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Länder

Namibia auf eigene Faust erkunden

Die endlosen Sanddünen der Wüste, das milde Klima an der Atlantikküste, Tiere in freier Wildbahn im Etosha-Nationalpark: In Namibia gibt es überraschend viel zu sehen; wer seinen Urlaub nur an einem Ort verbringt, verpasst auf jeden Fall etwas. Bei einer Selbstfahrer-Safari kann man das Land auf eigene Faust erkunden.

Im Gegensatz zu einer organisierten Rundreise ist der Urlauber dabei sein eigenen Herr und kann die Route individuell seinen Bedürfnissen anpassen. Gefällt ein Ort besonders gut, wird einfach noch ein Tag länger dort verweilt. So kann man innerhalb von 14 Tagen in aller Ruhe einige der faszinierendsten Destinationen Namibias entdecken. Ein großer Vorteil bei einem Urlaub in Namibia ist die geringe Zeitverschiebung von nur einer Stunde. So kann man nach dem zehnstündigen Nachtflug von Frankfurt aus sofort entspannt in den Urlaub starten, zum Beispiel mit einer Rundfahrt durch die Hauptstadt Windhoek.

Ein Hauch von Heimat in der Fremde

Nicht nur in der namibischen Metropole erinnert vieles an die deutsche Kolonialzeit. Überall begegnen dem Besucher deutsche Orts- und Straßennamen, und in den Touristengebieten wird auch fast überall Deutsch verstanden. Einen wichtigen Unterschied gibt es jedoch beim Straßenverkehr, denn in Namibia wird auf der linken Seite gefahren. Wer dies beachtet, kann ohne Bedenken die Entdeckungstour durch das südafrikanische Land beginnen.

Nach rund 400 km landet man beispielsweise schon in Sossusvlei. Dieser Ort liegt mitten in der Namib, der ältesten Wüste der Erde, die dem Land den Namen gegeben hat. Bis zu 300 m hoch sind die Dünen aus rotgelbem Sand. Hier kann man echtes Wüstenfeeling erleben, besonders beeindruckende Fotomotive ergeben sich bei Sonnenauf- und Sonnenuntergang, wenn die mächtigen Dünen lange Schatten werfen. Übernachtet wird in Namibia meist in komfortablen Lodges. Die einzelnen Chalets vermitteln dabei oftmals das Gefühl, mitten in der Wildnis zu leben.

Nebel in der Wüste

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Einen starken Kontrast zur heißen Wüste bietet die nächste Station auf der Route, Swakapmund an der Atlantikküste. Das einzige Seebad Namibias bietet ein für diese Region überraschend mildes Klima. Ursache dafür ist eine kalte Strömung des Atlantischen Ozeans die dafür sorgt, dass das Meerwasser auch im Sommer nicht wärmer als 20°C wird. Baden ist hier nur etwas für Abgehärtete. In der Nacht zieht zudem fast im gesamten Jahr von der See her Nebel auf, der sich erst im Laufe des Morgens auflöst. Besonders eindrucksvoll ist dieses Schauspiel bei einem morgendlichen Ausflug in die Wüste, die hier unmittelbar bis an die Küste reicht. Bei einem Bootsausflug aufs Meer können Robben, Seevögel und mit etwas Glück sogar Delfine beobachtet werden.

Nun wird es aber höchste Zeit, bei der Selbstfahrer-Safari auch wilde Tiere zu Gesicht zu bekommen. Und das geht nirgendwo besser als im Etosha-Nationalpark. Mit Unterstützung eines einheimischen Führers kann man hier auf individuelle Pirschfahrten gehen. An den zahlreichen Wasserstellen des bedeutendsten Nationalparks Namibias kann man neben Löwen, Gnus und Zebras auch Leoparden, Giraffen und Elefanten in freier Wildbahn beobachten. Auf eingezäunten Wanderwegen kann man den Naturpark auch sicher per Pedes erkunden.

Auf der Rückfahrt nach Windhoek sollte ein Aufenthalt am Waterberg auf jeden Fall eingeplant werden. Der über 1.800 m hohe Tafelberg bietet ein einmaliges Panorama, das man vom Aussichtspunkt Mountain View besonders gut genießen kann.

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