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England  (England)

Kontinent
Europa
 
Hauptstadt
London 
Einwohner
50.431.700 
377 Einwohner pro kmÂČ 
Landesfläche
130.395 kmÂČ 
mehr als ein Drittel Deutschlands 
Zeit
GMT 0
Währung
Pfund Sterling
Sprache(n)
Englisch
Lage
Nordwesteuropa
Klima
Seeklima
Temperatur min.: Ø 4 Grad Celcius im Januar (London)
Temperatur max.: Ø 16 Grad Celsius im Juli (London)
Niederschlag max.: 80mm im Dezember (London)
KĂŒhle Westwinde vom Atlantik und warme Golfstrom-EinflĂŒsse
Gliederung
9 Regionen mit 39 counties (Grafschaften) und 6 metropolitan counties
Bevölkerung
Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland: 80 % EnglĂ€nder, 8,3 % Schotten, 4,9 % Waliser, 2,7% Nordiren, 1% Inder, 3% Sonstige
Religionen
Vereinigtes Königreich: Anglikaner 56, 8%, Andere Protestanten 15%, Katholiken 13,1%, Muslime 1,4%, Sonstige 13,7 %
Staatsform
Konstitutionell-parlamentarische Monarchie
BIP (pro Kopf/Jahr)
24.503 €
Beliebte Aktivitäten
Essen und Trinken
Breakfast: (FrĂŒhstĂŒck) mit MĂŒsli, Spiegeleiern, Bacon, WĂŒrstchen, gegrillten Tomaten, Orangenmarmelade (marmelade), Toast und Fruchtsaft
FishÂŽnÂŽChips (frittierter Fisch mit Pommes Frittes) mit oder ohne vinegar (Essig) ist das bekannteste MittagsmenĂŒ
NationalgetrĂ€nk ist Tee, insbesondere zur nachmittĂ€glichen Tea Time mit SĂŒĂŸigkeiten wie Kuchen oder FrĂŒchten mit Sahne
Nationale Feiertage
01. Januar: New Year
Ende MĂ€rz/Anfang April: Good Friday
Ende MĂ€rz/Anfang April: Easter Monday
erster Montag im Mai: May Day
letzter Montag im Mai: Spring
letzter Montag im August: August
25. Dezember: Christmas
26. Dezember: Boxing Day
Benötigte Dokumente
gĂŒltiger Reisepass oder anderes Dokument, das die IdentitĂ€t und NationalitĂ€t belegt
Je nach NationalitÀt Visum benötigt
Die Einreisegenehmigung unterliegt strengen Bestimmungen, nÀhere Informationen erhalten Sie auf der Website UK Visas.
Anreise
Flug: Direktflug Frankfurt-London 90 min.
Bahn: Eurostar (Hochgeschwindigkeitszug)
Sonstiges: FĂ€hre/Luftkissenboot: zum Beispiel Calais-Dover
Gesundheit
Internetpräsenz
Kontaktadressen
 
     
Wissenswertes
In England leben mehr als 83% der Bevölkerung des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland, wobei Großbritannien die Insel bezeichnet, auf der England, Wales, und Schottland liegen. Der grĂ¶ĂŸere sĂŒdliche Teil heißt England. Die englische Königin ĂŒbernimmt fast ausschließlich reprĂ€sentative Aufgaben und das gewĂ€hlte Parlament fĂŒhrt die RegierungsgeschĂ€fte. Da England aber keine eigene schriftliche Verfassung hat, so wie Schottland, Wales und Nordirland, ist der politische Status Englands genau genommen nicht eindeutig geklĂ€rt. England zĂ€hlt zu den am dichtesten besiedelten Regionen Europas. Die relativ kleine Insel in Nordwesteuropa hat die Welt jedoch beeinflusst wie kaum ein anderer Staat. Als grĂ¶ĂŸte europĂ€ische Seemacht fĂŒhrte England lange die Commonwealth genannte politische Einheit aus der Insel Großbritannien und den eroberten Gebieten in aller Welt an. Durch diese Eroberungen und Handel mit zahlreichen LĂ€ndern und Inseln in aller Welt wurde England zum Zentrum eines der grĂ¶ĂŸten Imperien, die es je gegeben hat.

