region ist vor allem wegen seiner eindrucksvollen Sonnenuntergänge ein beliebtes Urlaubsziel.


Der Dodekanes

S√ľd√∂stlich des griechischen Festlandes liegen die zw√∂lf Inseln des Dodekanes. Rhodos ist die gr√∂√üte Insel dieser Inselgruppe. Hier stand einst der ber√ľhmte, 35 m hohe Koloss von Rhodos, immerhin eines der Sieben Weltwunder der Antike. Die Insel ist hervorragend erschlossen und die gleichnamige Inselhauptstadt kann u. a. mit Luxushotels, einer mittelalterlichen Festungsanlage, antiken Ruinen sowie einem Arch√§ologischen Museum aufwarten. 2 km au√üerhalb der Stadt liegt die Akropolis des alten Rhodos mit zahlreichen eindrucksvollen Ruinen, einschlie√ülich des Apollotempels, eines Theaters und Stadions aus dem 2. Jahrhundert v. Chr.


Die Kykladen

Die Kykladen stehen wohl mehr als alle anderen Inselgruppen f√ľr Griechenland. Die geradezu strahlend wei√ü get√ľnchten H√§user, t√ľrkise Badestr√§nde, eingebettet in paradiesische Buchten, geh√∂ren zusammen mit der h√ľgeligen Hinterlandkulisse zu den ersten Bilden, die vielen Menschen zu diesem Gebiet einfallen. Kykladeninseln wie Santorin, Paros Ios und allen voran Mykonos sind mittlerweile sehr beliebte Reiseziele internationaler Besucher, wohingegen andere Inseln wie Andros, Kea, Kythnos, Serifos und Sifnos beliebtes Urlaubs- und Wochenendziel f√ľr Athener Erholungssuchende darstellen.
Mykonos ist die meistbesuchte aller griechischen Inseln. Sie bietet die extravagantesten Nachtklubs und verdankt ihre Stellung als Schwulen- und Lesbenhochburg Griechenlands ihren liberalen Bewohnern. Die nach Apollos Enkel benannte Insel gilt zwar nicht als die schönste des Landes, zeichnet sich aber durch lange, wunderschöne Strände aus. Flair und Atmosphäre in den Gassen von Mykonos-Stadt lassen zusammen mit den zahlreichen kleinen Läden ein perfektes Idyll entstehen. Neben den Stränden und der großartigen Hafenstadt hat die Insel noch drei Museen zu bieten und ist durch ihren Flughafen die am besten zu erreichende Insel der Kykladen.
Historie und Wirtschaft
146 v. Chr. wurde das Gebiet des heutigen Griechenland zur römischen Provinz, nach der Reichsteilung 395 war es Bestandteil des Byzantinischen Reiches. Aufgrund einer Krise des Byzantinischen Reiches konnten Truppen des Osmanischen Reichs zwischen 1359 und 1451 den größten Teil Griechenlands erobern. Im Jahr 1829 befreite sich Griechenland wieder von der osmanischen Herrschaft und wurde zum unabhängigen Staat.
Im Laufe der zweiten H√§lfte des 19. Jahrhunderts und der ersten H√§lfte des 20. Jahrhunderts wurden allm√§hlich benachbarte Territorien dem Land hinzugef√ľgt, die meisten von ihnen mit griechischsprachiger Bev√∂lkerung.
W√§hrend des 2. Weltkriegs drang zun√§chst Italien (1940) in Griechenland ein. Anschlie√üend wurde es von Deutschland (1941-44) besetzt. Nach dem Krieg k√§mpften Anh√§nger des K√∂nigs und kommunistische Rebellen um die politische Herrschaft in Griechenland. Der Niederlage der Rebellen 1949 folgte bald der griechische Beitritt zur NATO (1952). Eine Milit√§rdiktatur, welche 1967 zahlreiche politische Freiheiten aufhob und f√ľr sieben Jahre anhielt, zwang den K√∂nig des Landes zur Flucht.
Aus den demokratischen Wahlen von 1974 ging eine Parlamentarische Republik hervor, eine Volksabstimmung im selben Jahr f√ľhrte zum Verbot der Monarchie.

