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Winter: Vorschriften Fahrten im Ausland

Perfekte Pisten für Wintersportler gibt es nicht nur in Österreich, Frankreich, Italien oder in der Schweiz: Auch Länder wie die Slowakei, Bulgarien oder Spanien bieten gute Wintersportbedingungen. Aber Achtung: In manchen Ländern gelten ganz unterschiedliche Vorschriften und es sind teils hohe Bußgelder vorgesehen.

Der ADAC hat die Ausrüstungsvorschriften für Winterreifen und Schneeketten in elf wichtigen Reiseländern zusammengestellt.

Wer etwa nach Norwegen in den Skiurlaub fährt, muss dort nicht zwingend mit Winterreifen unterwegs sein. Sollten aber winterliche Straßenverhältnisse herrschen, dann müssen Autos mit Sommerreifen mit Schneeketten ausgerüstet sein. Andernfalls droht ein Bußgeld ab etwa 80 Euro. In Spanien und Polen hingegen gibt es weder eine Winterreifen- noch eine Schneekettenpflicht für Pkw.

In Italien sind die Bestimmungen nicht landesweit einheitlich, jede Provinz kann selbst über Regelungen entscheiden. In weiten Teilen Italiens gibt es keine generelle Winterreifenpflicht. Allerdings kann die geeignete Bereifung durch Schilder kurzfristig angezeigt werden. Gleiches gilt für Schneeketten. In Südtirol dürfen Autos bei winterlichen Straßen nur mit Winterreifen unterwegs sein und auf der Brennerautobahn A 22 bis Affi gilt von 15. November bis 15. April eine allgemeine Winterreifenpflicht. Im Aostatal herrscht diese von 15. Oktober bis 15. April. Wer sich nicht daran hält, muss mit Bußgeldern zwischen 41 und 335 Euro rechnen.

Wer also in Richtung Alpen oder anderer Skigebiete unterwegs ist, sollte sich vorher über die gelten Bestimmungen informieren und gegebenenfalls Winterreifen aufziehen oder Schneeketten in den Kofferraum packen.

Auto beladen mit Sinn und Verstand

Wer jetzt oder in den kommenden Wochen die Winterferien für einen Skiurlaub nutzt, sollte spätestens jetzt sein Auto winterfest machen. Bewusstes steigert die eigene Sicherheit und beugt Ärger vor, so die HUK-COBURG.

Ski, Snowboards und Stöcke werden meist in einer Dachbox verstaut. Wie schwer die maximal beladen werden darf, lässt sich in der Betriebsanleitung des Fahrzeugs nachlesen. Unabhängig davon ist Dachkoffer nicht gleich Dachkoffer. Der eine fasst mehr, der andere weniger. Auch hier gibt es eine zulässige Maximalbeladung. Beladungsgrenzen sollten nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Dachlasten können das Fahrverhalten eines Pkw ganz schnell beeinflussen.

Ebenso wichtig für das Fahrverhalten eines Autos ist die Einhaltung des zulässigen Gesamtgewichts. Außerdem gehören schwere Gepäckstücke immer in den Kofferraum. Am besten werden sie vor oder direkt auf der Hinterachse verstaut. Und natürlich dürfen in Kombis oder SUVs keine Gegenstände über die Rückenlehne hinausragen. Dieses Problem lässt sich aber mit einem Trenngitter oder -netz schnell in den Griff kriegen.

Die von der StVO (§ 22) geforderte Ladungssicherheit betrifft jedoch nicht nur große Gepäckstücke, auch lose Kleinigkeiten - zum Beispiel Handtaschen oder Handys - können sich bei Vollbremsungen in Wurfgeschosse verwandeln, die Insassen verletzen. Darum sollten selbst Kleinteile am besten im Handschuh- oder Seitentürfach deponiert werden.

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Vorschriften für Winter-Autofahrten ins Ausland


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