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Themenreisen

Weihnachtsshopping rund um die Welt

Die Adventszeit hat begonnen. Wer sich bereits jetzt in Feststagsstimmung versetzen möchte, könnte damit beginnen, einen Weihnachtsshopping-Trip zu planen. Denn Hand aufs Herz: Haben Sie schon alle Geschenke beisammen? smavel.com stellt die beliebtesten Weihnachtsshopping-Metropolen der Welt vor und hat sogar Einkaufsziele für Weihnachtsmuffel parat – echte Geheimtipps, ganz ohne Christbäume und Lichterketten.

Die Klassiker: London, New York, Paris

London, New York und Paris sind immer eine Reise wert. Doch gerade i der Weihnachtszeit lohnt es sich besonders, den im Lichterglanz erstrahlenden Metropolen einen Besuch abzustatten.


In London locken große Kaufhäuser, wie das Liberty in der Regent Street oder das Harrods in der Brompton Road, zum ausgiebigen shoppen. Viele der großen Geschäfte haben ab Dezember prächtige Weihnachts-Shopping-Welten aufgebaut, in denen mal alles bekommt, was das Herz um diese Jahreszeit begehrt. Spätestens am Abend auf dem Trafalgar Square ist das Weihnachtsgefühl perfekt. Dort bezaubern ein gigantischer Christbaum und allabendliche Weihnachtschöre die Passanten. Ein Einkaufsbummel in London ist zudem auch wegen des derzeit exzellenten Pfund-Kurses (1 GBP entspricht derzeit ca.1,12 Euro) erschwinglicher als früher. So lässt sich sicher das eine oder andere Schnäppchen machen.


Ebenso attraktiv ist Christmas Shopping in New York. Um die Feiertage herum bietet die Stadt eine besondere Faszination. Am Rockefeller Center erstrahlt prachtvoll Amerikas berühmtester Weihnachtsbaum, die Geschäfte sind opulent geschmückt und die 5th Avenue (mit Geschäften wie Saks und Tiffanys) lädt zum Bummeln ein. Der schwache Dollar ermöglicht derzeit Flüge zu sehr günstigen Konditionen und lässt den ausgiebigen Shoppingtouren nichts im Wege steht. Den anschließenden Abstecher zu Macys kann man perfekt mit einem Besuch des Empire State Buildings verbinden, das praktisch gleich nebenan liegt. Und vor dem Rückflug sollten Sie im Central Park unbedingt die Schlittschuhbahn besuchen.

Ebenso stimmungsvoll präsentiert sich Paris zur Weihnachtszeit. Strassen und Plätze werden von tausenden Lichtern erleuchtet, und auch Paris’ Wahrzeichen, der Eiffelturm trägt Festbeleuchtung. So erhält die Stadt der Liebe noch einmal eine Extraportion Festtags-Romantik. Den Champs-Elysées einen Besuch abzustatten ist zu dieser Jahreszeit ein absolutes Muss – selbst wenn man es sich nicht leisten kann, in den dortigen eher exklusiven Geschäften seine Einkäufe zu erledigen. Schnäppchenjäger sollten den Flohmarkt an der Avenue de la Porte de Clignancourt oder die Weihnachtsmärkte von Paris für originelle Weihnachtsgeschenke einplanen.
 
Geheimtipps: Istanbul, Reykjavik, Stockholm

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Keine Lust auf Jingle Bells und Lichterketten? Dann ist die Bosporus-Metropole Istanbul der ideale Ort, um Weihnachtsgeschenke einzukaufen. Die größte Stadt der Türkei bietet sich aufgrund ihrer Vielfalt und ihrer günstigen Preise für vorweihnachtliche Kurztrips an und gilt nach wie vor als Geheimtipp. Ungewohnt ist hier sicher das Hantieren mit Millionensummen. Ein Euro entspricht derzeit ca. 2,2 Millionen türkischen Lira. Jedoch auch Euro, Dollar und natürlich die Kreditkarte sind gern gesehene Zahlungsmittel.

Kalt, aber entspannt kommt Reykjavik um diese Jahreszeit daher. Vor allem für junge Menschen und Studenten ist die isländische Metropole ideal, da sich hier viele Künstler und Kreative tummeln. Originelle Geschenke findet man in den zahlreichen kleinen Designer-Boutiquen; charmante Cafés und Kneipen bilden gemütliche Ruhepole im sonst so bunten Städtetrubel. Islands Landeswährung, die isländische Krone (ISK), steht derzeit günstig, was eine Reise auf die Insel auch finanziell attraktiv macht. Unterkünfte gibt es für umgerechnet um die 50 Euro pro Nacht. Wer nach ausgiebiger Shoppingtour von der Stadt genug hat, findet ganz in der Nähe beeindruckende Wasserfälle, Geysire, Vulkane und Gletscher. Es sind die Kontraste zwischen Stadt und Natur, die Reykjavik so anziehend machen.

