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Nur Fliegen ist schöner – Geheimtipps für Andalusien


© ddzphoto/Pixabay Creative Commons

Der Sommer steht vor der Tür und immer mehr Urlauber entscheiden sich für Spaniens Süden. Dies hat natürlich viele Gründe: Zum einen ist die Flugzeit sehr kurz und zum anderen zählt Spanien noch zu den sicheren Ländern. Denn gerade Ägypten oder die Türkei, die einst die Lieblingsziele der Deutschen waren, werden immer häufiger gemieden.

Natürlich kann man auch mit dem Auto nach Spanien fahren, allerdings werden dann vom wohlverdienten Urlaub schon rund vier Tage auf der Autobahn verbracht und mit Kindern kann dies recht anstrengend werden. Aus diesem Grund nutzen viele Urlauber die günstigen Angebote von Ryanair und Co. und lassen sich ganz entspannt in den Süden fliegen.

Vorsicht vor zu hohen Servicekosten

Schon beim Buchen der Flugreise gibt es verschiedene Optionen und man sollte genau schauen, dass alles seine Richtigkeit hat, genügend Koffer gebucht wurden und auch Priority Boarding bei Bedarf angeklickt wurde. Gerade Ryanair hat hier nämlich sehr hohe Servicekosten, die jedem Urlauber Tränen in die Augen treiben können. Wer vergisst einen Koffer zu buchen, muss bei der Nachbuchung mit dem doppelten Preis für den Koffer rechnen.

Auch Priority Boarding ist wichtig, wenn ein Laptop mit in den Urlaub soll, da diese nicht mehr im Koffer im Laderaum transportiert werden dürfen. Sie müssen also ins Handgepäck. Bei den Handgepäckrichtlinien ist dies aber nur noch mit Priority Boarding möglich.

Weiterhin ist das Parken am Flughafen relativ hochpreisig, zumindest, wenn man direkt am Terminal bucht. Natürlich ist es immer die beste Möglichkeit, sich von Freunden an den Flughafen fahren zu lassen. So spart man nicht nur Kosten, sondern kann auch die Nerven ein wenig schonen.

Praxisbeispiel: Wer einen Flug nach Alicante oder Malaga gebucht hat, kann beispielsweise ab Hannover fliegen. Bei einer Anfahrt mit dem Auto kann bei Unterbringung Wagens durchaus Kosten sparen. Externe Unternehmen, wie auch beim Parken am Flughafen Hannover angeboten werden, bieten günstige Preise. Hier kann für kleines Geld etwas außerhalb geparkt werden und ein Shuttlebus bringt die Urlauber dann zum Terminal. Doch auch die Parkplätze direkt am Terminal sind oftmals um ein Vielfaches günstiger. Vorteil ist zudem, dass die Buchung online erfolgt und auch kostenlos storniert werden kann. So kann die Urlaubskasse noch ein wenig geschont werden und die Parkgebühren sind nicht teurer als der Flug selbst.

Einige Flughäfen wie etwa München oder Stuttgart sind auch gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Die Airports sind mit Regionalzügen, mehreren regionalen Bus- und S-Bahnlinien optimal angebunden. Zudem fahren inzwischen auch verschiedene Fernbusunternehmen direkt an die Terminals.

Region Almeria wird immer beliebter

Waren vor Jahren noch Malaga und Marbella die absoluten Top Ziele in Andalusien ändert sich dies langsam. Die Region Almeria kann vor allem mit zahlreichen naturbelassenen Stränden punkten und auch die Küstenorte sind nicht mit riesigen Hotels verbaut. Wer hier seinen Urlaub gebucht hat, wird traumhafte und malerische Strände finden, herzliche Menschen kennenlernen und garantiert zum Feinschmecker werden. Die Küste von Almeria bietet aber nicht nur außergewöhnliche Strände, sondern auch typische spanische Dörfer, die noch nicht vom Tourismus überlaufen sind. Zudem gibt es in dieser Region die berühmten Gambas rochas, die „Roten Garnelen“, die ein Leckerbissen sind.

