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Länder

Erlebnisreise durch Kolumbien


© Kolumbien

Schon von weitem ist das prasselnde Rauschen zu hören, das mit jedem Schritt in Richtung der herabstürzenden Fluten lauter wird. Das schäumende Tosen und Brausen entspringt dem Juan Curí Wasserfall, der nahe der Stadt Santander aus 180 Metern in die Tiefe donnert. Sattes Grün und üppige Vegetation umringen den Betrachter hingegen in den Bergen der Sierra Nevada de Santa Marta im Norden Kolumbiens. Eine andere Welt im selben Land erwartet Besucher in der Amazonas-Region, in deren Dschungel wilde Tiere und farbenfrohe Pflanzen leben.

Die Landschaft des südamerikanischen Staates ist äußerst vielfältig: Zwei Ozeane, hohe Bergketten und dichte Urwälder bieten Besuchern eine Vielzahl an Ausflugsmöglichkeiten.
Auch die Kultur des Landes ist eine Entdeckungsreise wert: Alte indianische Hochkulturen haben in Kolumbien sehenswerte Bauwerke hinterlassen, beispielsweise die rund 500 bis zu sieben Meter hohen Steinstatuen der Indianer von San Agustin. 

Im Rahmen einer geführten Rundreise können Touristen die Vielfalt Kolumbiens am besten erleben.

Wasserfall-Klettern und Höhlen-Erkundung
 
Früh am Morgen startet der Ausflug Richtung Curití im Norden Kolumbiens. Hier befindet sich einer der mächtigsten natürlichen Wasserfälle der Region: Der Juan Curí Fall donnert über mehrere Stufen 180 Meter in die Tiefe. Nach einer Wanderung durch die immergrüne Landschaft können sich Mutige die wichtigsten Handgriffe für das Abseilen am Wasserfall zeigen lassen und durch das kühle Nass hinunterschweben.
 
Anschließend führt die Fahrt nach Paramó, hinab in eine faszinierende Höhlenwelt. Mit Kopflampen ausgerüstet steigt die Reisegruppe dort hinab in unterirdische Kammern mit Stalagmiten, Stalaktiten und Felsformationen, die über tausend Jahre durch das von den Decken und Wänden rinnende Wasser erschaffen wurden. 

Am Morgen nach einem ausgiebigen Frühstück startet schließlich ein neues Abenteuer: das gemeinsamen Rafting auf dem Rio Fonce. Nach einer kurzen Einführung des Guides geht es auch schon los. Entlang abwechslungsreicher Landschaften wird das Boot auf einer Strecke von 10 Kilometern über den Fluss gesteuert. In ruhigem Gewässer können die erhitzten Abenteurer schließlich bei einem erfrischenden Bad im Fluss abkühlen.

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© Kolumbien

In den Bergen der Sierra Nevada de Santa Marta

Nach Wasserfällen, Flüssen und Höhlen steht nun ein Gebirge auf dem Programm: Von Taganga aus geht es los in die höchsten Berge Kolumbiens: die Sierra Nevada de Santa Marta. Die Fahrt hinauf aus der Ebene bietet spektakuläre Ausblicke auf die Gipfel des Gebirges. 

Das Bergdorf Minca, das auf 600 Metern Höhe liegt, ist der Ausgangspunkt für leichte Wanderungen durch das Gebirge und bietet sattes Grün, soweit das Auge reicht. Vorbei an Kaffeeplantagen zum Pozo Azul, einem kleinen Wasserfall zum Baden, führt die Reise schließlich zurück nach Minca.

Natur pur in der Amazonas-Region

Auch der Süden Kolumbiens hat einen ganz besonderen Charakter: Auf einer Gesamtfläche von 40.000 km² erstreckt sich das kolumbianische Amazonasgebiet, das mehr als 15.000 Tierarten beheimatet. Vom Pirarucú, dem größten Süßwasserfisch der Welt über Anacondas, Kaimane, Brüllaffen bis hin zum König der Dschungeltiere, dem Jaguar, leben unzählige Tier- und Pflanzenarten in dieser Region.  

Besucher des Amacayacu Nationalparks können zwischen zwei angebotenen Aktivitäten wählen: eine Wanderung durch den Dschungel oder eine Kanu-Tour auf dem Fluss, beides unter fachkundiger Reiseleitung.  

Bei einer Wanderung durch den Park begegnen Besucher obwohl verspielten Affen als auch exotischen Vögeln. Nach einer Erfrischung führt ein Bootsausflug zur Laguna Tarapoto, um rosafarbene und graue Delfine zu beobachten.

Quelle: Travel Kolumbien

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