Die Hauptstadt London entwickelte sich zu einem der wichtigsten PlĂ€tze der internationalen Finanzwelt, es gibt sogar einen eigenen Stadtteil, der den Banken und anderen Finanzinstitutionen vorbehalten ist, die so genannte "City of London". Aufgrund der multikulturellen EinflĂŒsse und der gewaltigen politischen, wirtschaftlichen und finanziellen Macht ist London auch heute noch eine der kosmopolitischsten Metropolen in Europa. In der Metropolitan Area leben 14 Millionen Menschen. England war die treibende Kraft der Industrialisierung, insbesondere in der Entwicklung von mechanisierten WebstĂŒhlen, Dampfmaschinen und der Eisenbahn.

BerĂŒhmt ist England fĂŒr seine zahlreichen Burgen (Castles) und fĂŒr seine ausserordentlich gepflegten und durchdachten Gartenanlagen. Beliebter Sport der Adeligen war lange Zeit die Fuchsjagd, die heute jedoch sehr umstritten ist. Andere Sportarten, fĂŒr die England bekannt ist, sind Cricket und Polo. Die global bekanntesten Sportarten Fussball und Tennis sind ebenfalls in England kultiviert worden, wobei Fussball eher ein Sport fĂŒr die Masse und Tennis ein Sport der so genannten "upper class" war. Diese adelige Oberschicht ist in England immer noch sehr einflußreich. Unter den Adeligen hat sich ein Verhaltenskodex herausgebildet, der viel Wert auf Höflichkeit und vornehmes Auftreten legt. Weltgewandte, in der Kunst der Konversation und Höflichkeit souverĂ€ne MĂ€nner dĂŒrfen sich "gentleman" nennen, ein Begriff, der in der ganzen Welt verstanden wird.

William Shakespeare gilt vielen auch heute noch als unĂŒbertroffener Meister der Theaterliteratur und als eines der grĂ¶ĂŸten Genies aller Zeiten. Zahlreiche berĂŒhmte Schriftsteller kommen aus England, beispielsweise Charles Dickens (Oliver Twist) und Sir Arthur Conan Doyle (Sherlock Holmes). Moderne Rock- und Popmusik hat einen großen Teil ihrer Wurzeln in England. Die Beatles waren die erste "band" (ein englischer Begriff), die mit Popularmusik zu Weltruhm gelangte. Aber auch Punk, die rebellische Musik der 80er, und Hardrock haben ihre Wurzeln in England. Englisch zĂ€hlt zu den Sprachen mit den meisten Vokabeln und doch reichen vergleichsweise wenige Wörter aus, um fast alles im Alltag wichtige auszudrĂŒcken. Überhaupt lĂ€sst sich auf Englisch vieles gut auf den Punkt (to the point) bringen.
Sehenswürdigkeiten
An der sĂŒdöstlichen Spitze Englands gibt es nahe der Stadt Dover die berĂŒhmten Kreidefelsen zu besichtigen, die durch ihre helle Farbe und ihre steil abfallende Form auffallen. Der SĂŒdwesten Englands wird auch als die englische Riviera bezeichnet, da er dank des Golfstroms subtropische Klimamerkmale aufweist. Hier wachsen sogar im nördlichen Europa Palmen. Die Stadt Bath in der sĂŒdöstlichen Region wurde von der Unesco zum Weltkulturerbe ernannt. In Englands SĂŒden gibt es die berĂŒhmte Hafenstadt Brighton zu entdecken. Cambridge, die traditionsreiche UniversitĂ€tsstadt von Weltruf, ist ebenfalls eine sehr bekannte Touristenattraktion. Andere Highlights sind die zahlreichen ĂŒppig grĂŒnen HĂŒgellandschaften und die in ganz England aufzufindenden Burgen, Schlösser und Klosterruinen mit jahrhundertealter Vergangenheit. Die Kathedrale von Canterbury ist eine der beeindruckenden architektonischen Glanzleistungen der englischen Christenheit.

Zeuge einer alten Kultur, die wahrscheinlich wĂ€hrend der Bronzezeit ihre BlĂŒtezeit hatte, sind die Steinkreise von Stonehenge. Bis heute ist nicht geklĂ€rt, wie es den Menschen mit den damaligen primitiven Mitteln gelang, tonnenschwere vier Meter hohe Felsblöcke zu transportieren und aufzurichten. Andere Spuren der steinzeitlichen Besiedlung sind nur aus grĂ¶ĂŸerer Höhe zu erkennende Tierfiguren. Weitere Steinkreise- und andere Steinformationen, wie sie auch auf dem kontinentalen Festland zu finden sind, zeugen von einer möglichen kulturellen Verbindung mit dem sĂŒdlichen Europa.
In der Hauptstadt London gibt es zahlreiche weltberĂŒhmte architektonische Glanzleistungen zu bestaunen. Big Ben, das ParlamentsgebĂ€ude, Piccadilly Circus, der Buckingham Palace und die Tower Bridge sind nur einige der bekanntesten. Der Trafalgar Square ist der grĂ¶ĂŸte Platz Londons und liegt mitten im Zentrum der britischen Hauptstadt. Saint Paul’s Cathedral, die Hauptkirche der Anglikanischen Kirche, ist ebenfalls ein besonders imposantes Bauwerk. Sightseeingtouren mit den typisch englischen roten zweistöckigen Bussen sind ein Klassiker der Stadtbesichtigung. Jedermann kennt auch die Wachen vor dem Buckingham Palace, die in voller Montur regungslos dastehen und keine Miene verziehen.

