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Dubai  (Vereinigte Arabische Emirate)

Einwohner
1,5 Mio
 
Fläche
3900 km²
(Emirat, k. A. zur Stad.) 
Bundesstaat

Sprache(n)
Arabisch
Englisch wird in weiten Kreisen ebenfalls gesprochen.
Zeit
GMT +3
Höhe
0 m √ľber NN
Religion
Islam
Lage
Am östlichen Persischen Golf
Klima
Feucht-hei√ües Klima (z. B. Regenwald), Trocken-hei√ües Klima (z. B. W√ľste, Savanne) -
Temperatur min.: √ė 14 Grad Celsius (Januar)
Temperatur max.: √ė 39 Grad Celsius (Juli und August)
Niederschlag max.: 18 mm (Dezember und Februar)
Gliederung
9 Sektoren mit 132 Communities
Flughäfen und Fluglinien
Travel Highlights
Luxushotels, Shoppingmalls, Entertainment, Strand, Stadtteile Bur Dubai und Deira, ‚ÄěThe Palms‚Äú: die k√ľnstlichen Palmeninseln, Burj Dubai
Essen und Trinken
Essen: Insbesondere Speisen des mittleren Orients, inzwischen sind jedoch auch internationale Speisen und Fast-Food erhältlich.

Eine bekannte orientalische Vorspeise ist ‚ÄěHummous‚Äú, ein Kichererbsenp√ľree mit Sesam. Als typische Hauptspeise gilt ‚ÄěMatchbous‚Äú, gut gew√ľrztes Lamm mit Reisbeilage. Auch Fischgerichte sind beliebt, deren Zutaten meist direkt aus dem Arabischen Golf und dem Golf von Oman stammen, wie beispielsweise Hummer, Krebse und Thunfisch. Nachspeisen sind in Dubai meist sehr s√ľ√ü. Das gilt auch f√ľr ‚ÄěMehalabiya‚Äú, einen Pudding mit Rosenwasser und Pistazien.

Getränke: Alkohol gibt es in dem islamisch geprägten Land nur in Hotelbars, Clubs und Bars mit extra Alkohollizenz. Beliebt sind frisch gepresste Fruchtsäfte wie Ananas-, Mango- und Orangensaft.
Shopping
Shopping-Malls: Dubai ist ein wahres Einkaufsparadies mit zahlreichen riesigen Shoppingmalls, von denen jedes Jahr weitere wie Pilze aus dem Boden schie√üen. An schw√ľl-warmen Hochsommertagen kann man dort nicht nur Einkaufen, sondern dank der Klimaanlagen auch der Hitze entfliehen. Eines der neusten Shopping-Center ist die ‚ÄěMall of the Emirates‚Äú, zu der sogar die Wintersport-Halle ‚ÄěSki Dubai Komplex‚Äú geh√∂rt.
Zu kaufen gibt es in den den Shopping-Centern Dubais fast alles - Hauptsache es wirkt luxuriös.
Souqs: Einen Kontrast zum modernen Luxus der Malls bilden die traditionellen arabischen M√§rkte, die "Souqs". Diese M√§rkte findet man auf beiden Seiten das Meereslaufs Dubai-Creek. Vor allem Gew√ľrze, traditionelle Heilmittel und feine Stoffe lassen sich dort g√ľnstig erstehen. Feilschen um einen guten Preis geh√∂rt hier ganz selbstverst√§ndlich dazu. Ein besonderer Tipp ist ein Bummel durch die Goldsouqs, in denen goldener Schmuck, Goldbarren und ungem√ľnztes Gold zum Kauf angeboten werden.
Internetpräsenz
Kontaktadressen
Deutsches Generalkonsulat - (mehrspr.)
Botschaft der VAE - (mehrspr.)
 
