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Oktoberfest & Cannstatter Wasen: Vorsicht vor Unfällen und Taschendieben


© Pixabay/motointermedia

Bald heißt es wieder "O'zapft is!" in München oder "Auf zum Cannstatter Wasen". Die beliebten Volksfeste ziehen Jahr für Jahr Millionen Besucher aus aller Welt an. Doch Obacht: Wo Menschenmassen, Alkohol und wackelige Bierbänke aufeinandertreffen, kann's auch mal gefährlich werden - besonders bei rund 7,5 Millionen ausgeschenkten Maß.

Wer haftet bei Schäden und Verletzungen? Die Experten der Deutschen Vermögensberatung AG geben dafür Tipps mit auf den Weg.

Wenn's nicht mit Absicht war?

Etwas zu heftig geschunkelt und schon liegt das Handy des Tischnachbarn unter der Bierbank. Folge: Kaputtes Display. Natürlich war das keine Absicht. Deswegen zahlt hier die private Haftpflichtversicherung für ein Gerät gleicher Art und Güte beziehungsweise die Reparatur. Fügt man Dritten einen Schaden zu, greift in der Regel die private Haftpflichtversicherung - und zwar bei Sach- sowie Personenschäden. Nicht nur auf dem Oktoberfest in München, sondern auch im Alltag sollte dieser Versicherungsschutz zur Grundabsicherung gehören.

Wenn's mich selbst erwischt hat?

Die Gänge sind eng, der Boden schon ganz rutschig durch das viele Bier und dann muss auch noch die Bedienung durch. Da kommt man leicht ins Stolpern. Stürze mit Kopfverletzungen oder Schnitte durch Scherben sind laut Angaben des Roten Kreuzes beim Oktoberfest häufig. Eine private Unfallversicherung, die bei Unfällen in der Freizeit greift, ist für Wiesngänger sinnvoll, raten Experten. Warum? Sie schützt auch langfristig bei Invalidität, wenn dauerhafte Folgen durch einen Unfall entstehen. Vorsicht bei zu viel Bier: Nicht alle Versicherungen zahlen, wenn die Verletzungen dem eigenen, übermäßigen Alkoholkonsum geschuldet sind. Deswegen lieber vorher das Kleingedruckte lesen.

Tipps für einen sicheren Besuch auf dem Oktoberfest


  • Alkohol nur in Maßen. So vermeidet man Unfälle.
  • Wasser ausreichend trinken. Eine gute Nahrungsgrundlage macht ebenfalls Sinn.
  • Konflikte am besten meiden. Ganz besonders mit stark alkoholisierten Personen.
  • Öffentliche Verkehrsmittel zur Anreise nutzen. Das Auto besser stehen lassen.
  • Geschlossenes Schuhwerk tragen. So sind die Füße besser geschützt, zum Beispiel vor Scherben.
  • Notausgänge und Fluchtwege im Auge behalten.
  • Wertgegenstände am Körper tragen, Taschen und Rucksäcke nie unbeaufsichtigt liegen lassen.

Vorsicht vor Taschendieben auf Volksfesten

Traditionell mischen sich auch viele Taschendiebe mit ihren fiesen Tricks unter die Gäste. Im dichten Gedränge der Zelte und auf den vollen Feststraßen finden sie ideale Bedingungen vor, um Portemonnaies mit Bargeld und Zahlungskarten zu stehlen. Auch an den viel genutzten Geldautomaten in den Zelten oder rund um die Festplätze müssen sich Besucher vor Trickbetrügern in Acht nehmen.

Nachfolgend finden Sie die besten Tipps von kartensicherheit.de für einen sicheren Festbesuch:

  • Verzichten Sie auf unnötig viel Bargeld und tragen Sie Ihren Geldbeutel möglichst dicht am Körper.
  • Prüfen Sie regelmäßig, ob Sie noch im Besitz von Bargeld und Zahlungskarten sind.
  • Lernen Sie die Geheimzahl für Ihre girocard oder Kreditkarte auswendig.
  • Sorgen Sie am Geldautomaten für einen ausreichenden Sicherheitsabstand und lassen Sie sich von anderen Personen nicht über die Schulter schauen.
  • Schützen Sie die PIN-Eingabe vor neugierigen Blicken, indem Sie die Tastatur verdecken.
  • Kontrollieren Sie nach dem Volksfestbesuch zeitnah Ihre Kontoauszüge und reklamieren Sie widerrechtliche Abbuchungen bei Ihrer Bank oder Sparkasse.
  • Kommen die Zahlungskarten abhanden, sperren Sie diese sofort unter dem zentralen Sperr-Notruf 116 116 - aus Deutschland kostenfrei. Aus dem Ausland mit jeweiliger Landesvorwahl von Deutschland vorweg (meist +49). Sollte der Sperr-Notruf in seltenen Fällen aus dem Ausland nicht geroutet werden können, gibt es alternativ die Rufnummer +49 (0) 30 4050 4050; Gebühren für Anrufe aus dem Ausland abhängig vom ausländischen Anbieter/Netzbetreiber.

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