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Elbphilharmonie: Benefizkonzerte für Ukraine im April

Die Hamburger Musikszene zeigt sich solidarisch mit der Ukraine: Am 11. und 12. April finden in der Elbphilharmonie zwei Benefizkonzerte statt. Am 12. April gestalten das NDR Elbphilharmonie Orchester, das Ensemble Resonanz und das NDR Vokalensemble ein gemeinsames Programm mit ukrainischen Komponistinnen und Komponisten sowie Musik von Schumann, Britten und Vasks.

Am 11. April spielt das Elbphilharmonie Publikumsorchester Werke von Bach, Strawinsky, Tschaikowsky und Varèse. Alle Künstlerinnen und Künstler verzichten auf Honorare, die Ticketeinnahmen kommen zu 100 Prozent der Aktion Deutschland Hilft zugute. Tickets sind ab sofort auf www.elbphilharmonie.de erhältlich.

Die Musikerinnen und Musiker haben sich zusammengetan, um von Hamburg aus ein Zeichen für Frieden und Demokratie zu setzen und sich klar gegen den von Russland vorangetriebenen Krieg zu positionieren. Musik kann militärische Konflikte nicht lösen, aber einen Raum öffnen, um sich gegenseitig zuzuhören und unterschiedliche Stimmen nicht nur zu akzeptieren, sondern zu zelebrieren. Auf dem Programm stehen deshalb Werke von Valentin Sylvestrov sowie der kürzlich verstorbenen ukrainischen Komponistin Hanna Havrylets genauso wie die großen russischen Komponisten Igor Strawinsky und Piotr Tschaikowsky.

Christoph Lieben-Seutter, Generalintendant der Elbphilharmonie: „Putins Überfall auf die Ukraine ist eine Katastrophe historischen Ausmaßes. Wir sind alle äußerst besorgt und denken an die vielen Opfer dieses sinnlosen Kriegs. Ich bin sehr froh, dass die Residenzorchester der Elbphilharmonie mit zwei Benefizkonzerten diesbezüglich ein Zeichen setzen wollen. Alle Mitwirkenden verzichten auf ihr Honorar bzw. spielen außerhalb ihrer regulären Dienstverpflichtung. Da auch alle weiteren Kosten durch Dritte übernommen werden, kommen sämtliche Einnahmen der ukrainischen Bevölkerung zugute.“


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