Zahlreiche Museen machen London fĂŒr Freunde der Kunst und der Wissenschaft attraktiv. Das British Museum in Bloomsbury hat ĂŒber sechs Millionen AusstellungsstĂŒcke. BerĂŒhmt ist der kreisrunde Reading Room, in dem schon Mahatma Gandhi und Karl Marx studierten. Das Victoria and Albert Museum im Stadtteil South Kensington verfĂŒgt ĂŒber eine Sammlung von KunstschĂ€tzen aus aller Welt. Im Science Museum werden auf fĂŒnf Ebenen Ausstellungen zu den Themen Astronomie, Meteorologie, Biochemie, Elektronik, Navigation, Luftfahrt und Fotografie gezeigt. AusstellungsstĂŒcke wie Teleskope von Galileo Galilei, ein Mikroskop von George Adams, die frĂŒhe Dampflokomotive 'Puffing Billy', das erste Telefon von Graham Bell, ein Rolls Royce aus dem Jahre 1909, eine Flugkonstruktion von Otto Lilienthal sowie die Kommandokapsel des Raumschiffs Apollo 10 sind hier zu bestaunen. Das Natural History Museum besitzt etwa 40 Millionen verschiedene Exponate, beispielsweise Dinosaurierskelette, Fossilien (unter Ihnen ein Archaeopteryx), das 30 Meter lange Skelett eines Blauwals und das Modell des um 1690 ausgestorbenen Dodo-Vogels. Die National Gallery am Trafalgar Square zeigt eine vielfĂ€ltige GemĂ€ldesammlung. In der naheliegenden National Portrait Gallery sind ĂŒber 9000 PortrĂ€ts ausgestellt. Die Tate Gallery auf der Uferstraße zwischen Chelsea und Westminster umfasst die grĂ¶ĂŸte Sammlung britischer GemĂ€lde vom 16. Jahrhundert bis in die Gegenwart.

Madame Tussauds Wachsfigurenkabinett ist eine der grĂ¶ĂŸten Attraktionen der Hauptstadt. Ausgestellt werden lebensnah nachempfundene Wachsfiguren von verstorbenen und lebenden BerĂŒhmtheiten. Einen Platz in der Ausstellung von Madame Tussaud erhalten nur Menschen von Weltruhm.
London besitzt eine große Anzahl von GrĂŒnanlagen: Auf circa 220 Quadratkilometern breiten sich ĂŒber 200 Parkanlagen aus. Die Royal Parks waren einst den britischen Monarchen vorbehalten und wurden erst vor 200 Jahren in öffentlich zugĂ€ngliche Parkanlagen umgewandelt. 1997 wurden der Greenwich Park im sĂŒdöstlichen Viertel Greenwich mit den dazugehörigen GebĂ€uden von der Unesco zum Weltkulturerbe der Menschheit erklĂ€rt.

Beliebte Reisedestinationen im Norden Englands sind vor allem die alten StĂ€dte Leeds und Manchester, das sich von einer Industriestadt zu einem kulturellen Zentrum entwickelt hat. Viele Besucher lockt auch die Gegend Yorkshire mit ihren Felsen, TĂ€lern, WasserfĂ€llen und Mooren an. Lake District, der grĂ¶ĂŸte Nationalpark Großbritanniens ist von zahlreichen Gipfeln, WasserfĂ€llen und Seen durchzogen und zĂ€hlt ebenfalls zu den besonders beliebten Reisezielen.

