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Drei Viertel der Deutschen wollen WLAN im Urlaub

Ob Berghütte, Strandbungalow, abgelegener Campingplatz oder Stadt-Hotel: Die meisten Menschen suchen in ihrem Urlaub nicht nur Ruhe und Erholung, sie wollen auch auf Internet nicht verzichten. Für drei Viertel aller Menschen in Deutschland (73 Prozent) ist es bei Auswahl und Buchung ihres Urlaubs wichtig, dass ihre Urlaubsunterkunft einen drahtlosen Internetzugang bietet.

Das zeigt eine repräsentative Studie im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. Dafür wurden 1.012 Verbraucher ab 16 Jahren telefonisch befragt.

„Gerade im Urlaub wollen sich viele online über Freizeitangebote, gute Restaurants oder Fahrtrouten informieren. Auch zum Versenden oder Posten von Urlaubsbildern ist für viele das Internet wichtig“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. „Fast alle Urlauber achten bei der Unterkunftsbuchung mittlerweile auf den Hinweis ‚kostenloses WLAN‘. Vermieter, die ihren Gästen heute noch gar kein oder aber kein stabiles Internet anbieten, sollten ihr Objekt daher unbedingt technisch aufrüsten. Dies ist auch an Standorten, die noch nicht per Festnetz mit Breitband erschlossen sind, meist durch LTE Mobilfunk und im Fall der Fälle durch DSL via Satellit möglich.“

Jüngere können nicht ohne Internet

Vor allem in der jungen Zielgruppe der 16- bis 29-Jährigen wollen 89 Prozent im Urlaub nicht mehr ohne Internet auskommen. Aber auch in der Generation 65 Plus ist das Internet in der Unterkunft knapp jedem Zweiten (46 Prozent) wichtig, bei den 30- bis 49-Jährigen sind es 84 Prozent, bei den 50- bis 64-Jährigen 86 Prozent.

Dank der Abschaffung der Störerhaftung am 13. Oktober 2017 haben Vermieter von Ferienunterkünften wie auch alle anderen Betreiber öffentlicher WLAN-Netze hierzulande inzwischen Rechtssicherheit. Zuvor konnten Anbieter öffentlicher Hotspots wie Wirte und Hoteliers schnell in eine rechtliche Grauzone geraten und mussten fürchten, für Rechtsverletzungen der Nutzer in Haftung genommen zu werden. Wenn ein Nutzer den Anschluss missbrauchte, um illegal Inhalte herunterzuladen oder selbst ins Netz zu stellen, drohten dem Anbieter teure Abmahnungen. Auch die Nutzer profitieren nun, denn sie müssen sich in aller Regel nicht mehr durch umständliche Anmeldeprozeduren klicken. Weder eine Verschlüsselung noch eine Vorschalt-Seite zur Registrierung der Nutzer ist verpflichtend vorgesehen.


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