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Die umweltfreundlichsten und sichersten Kreuzfahrtschiffe


© AIDA Cruises

Welchen Beitrag leisten Kreuzfahrtschiffe zur Erreichung der Klimaziele? An der Spitze einer aktuellen Untersuchung liegt die "Fridtjof Nansen", ein Expeditionsschiff von Hurtigruten, das unter anderem mit Hybridtechnik ausgestattet ist. Punktgleich ist die erst 2020 ausgelieferte "Scarlet Lady", die zur von Richard Branson gegründeten Virgin-Gruppe gehört.

Das Magazin Stern veröffentlichte zusammen mit Scope ESG Analysis zum ersten Mal ein Ranking der umweltfreundlichsten und sichersten Kreuzfahrtschiffe.

Den zweiten Rang teilen sich sechs Schiffe, die unter dem Umweltaspekt genauso gut abschneiden wie die Spitzenreiter. Mit der "Aida Perla" und der "Aida Stella" handelt es sich um zwei Schiffe von Aida Cruises. Costa ist mit der "Costa Fascinosa" vertreten. Ebenfalls dabei ist das dreimastige Segelschiff "Running on Waves", der Luxuskreuzer "Seven Seas Voyager" und ein neueres Schiff von Princess Cruises, die "Sky Princess". Die drittbeste Wertung erzielen die "Costa Smeralda", die "Le Bellot" und "Le Jacques Cartier" (beide von der französischen Reederei Ponant), die "MSC Grandiosa" von MSC Cruises und die "Viking Jupiter" von Viking Ocean Cruises.

Das Ranking beruht zu 70 Prozent auf einem Umweltscore und zu 30 Prozent auf einem Sicherheitsscore. Für den Umweltscore wurde bewertet, wie viel CO2 ein Kreuzfahrtschiff im Hinblick auf die zu erreichenden Klimaziele emittiert. Die internationale Schifffahrtsorganisation IMO hat angekündigt, bis 2050 den Ausstoß an Treibhausgasen gegenüber dem Jahr 2008 zu halbieren. Dafür wurden Zielwerte für unterschiedliche Schiffstypen, -größen und -Baujahre festgelegt. Scope hat ermittelt, inwiefern die Kreuzfahrtschiffe diese Ziele verfehlen, erreichen oder übertreffen. Darüber hinaus wurde unter anderem die Nutzung von Emissions- und Wasserreinigungssystemen, umweltbezogene Fahrverbote sowie die Entsorgung von Abfällen berücksichtigt.

Für den Sicherheitsscore wurde vor allem die Qualität des Schiffes und des Betreibers herangezogen, ebenso die genutzte Flagge und Klassifikationsgesellschaft. Wechsel zu schlechteren Flaggen oder Klassen werden negativ beurteilt, weil sich das Management so der Erfüllung höherer Sicherheitsstandards entzieht. Neben dem Alter des Schiffes spielen auch die Anzahl der Mängel bei Hafenkontrollen, temporäre Verbote zur Weiterfahrt und Vorfälle mit Sach- oder Personenschäden eine Rolle. Insgesamt wurden mehr als 400 Kreuzfahrer untersucht.


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