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Billigflieger boomen – Lufthansa zieht nach

Die Lufthansa scheint sich das Erfolgskonzept der Billigflieger abzuschauen. Um im Preiskrieg mit Ryanair und Co. bestehen zu können, will die Airline nun drastische Einsparungen vornehmen. Catering und Beinfreiheit sind nur einige Punkte, bei denen es in Zukunft enger zugehen wird.

So will die Lufthansa in ihre Flugkabinen mit mehr Sitzen ausstatten als es zuvor üblich war. Damit die Fluggäste sich nicht zu eingeengt fühlen, sollen die Rückenlehnen schmaler werden. Mit Einsparungen kann auch hinsichtlich der Verpflegung auf den Flügen gerechnet werden. Die bisherigen Gegebenheiten seien kompliziert und führten zu höheren Flugkosten, wodurch die Lufthansa bereits große Marktanteile an die Billig-Airlines habe abgeben müssen, so Vize-Konzernchef Christoph Franz.

Besinnung auf das Kerngeschäft

Franz bat seine Mitarbeiter um Mithilfe bei der Besinnung auf das Kerngeschäft, denn nur so könne man im Wettbewerb mithalten. Es sei notwendig die Kosten zu senken, mit mehr Maschinen zu fliegen und neue Märke zu erobern.

Finanzielle Verluste aufgrund der Wirtschaftskrise sind wohl der Hauptgrund für den Sinneswandel der Fluggesellschaft. Sinkende Nachfrage und Preisdruck scheinen nun Taten zu fordern. Zuletzt war die Zahl der Flüge im Winterflugplan reduziert worden, Gewinneinbußen im Gesamtjahr 2009 taten ihr Übriges. Bereits im Juli war ein Sparprogramm vorgelegt worden, mit dem die Kosten jährlich um eine Milliarde Euro gesenkt werden sollten.

Franz stimmte die Investoren auf harte Zeiten ein. 2010 werde eine schwierige Herausforderung. Der Absatzmarkt für Flugtickets sei da, aber eine Anhebung des Preisniveaus sei derzeit nicht möglich. Auch für die Zukunft sah Franz in dieser Hinsicht vorerst keine Besserung.

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