Wirtschaft

Griechenland forcierte in den 1970er Jahren die Entwicklung von einem eher landwirtschaftlich orientierten Land zu einer modernen dienstleistungsorientierten Wirtschaftsnation. 1981 trat Griechenland der EG bei, 2001 wurde es der zwölfte Mitgliedsstaat der Währungsunion 2001.
Tourismus, Handel, Schifffahrtswesen sowie Finanzdienstleistungen sind die tragenden S√§ulen der griechischen Volkswirtschaft. Die griechische Schifffahrt hat international einen sehr hohen Stellenwert und bedient fast ein F√ľnftel des weltweiten Schiffsverkehrs.
Jahr f√ľr Jahr halten sich auf griechischem Boden insgesamt mehr Urlauber als Griechen auf.
Klima
In Griechenland herrscht √ľberwiegend ein mediterranes Klima mit feucht-milden Wintern und trocken-hei√üen Sommern. An der K√ľste ist es im Winter sehr mild und es regnet h√§ufig; Schnee f√§llt nur selten, beschr√§nkt sich aber zumeist auf die h√∂heren Gebirge. Im Landesinneren wird es vor allem im Winter deutlich k√ľhler und es kommt h√§ufig zu Nachtfrost. Die Sommer sind hier relativ hei√ü und Sommergewitter entstehen nur gelegentlich. Im Sommer ist es √§hnlich wie an der K√ľste hei√ü und trocken. Im sehr gebirgigen Griechenland ist Wintersport durchaus gut m√∂glich. Die j√§hrlichen Niederschl√§ge schwanken zwischen 400 und 1000 mm.

Die besten Bedingungen f√ľr einen Urlaub herrschen von M√§rz/April bis in den Oktober. Will man sich nicht der sommerlichen Hitze Griechenlands aussetzen, sollten speziell die hei√üesten Monate Juli und August gemieden werden. In dieser Zeit kann ein Aufenthalt in der Landeshauptstadt Temperaturen von √ľber 40¬įC im Schatten mit sich bringen. An solchen Tagen f√§llt das Quecksilber auch in der Nacht nicht unter die 30¬įC-Marke. Was f√ľr einen gesunden Organismus bereits eine erhebliche Belastung bedeutet, birgt f√ľr √§ltere oder kranke Menschen ein erh√∂htes gesundheitliches Risiko. Die Str√§nde und K√ľstenregionen mit ihren angenehmen Winden bilden dann f√ľr die meisten Urlauber unserer Breiten die weitaus bessere Wahl.
Kultur, Sitten und Bräuche
Die Griechen sind sich ihres reichen historischen und kulturellen Erbes wohl bewusst. Traditionen und Gebr√§uche variieren regional, aber eine nationale Einheit ist √ľberall zu sp√ľren. Die griechisch-orthodoxe Kirche √ľbt besonders in den l√§ndlichen Gegenden einen starken Einfluss aus. Eine gewisse Vorsicht im Umgang mit den Helenen ist geboten, denn: Nicken, bzw. das Zur√ľckwerfen des Kopfes dabei bedeutet nein; und bekommen Sie ein "ne" zu h√∂ren, so hei√üt dieses "ja"! Daumen und Zeigefinger zum Kreis zu formen und auch die Geste einer Hand mit gespreizten Fingern sind hier eine Beleidigung.

Strandkleidung wird in der Stadt nicht gerne gesehen. Auch das Nacktbaden ist offiziell streng untersagt, obwohl es an einigen Stränden Ausnahmen gibt. Freizeitkleidung ist angemessen. In öffentlichen Verkehrsmitteln und Gebäuden ist das Rauchen verboten.

Trinkgeld ist wie in Deutschland √ľblich, das hei√üt im Restaurant ca. 10%, in der Taverna umgerechnet nur 1 ‚ā¨. Im Taxi wird aufgerundet. Das Zimmerm√§dchen erh√§lt i. d. R. am Abreisetag ein kleines Trinkgeld.
     
Tipps vor Ort
Praktische Informationen
Google Maps


Alle Angaben ohne Gewähr