Auch Schwedens Hauptstadt Stockholm ist zur Adventszeit eine Reise wert. Die Gässchen der Altstadt Gamla Stan versetzen den Besucher zurück ins Mittelalter. Pflicht für das Weihnachtsshopping ist der pittoreske Weihnachtsmarkt am Stortorget, sowie der Weihnachtsmarkt von Skansen. Letzterer ist der mit Abstand größte Weihnachtsmarkt Schwedens. Spätestens hier unbedingt Glögg (schwedischer Glühwein) und Lussebulle (traditionelles Safrangebäck) probieren. Schwedische Weihnachtstradition lässt sich auch auf dem legendären Adventskonzert in der Blauen Halle des Stadshuset erleben; ebenso beim Lucia-Fest, das am 13.Dezember gefeiert wird. Mit feierlichen Gesängen wird die Rückkehr des Lichts angekündigt und gleichzeitig die Weihnachtszeit eingeläutet. In Schweden zahlt man übrigens mit schwedischen Kronen (ESK).
 
Adventszeit in der Heimat

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© Bodo Jacoby / pixelio

Doch warum in die Ferne schweifen, wenn auch Deutschland eine Menge in Sachen Weihnachten zu bieten hat?

In unseren heimischen Gefilden gibt es einige Reiseziele, die in der Vorweihnachtszeit durch märchenhafte Märkte oder gelungene Alternativen für Weihnachtsmuffel überzeugen. Berlin wartet mit sage und schreibe 20 Weihnachtsmärken an verschiedenen Orten der Stadt auf. Neben den traditionellen Märkten kommen hier vor allem jene auf ihre Kosten, die es gern etwas unkonventioneller mögen: Wer weniger Wert auf Besinnlichkeit legt, sollte „Berlin lacht!“ besuchen: Straßen-Theater, -Kunst und -Musik auf dem Kultur-Weihnachtsmarkt in der Wilmersdorfer Straße bieten eine gelungene Abwechslung zum gängigen Weihnachtstrubel. Der Alternative Weihnachtsmarkt am S- Bahnhof Friedrichshagen lädt in diesem Jahr zum 15. Mal rund 80 Aussteller zum traditionellen Weihnachtströdeln & Kunstmarkten ein. Hier kommen Freunde von Secondhand und Einzelstücken auf ihre Kosten. Massenware sucht man dort vergebens.

Das ultimative Weihnachtsfeeling hat sich nicht eingestellt? Dann wäre es an der Zeit, den berühmtesten Weihnachtsmarkt Deutschland aufzusuchen: Auf dem Nürnberger Hauptmarkt, im Herzen der Stadt, öffnet in jedem Jahr der Nürnberger Christkindlesmarkt. Etwa 180 Holzbuden, dekoriert mit rot-weißem Stoff, geben dem Christkindlesmarkt den Beinamen „Städtlein aus Holz und Tuch“. Die Händler präsentieren ein bewusst traditionell gehaltenes Warenangebot: Nürnberger Lebkuchen, Süßwaren, typische Weihnachtsartikel und Kunstgewerbe. Oh, und nicht vergessen, ein „Nürnberger Zwetschgenmännle“, eine Figur aus getrockneten Pflaumen, als Andenken mitzubringen.

Wie man sieht, gibt es sowohl für Weihnachtsfans als auch für Weihnachtsmuffel in der Adventszeit passende Reiseziele. Egal, ob man dafür weite Stecken zurücklegen muss, oder einfach dem Weihnachtsmarkt um die Ecke einen Besuch abstattet - das ultimative Weihnachtsfeeling lässt sich leicht finden, oder eben auch bei Bedarf umgehen. Die letzten Geschenke kaufen sich dabei sicher wie von selbst ein. Und vielleicht kommt ja der eine oder andere Weihnachtsgegner doch noch auf den Geschmack?
 
In diesem Sinne: Merry Christmas! Joyeux Noël und God Jul!


 
Linktipp: Übersicht: Weihnachtsmärkte in und um Deutschland



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