Suche
Absenden Suche
Seite drucken

Newsarchiv

Flughäfen präsentieren Corona Sicherheitsmaßnahmen

Die weltweite COVID-19-Pandemie hat den Passagierluftverkehr fast zum Stillstand gebracht. Voraussetzung für die Mobilität der Menschen ist die Aufhebung der Einreisebeschränkungen, Quarantänebestimmungen und Reisewarnungen. Die Flughäfen haben ein Maßnahmenpaket erarbeitet, um ein Ansteckungsrisiko möglichst auszuschließen.

Die deutschen Flughäfen haben alle erforderlichen Schritte für ein sicheres Fliegen beim Wiederanlaufen des Luftverkehrs in einem Katalog erfasst. Dafür wurden Standards in einem Leitfaden festgelegt. Dabei erfüllen die Flughäfen die Vorgaben der national zuständigen Behörden. Entsprechend den Gegebenheiten an den einzelnen Standorten erfolgt die Umsetzung.

In enger Zusammenarbeit mit den Aufsichts-, Sicherheits- und Gesundheitsbehörden werden die erforderlichen Maßnahmen fortlaufend neu bewertet. Alle Sonderverfahren zur Sicherstellung der Abstands- und Hygienebestimmungen sind zu befristen und dem steigenden Passagiervolumen anzupassen. Das Ziel ist die schrittweise Normalisierung des Luftverkehrs.

Ebenso wichtig ist den Flughäfen die enge Koordination mit den Systempartnern. Vor allem die Dienstleistungsunternehmen in den Terminals und auf dem Vorfeld sowie die Fluggesellschaften leisten einen unverzichtbaren Beitrag. Alle Partner im Luftverkehr möchten den Reisenden ihre gewohnte Mobilität im Flugverkehr wieder ermöglichen.

Nachfolgend eine Auswahl der umzusetzenden Maßnahmen in den Flughafenterminals, festgehalten im entsprechenden Leitfaden zum Wiederanlaufen des Luftverkehrs:

  • Fortlaufende Information aller Besucher, Passagiere, Nutzer und Beschäftigten über die geltenden Maßnahmen des Gesundheits- und Hygieneschutzes.
  • Verdeutlichung veränderter Betretungsregeln - z. B. durch Piktogramme, Bodenmarkierungen, Hinweisschilder, Aufsteller, Monitore, wiederkehrende Lautsprecherdurchsagen.
  • Abstandswahrung von 1,5 m in allen Bereichen, wo möglich.
  • Tragen eines Mund-/Nasenschutzes, vor allem in den Bereichen, in denen die erforderliche Abstandswahrung nicht möglich ist.
  • Einsatz von Plexiglasscheiben als Trennwand, wo erforderlich.
  • Abfertigung von Flugzeugen an Gebäudepositionen (sofern betrieblich umsetzbar).
  • Reduzierung der Auslastung der Busse auf dem Vorfeld.
  • Anweisung an die Busfahrer, die Passagiere nur in kleinen Gruppen aussteigen zu lassen.
  • Entzerrung des Boarding- und Deboardingprozesses in enger Kooperation mit den Airlines.

"Alle Reisenden sollen wissen, dass sie keinem höheren Ansteckungsrisiko ausgesetzt sind als in jedem Nahverkehrszug oder einer Straßenbahn. Gleichzeitig ist aber auch jeder aufgerufen, seinen Beitrag zu leisten und die Hygiene- und Abstandsregelungen zu befolgen", so abschließend die eingehende Bitte des ADV.


Weitere News:


Alle Angaben ohne Gewähr