     
Die Stadt
Hoch, h√∂her, Dubai - die Metropole in den Vereinigten Arabischen Emiraten ist ein Ort der Superlative. Die Stadt am Persischen Golf w√§chst - und das in einem enormen Tempo: Wolkenkratzer schie√üen in die H√∂he und neue Siedlungen entstehen auf k√ľnstlich angelegten Inseln.
Der Name der Stadt ist Programm: Dubai bedeutet √ľbersetzt "Treffpunkt", und tats√§chlich treffen hier orientalische Tradition und westliche Einfl√ľsse unmittelbar aufeinander: In den schmalen Altstadt-Gassen geht das Leben gem√§chlich seinen Gang, w√§hrend am Himmel D√ľsenjets aufsteigen und edle Sportwagen durch die Stra√üen rasen.
Beim Anblick der imposanten Skyline kann man es kaum glauben: Noch vor einigen Jahrzehnten f√ľhrten Beduinen und Perlenfischer ein sp√§rliches Leben in der heutigen Boomtown-Region. Das √§nderte sich jedoch schlagartig, als Erd√∂l entdeckt und Dubai praktisch √ľber Nacht reich wurde.
Der Handel mit Erdöl macht aber nur einen Teil des Reichtums von Dubai aus: Das Emirat ist Freihandelszone mit Hochseehafen ohne Zölle und Steuern - das lockt Investoren ins Land. Die Stadt hat keine Arbeitslosen und gilt als Steuerparadies. Dubai ist zudem einer der größten Gold-Umschlagplätze im Nahen Osten.
Um Touristen ins Land zu locken, entsteht in Dubai ein ausgefallenes Luxushotel nach dem anderen. An das Klima des W√ľstenstaates m√ľssen sich Urlauber jedoch erst gew√∂hnen: Wer keine gro√üe Hitze vertr√§gt, sollte besser nicht zwischen Mai und Oktober nach Dubai reisen. Mit Temperaturen von oft √ľber 40¬įC ist es dann f√ľr Europ√§er meist kaum auszuhalten. In den √ľbrigen Monaten ist es jedoch in der Regel ertr√§glich, und zur Not kann Abk√ľhlung in klimatisieren Kaufh√§usern oder Swimmingpools gesucht werden.
Interessante Stadtteile
Bur Dubai und Deira

Dubai setzt sich aus zwei Stadtteilen zusammen, die durch den Meeresarm Dubai Creek voneinander getrennt werden: Westlich des Creeks befindet sich der Stadtteil Bur Dubai, das historische Zentrum der Stadt. Zu den Sehensw√ľrdigkeiten dort z√§hlt die Gro√üe Moschee, die von 1996 bis 1998 neu errichtet wurde. Bei einem Bummel durch den ‚ÄěBur Dubai Souq‚Äú bekommt man einen Eindruck vom bunten und lauten Treiben des Einkaufsviertels, das teilweise durch Holz-Arkaden Schutz vor der Sonne bietet. Besonders lohnenswert ist auch ein Spaziergang entlang der Uferpromenade, bei dem man einen guten Ausblick auf die Stadt genie√üen kann.
Die √Ąhnlichkeiten zwischen Bur Dubai und dem Stadtteil Deira nord-√∂stlich des Creeks sind nicht zu √ľbersehen. Eines der Highlights in Deira ist der ‚ÄěSpice Souq‚Äú, in dem sich die D√ľfte zahlreicher Gew√ľrze verbinden. Die Atmosph√§re des Stadtteils l√§sst sich am besten bei einem Spaziergang durch die verwinkelten Stra√üen mit einer Vielzahl von Moscheen erleben.

Dubai Marina

Noch ist es Zukunftsmusik, doch bereits 2010 soll sie fertig gestellt sein: Dubai Marina, eine Stadt in der Stadt, die √ľber eine komplett unabh√§ngige Infrastruktur verf√ľgen wird. 200 neue Wolkenkratzer entstehen dort, die eine spektakul√§re Skyline bilden sollen. Die Dubai Metro verbindet den neuen Stadtteil zuk√ľnftig direkt mit Dubai City.
Sehenswürdigkeiten
Burj Dubai - Das höchste Gebäude der Welt

Die Angaben √ľber seine geplante H√∂he schwanken, aber angeblich soll er sich etwa einen Kilometer in den Himmel recken: Der Burj Dubai. Der auff√§llige Turm √ľberragt nicht nur die gesamte Stadt, mit seiner Fertigstellung wird er auch zum h√∂chsten Geb√§ude der Welt. 45.000 Kubikmeter Beton wurden allein f√ľr das Fundament verbaut. Auch unvorstellbare Mengen an Stahl mussten herbeigeschafft werden, denn der Burj Dubai ist zu zwei Dritteln eine Stahl-Beton-Konstruktion. B√ľros, Appartements und ein 37 Stockwerke umfassendes Luxus-Hotel teilen sich die Nutzfl√§che von vier Millionen Quadratmetern. Rund um den Turm herum entsteht au√üerdem ein neues Zentrum von Dubai, der Distrikt ‚ÄěDowntown Dubai‚Äú. Luxus-Appartements, B√ľrot√ľrme und eine k√ľnstliche Seenlandschaft sind ebenso Teil des Viertels, wie das gr√∂√üte Einkaufszentrum der Welt: Die Dubai-Mall.