Bei National Trust oder English Heritage, den englischen Denkmal- und Heimatschutzorganisationen, kann man sich fĂŒr bis zu einem Monat den Great British Heritage Pass bestellen, der Eintritt in hunderte Touristenattraktionen und Events gewĂ€hrt. In vielen FĂ€llen rentiert er sich bereits nach der fĂŒnften oder sechsten Besichtigung.
Historie und Wirtschaft
Erst die Römer brachten die Geschichtsschreibung auf die britannische Insel. Im klassischen römischen Stil bauten die Römer eine hocheffiziente Infrastruktur auf, um ihre militĂ€rischen Eroberungen zu festigen, und erschlossen so Britannien, wobei der Grad der Romanisierung sehr unterschiedlich ausgeprĂ€gt war. Um 400 nach Christus trafen Angeln, JĂŒten und Sachsen in England ein und beendeten die römische Vorherrschaft. Um die Jahrtausenwende fielen mehrfach Normannen in England ein. Das Christentum wurde in der Regel zuerst von den herrschenden Familien angenommen und von diesen ihren Untertanen zur Pflicht gemacht. Die bedeutendste Dynastie Englands im Mittelalter waren die Tudors. Unter Heinrich dem Achten kam es 1531 zum Bruch mit Rom: Da der Papst Heinrich die Scheidung von dessen erster Frau untersagte, grĂŒndete Heinrich die anglikanische Kirche und stellte den Papst damit vor vollendete Tatsachen. Unter Elisabeth I., seiner Tochter, wurde die englische Kirche protestantisch.

Elisabeths Nachfolger wurde Jakob I., der Sohn Maria Stuarts, der bereits als König von Schottland Herrschaftserfahrung gesammelt hatte. FĂŒr seine Zeit hatte er ungewöhnlich liberale Ansichten in religiösen Fragen, verstand sich aber gleichzeitig als absolutistischer weltlicher Herrscher von Gottes Gnaden. In der Folgezeit gab es zunehmend Bestrebungen, ein Parlament aus StaatsbĂŒrgern in die Regierungsentscheidungen mit einzubeziehen, was schliesslich in Kombination mit einem teuren Krieg gegen Schottland das Land in eine Krise mit bĂŒrgerkriegsĂ€hnlichen ZustĂ€nden fĂŒhrte. Am 30. Januar 1649 wurde König Karl in Whitehall hingerichtet. Das Commonwealth and Free State, wie das Land nun hieß, hatte ein Parlament als Legislative und den Staatsrat mit seinem Vorsitzenden, dem RevolutionsfĂŒhrer Oliver Cromwell, als Exekutive. Die so genannte "Glorreiche Revolution" fĂŒhrte zur GrĂŒndung des modernen parlamentarischen Regierungssystems auf der Grundlage der Gsetzessammlung "Bill of Rights".

Durch siegreiche Kriege gegen die Spanier und Franzosen eroberte England 1763 den grĂ¶ĂŸten Teil von Nordamerika, zahlreiche Antilleninseln sowie große Gebiete in Afrika und wurde somit zur fĂŒhrenden Seemacht der Welt. Bereits 1776 bis 1783 wurden große Teile des Weltreichs, darunter die USA, allerdings wieder unabhĂ€ngig und das britische Weltreich hatte damit seinen Macht-Zenit ĂŒberschritten. Im Zweiten Weltkrieg zĂ€hlte England unter Premierminister Winston Churchill zu den SiegermĂ€chten, 1949 trat das Vereinigte Königreich der NATO bei. Im Jahr 1973 trat England der EuropĂ€ischen Gemeinschaft (EG) bei.
Englands Volkswirtschaft zĂ€hlt zu den dereguliertesten und privatisiertesten auf der Welt. Die britische Wirtschaft prĂ€gte den sogenannten "angelsĂ€chsischen Kapitalismus", der auf den Prinzipien der Liberalisierung, des freien Marktes, niedriger Besteuerung und geringer Regulierung beruht. Durch die Innovationen, welche die industrielle Revolution ermöglichten, gab es im achtzehnten Jahrhundert einen bis dato einzigartigen industriellen Aufschwung auf der Insel. Schwerpunkte waren dabei der Schiffsbau, die Schwerindustrie, der Kohlebergbau, die Stahlproduktion und die Textilherstellung. Als weltumspannendes Imperium kontrollierte England fĂŒr seine Produkte einen großen und sicheren Absatzmarkt und wurde die dominierende Handelsmacht der Welt.

Mittlerweile ist England zur Dienstleistungsgesellschaft geworden: Drei Viertel des Bruttoinlandsprodukts werden von Dienstleistungen erwirtschaftet. Das Finanz- und das Versicherungswesen spielen dabei fĂŒhrende Rollen: Die City of London ist das grĂ¶ĂŸte Finanzzentrum Europas. Die London Stock Exchange, Lloyd’s of London, die Bank of England und zahlreiche global operierende Banken wie Barclays, Citigroup und HSBC haben hier ihre Zentralen. London weist die grĂ¶ĂŸte Konzentration an auslĂ€ndischen Bankniederlassungen in der Welt auf. Von großer volkswirtschaftlicher Bedeutung ist auch der Tourismus: Mit ĂŒber 27 Millionen Touristen pro Jahr ist das Vereinigte Königreich die sechstwichtigste Touristendestination der Welt.

