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Darum lügen die Deutschen zum Thema Urlaub

Zwei Wochen Traumwetter zum super-günstigen Schnäppchenpreis? Wenn Urlauber ihre Reise mit absoluten Superlativen loben, können die Daheimgebliebenen durchaus skeptisch sein. Denn eine aktuelle Umfrage ergab, dass ein Viertel der Befragten bei den Kosten für den Urlaub lügt und diese deutlich nach unten korrigiert.

Wer gibt schon gerne zu, das Reisebudget deutlich gesprengt zu haben? Ebenfalls ein Viertel der von Reiseanbieter Opodo Befragten schwärmt nach der Rückkehr von Sonne und Sonnenschein, obwohl das Wetter im Urlaubsort alles andere als perfekt gewesen ist. Mit Flunkereien dieser Art will wohl so mancher Heimkehrer den ein oder anderen hämischen Kommentar von Freunden und Kollegen vermeiden. Immerhin ist das Wetter eines der entscheidenden Kriterien bei der Wahl des Urlaubsortes, wie fast 80 Prozent der Befragten angaben.

Laut Umfrage legen sechs von zehn Urlaubern besonderen Wert auf ein breites kulturelles Angebot im Urlaub. Bei anderen Programmpunkten unterscheiden sich offenbar insbesondere die Wünsche von Frauen und Männern: Sonne, Strand und Shoppingmöglichkeiten sind Frauen demnach wichtiger als Männern. Vielleicht sind Frauen aber auch einfach realistischer, was die tatsächliche Gestaltung eines entspannten Urlaubstages anbelangt?

15 Prozent der von Opodo Befragten Deutschen spricht nach dem Urlaub gerne über Land, Kultur und Leute, hat aber von den landestypischen Sitten höchstens in Form von kulinarischen Themenabenden im Hotel etwas mitbekommen. Und wer wie 60 Prozent der Befragten vor Freunden und Bekannten schon lange vor der Abreise über geplante Unternehmungen spricht, schwärmt im Nachhinein wohl lieber vom erlebnisreichen Aktiv-Urlaub als von den bequemen Liegestühlen im Ressort.

Facebook und Co.: Notlügen zur Wahrung der Privatsphäre

Trotz großer Vorfreude auf freie Tage erwähnt knapp ein Drittel den geplanten Urlaub nur beiläufig - wer sich interessiert, kann seine Neugier heute ohnehin meist in den sozialen Netzwerken stillen, wo Freunde und Kollegen an Stränden und Co. posieren und Fernweh bei den Daheimgebliebenen wecken. Außerdem zeigt die Umfrage, dass jeder Achte vor seiner Abreise vorsorglich schlechte Erreichbarkeit als Notlüge vorschiebt, um sich zumindest in der Urlaubszeit den ein oder anderen daheimgebliebenen Zeitgenossen vom Leib zu halten. Im Hotel angekommen sinkt die Hemmschwelle für solche Ausreden sogar noch weiter: Ganze 41 Prozent geben an, dass sie im Urlaub flunkern, um Ruhe von anderen Gästen zu haben, Urlaubsflirts abzuwehren oder anhänglichen Mitreisenden zu entfliehen.

Apropos Urlaubsflirts: Auch diese sind ein Grund für die ein oder andere kleinere Unwahrheit. Knapp ein Drittel möchte laut Umfrage die Urlaubsromanzen strikt auf die Reisedestination beschränken und flunkert vorausschauend beim ein oder anderen Detail, um für den Konterpart in den sozialen Medien nicht auffindbar zu sein.

Doch zu richtigen Lügenbarone werden die Deutschen im Urlaub nicht: Nur knapp ein Fünftel hat laut Umfrage offenbar das Bedürfnis, im Urlaub und fernab des Alltags mit einigen Flunkereien eine ganz andere Seite von sich auszuleben. 53 Prozent der Befragten hingegen gab an, ehrlich zu sein - denn über die Profile in den sozialen Netzwerken kommt die Wahrheit letztendlich sowieso ans Licht.


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