The Palms - K√ľnstliche Inseln vor Dubais K√ľste

Es gibt zu wenig Sand in Dubai! Tats√§chlich, ausgerechnet f√ľr den W√ľstenstaat wurde der Sandmangel zunehmend zum Problem. Allerdings fehlte der Sand nicht in der W√ľste, sondern am Meer. Da es nicht genug Str√§nde gab und das Prestige der Stadt steigen sollte, entschied man sich daf√ľr, k√ľnstliche Inseln aufzusch√ľtten. Wie von Dubai zu erwarten, begann damit kein kleines Bauprojekt, sondern es wurden riesige Inseln in Palmenform gebaut, die sogar vom Weltall aus zu sehen sind.
Die Inseln "einfach" zu bauen war schwer, denn Unmassen Sand mussten daf√ľr aufgesch√ľttet werden. Das Material f√ľr die Luxusstr√§nde von "The Palm" kommt aus dem Meer, genauer gesagt aus den Sandb√§nken vor der K√ľste Dubais. Innerhalb von zwei Jahren hat eine niederl√§ndische Spezialfirma mit ihren Schiffen aus 100 Millionen Kubikmeter Sand die erste Palmeninsel geformt. Riesige Saugrohre wurden dazu auf den Meeresgrund gef√ľhrt, die wie √ľberdimensionale Staubsauger den Sand in die Lader√§ume bef√∂rderten. Die Schiffe wurden dann von Satelliten metergenau dorthin geleitet, wo die Luxusinsel entstehen sollte. Damit der Sand von den meterhohen Wellen nicht direkt wieder abgetragen wird, soll ein Ring aus gro√üen Steinen den k√ľnstlichen Strand und die Luxusvillen sch√ľtzen, die sich auf den Inseln aneinander reihen.

Burj al Arab ‚Äď Das sieben Sterne-Hotel

Das Burj al Arab ist eines der luxuri√∂sesten Hotels der Welt und liegt auf einer kleinen k√ľnstlichen Insel am Jumeirah Beach. Das sieben Sterne-Hotel ist mittlerweile zum Wahrzeichen der Stadt geworden. Standardzimmer haben eine Fl√§che von 170 m¬≤ und sind damit gr√∂√üer als so manches Einfamilienhaus. Scheichs und K√∂nige residieren allerdings in den Royal Suits mit 780 m¬≤ Fl√§che. Sie fahren auch nicht einfach mit dem Aufzug in die Zimmer, sondern gelangen direkt vom Helikopterlandeplatz auf dem Hoteldach dorthin.
Eine Übernachtung in diesem Luxushotel können sich nur wenige leisten - einen Blick hinein werfen möchten jedoch viele. An der Security kommen allerdings nur Besucher vorbei, die eine Hotelreservierung haben. Insider-Tipp: Reservieren sie sich einem Tisch in einem der Restaurants des Hotels, dann kommen sie auch hinein, ohne Gast im Burj al Arab zu sein. Im unteren Stockwerk des Hotels befindet sich beispielsweise ein Fischrestaurant mit riesigem Aquarium - zum Restaurant gelangt der Gast in einer simulierten U-Boot-Fahrt.
Kultur und Unterhaltung
Das Alltagsleben in Dubai ist durch den Islam gepr√§gt. Die Wochenenden finden daher von Freitag bis Samstag statt. Die Arbeit ruht allerdings nur freitags, denn in Dubai ist eine sechs Tage-Woche √ľblich. Der Freitag ist ein heiliger Tag der Muslime, an dem sich die Gl√§ubigen zum Gebet in der gro√üen Moschee versammeln.
Einblick in die traditionelle Kultur Dubais geben Touren in die W√ľste nahe der Stadt. Per Gel√§ndewagen oder auf dem R√ľcken eines Kamels k√∂nnen traditionelle Beduinenlager besucht und √úbernachtungen unter dem W√ľstenhimmel gebucht werden.

Auch das Museumsdorf in Dubai vermittelt Eindr√ľcke vom urspr√ľnglichen Leben in der arabischen Stadt. Im ‚ÄěHeritage Village‚Äú kann man Steinh√§user, Beduinenzelte, M√§rkte und Gew√ľrzl√§den erkunden und im ‚ÄěDiving Village‚Äú die Tauch-Techniken der Perlenfischer erforschen.
Aufgrund der hohen Temperaturen ist in Dubai das ganze Jahr √ľber leichte Baumwoll-Kleidung angebracht. Im Winter sollten jedoch auch Pullover und Jacke im Gep√§ck sein. Badebekleidung ist au√üerhalb der Str√§nde oder Poolbereiche nicht gerne gesehen.
Trinkgelder sind in Dubai insbesondere im Restaurant, bei Taxifahrten und f√ľr Hotelpersonal in H√∂he von 10% √ľblich.
Stark von Westeuropa unterscheidet sich auch das Nachtleben in Dubai: In den arabischen Nachtclubs sorgen Baucht√§nzerinnen f√ľr Stimmung, und die Menschen sitzen beim Rauschen der Wasserpfeife zusammen. Alkohol wird in dem islamischen Land meist nur in Hotelbars ausgeschenkt.

Hinweise für Behinderte
Tipps vor Ort
Praktische Informationen
Google Maps


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