Die Briten verfĂŒgen ĂŒber große Reserven an Kohle, Erdgas und Erdöl. Deren Förderung trĂ€gt zu 10 % zum BIP bei, fĂŒr einen europĂ€ischen Staat ein außergewöhnlich hoher Anteil. Bedeutende britische Unternehmen dieser Branche sind unter anderem die globalen Konzerne BP und Royal Dutch Shell.
Klima
Das Klima in England ist ozeanisch beeinflusst, das bedeutet, die Jahreszeiten sind nicht sehr stark ausgeprĂ€gt. Die Sommer sind meist kĂŒhl und regnerisch, die Winter mild und niederschlagsreich. Dauerregen ist jedoch selten zu befĂŒrchten, denn in England verĂ€ndert sich das Wetter oft mehrmals am Tag deutlich. Auch wenn morgens die Sonne scheint, empfiehlt es sich, bei AusflĂŒgen eine Regenjacke mitzunehmen.

Gerade in bergigen Gegenden kann sich sehr schnell Nebel bilden. Insgesamt ist das Klima gemĂ€ĂŸigt mit warmen Sommern und kĂŒhlen Wintern. Der Golfstrom sorgt im SĂŒdwesten fĂŒr höhere Temperaturen als im ĂŒbrigen England.

Die große ĂŒberbaute FlĂ€che Londons hĂ€lt WĂ€rme zurĂŒck und schafft dadurch eine Mikroklimazone, in der es teils fĂŒnf Grad wĂ€rmer ist als im Umland. Die höchste jemals in London gemessene Temperatur betrĂ€gt 37,9 Grad Celsius. Schnee fĂ€llt selten, und wenn sind es normalerweise nur einige Zentimeter pro Jahr.

Die beste Reisezeit

Die beste Reisezeit fĂŒr England sind die milden Sommermonate von Mai bis September. FĂŒr einen Badeurlaub an der englischen KĂŒste eignen sich vor allem die Hochsommermonate, wĂ€hrend Sightseeing-Touren in London besonders im FrĂŒhling und Herbst reizvoll sind. An der SĂŒdkĂŒste Englands sind die Temperaturen das ganze Jahr ĂŒber milder als im ĂŒbrigen Land, da insbesondere die KĂŒstenregion durch den warmen Golfstrom beeinflusst wird.
Kultur, Sitten und Bräuche
Auf der Insel haben sich einige im Vergleich zum europĂ€ischen Kontinent sehr eigenen Konventionen herausgebildet. Das bekannteste Beispiel ist sicherlich der Linksverkehr auf britischen Straßen, der nur aufgrund der ehemals britischen Herrschaft auch in anderen LĂ€ndern wie Australien und Malta Brauch ist.

An britischen Waschbecken gibt es teilweise nicht einen Wasserhahn mit Mischbatterie wie in Mitteleuropa, sondern zwei HĂ€hne. Sehr heißes und kaltes Wasser fließen getrennt, so dass warmes Wasser erst durch die Mischung im Becken entsteht.

Gekochtes Fleisch in Pfefferminzsoße, sparsamer Umgang mit GewĂŒrzen, eiskalter Rotwein, warmes Bier und Essigchips sind SpezialitĂ€ten der englischen KĂŒche. Das reichhaltige englische FrĂŒhstĂŒck mit gebratenen Eiern, Speck, WĂŒrstchen, Brot und FruchtsĂ€ften ist sehr beliebt. Sonntags gibt es traditionellerweise Fleisch, Kartoffeln und GemĂŒse. Zu sehr vielen AnlĂ€ssen wird Tee getrunken, traditionellerweise auch bei der tĂ€glichen "tea time" (Teestunde) um fĂŒnf Uhr nachmittags.

Ausgesuchte Höflichkeit gehört fĂŒr die meisten EnglĂ€nder zum guten Ton, bestes Beispiel dafĂŒr ist die ordentliche Menschenschlange beim Einsteigen in den Bus.

Briten treffen sich gerne in Pubs und trinken Ale (britisches Bier). Viele englische Pubs zeichnen sich durch geschmackvolle Einrichtung aus.
     
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