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Mit Skihelm sicher auf der Piste

Die Wintersportsaison hat wieder begonnen, Ski- und Snowboardfans entstauben ihr Equipment und stellen sich dabei die Frage: Helm, ja oder nein? Unentschlossene finden nun auf einer Internetseite von Intersport, dem Deutschen Ski-Verband DSV aktiv und Skiinfo Antworten.

Inzwischen tragen laut Beratungsstelle für Unfallverhütung rund 63 Prozent der Skifahrer und 71 Prozent der Snowboarder einen Helm. Rund ein Drittel aller Wintersportler sind also nach wie vor ohne Kopfschutz auf den Pisten unterwegs. Dabei vergessen sie, dass sich bis zu 60 Prozent der verursachten Kopfverletzungen durch das Tragen eines Helms verhindern lassen. Die Initiative "Sicher im Schnee" setzt sich gemeinsam mit Ski-Legende Hermann Maier für Sicherheit im Wintersport ein.

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Der passende Ski-Helm

Bei einem Sturz wirkt der Körper wie ein Hebel, an dessen Ende der Kopf sitzt. Dieser schlägt mit Wucht auf die Piste. Für "Sicher im Schnee" steht fest: Ein Helm ist ein Muss für jeden Wintersportler. Dieter Schreiber, Helmexperte bei Giro, erläutert, worauf es bei der Wahl des richtigen Helms ankommt. "Zuerst muss geprüft werden, ob der Helm das Prüfzeichen der Norm CE EN 1077 trägt", rät Schreiber. Diese Norm legt Kriterien wie Stoßdämpfung, Abstreifsicherheit und Reißfestigkeit des Kinnriemens fest. Ein Kriterium ist für Schreiber jedoch besonders wichtig: "Der Helm muss passen, und das kann man nur durch Anprobieren im Fachgeschäft feststellen."

Mit dem richtigen Helm kann der Winterspaß beginnen. Dennoch gilt, dass ein umsichtiges und rücksichtsvolles Fahrverhalten der sicherste Schutz vor Verletzungen ist.

Tipps und eine Checkliste befinden sich auf www.sicher-im-schnee.de.



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