Kleiner Tipp am Rande: Wer gut und günstig essen möchte, sollte sich kleine spanische Bars aussuchen, in denen vor allem Spanier zu Gast sind. Hier findet man in der Regel die typischen Tapas, Kleinigkeiten für den kleinen Hunger zwischendurch. Meist zahlt man für ein Bier oder einen Tinto de Verano und ein Tapa zwischen 1,50 und 2 Euro.

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© enriquelopezgarre/Pixabay Creative Commons

Das Naturschutzgebiet Cabo de Gata

Das Naturschutzgebiet Cabo de Gata, mit einer Fläche von 33.663 ha liegt in der Provinz Almeria und hat unzählige malerische Strände, die zum großen Teil naturbelassen sind. An vielen Stränden sind somit auch keine Bars, öffentlichen Toiletten oder sonstige Annehmlichkeiten vorhanden. Dafür hat man hier Natur pur.

Playa Monsul – der bekanntest Filmstrand

Die bekanntesten Strände sind hierbei der Playa Monsul und der Playa de los Genoveses. Hier wurden schon unzählige Filme gedreht wie etwa Indiana Jones oder Fluch der Karibik. Ausgangspunkt ist hier der Fischerort San Jose, der typischer nicht sein könnte. Die hübsche Strandpromenade lädt zum Bummeln ein und zahlreiche Restaurants locken mit sehr leckerem fangfrischen Fisch auf die Gäste.

Rodalquilar – auf den Spuren der Goldsucher

Ein weiterer bekannter aber nicht überlaufener Ort mit einem wunderschönen Strand ist Rodalquilar. Hier können Besucher neben dem Botanischen Garten „El Albardinal“ auch alte Goldminen besichtigen, von denen leider nur noch Ruinen übrig sind. Auch hier wurden sehr viele Filme wie beispielsweise „Solarfighters“ oder „The Reckoning“ gedreht. Doch auch eine Vulkanruine kann in Rodalquilar besichtigt werden.

San Miguel und seine Flamingos

Der wohl längste und schönste Strand ist allerdings der Strand bei San Miguel. Der kleine Fischerort ist selbst im Sommer nicht überlaufen und neben einem kilometerlangen hellen Sandstrand, von dem man das Vulkangebirge bewundern kann, befindet sich hier auch ein Vogelschutzgebiet. In diesem sind Hunderte von Flamingos, Limikolenarten sowie Möwen und andere Arten. Zudem wird hier noch Salz gewonnen, was an den großen Salzbergen unschwer zu erkennen ist.

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© cucoalmeria/Pixabay Creative Commons

Playa de los Muertos – der Name macht dem Strand keine Ehre

Der wohl schönste Strand mit dem Flair der Karibik ist der Playa de los Muertos – „Strand der Toten“. Den Namen verdankt der Strand den Schiffbrüchigen Matrosen, die früher hier durch die Meeresströmung angespült wurden. Dies gehört jedoch der Vergangenheit an und dieser Strand gehört definitiv zu den schönsten Stränden in der Region Almeria. Allerdings hat er einen Nachteil, er ist schwer zu erreichen. Über die Klippen muss ein Fußweg von rund 500 Metern eingerechnet werden. Dies kann recht beschwerlich mit Kühltasche, Sonnenschirm und allerlei Nützlichem sein. Dennoch sollte jeder, der in der Region auf Urlaub ist, diesen Strand besuchen. Karibikfeeling pur ist hier garantiert!

Die Küste von Almeria ist absolut empfehlenswert und sollte in die nächste Urlaubsplanung mit einbezogen werden. Spanien ist nämlich nicht nur Malaga, Barcelona oder Madrid. Hier lernt man das typische spanische Leben kennen, schleust sich nicht mit Touristenmassen durch die Orte und liegt garantiert nicht wie eine Sardine in der Büchse am Strand. Wer Lust und Laune hat, sollte außerdem die kleinen Wochenmärkte besuchen, die es praktisch in jedem Ort gibt. Einer der größeren Märkte ist in Vera (Samstag) oder Garrucha (Freitag) zu finden. Ein kleiner aber feiner Markt ist jeden Sonntag in Villaricos und auch der Hippiemarkt in Las Negras, der jeden 3. Sonntag im Monat stattfindet, ist immer einen Besuch wert.


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