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Helsinki: Auf dem Weg zur Fahrrad-Stadt

In vielen Großstädten erlebt das Fahrradfahren zurzeit eine Renaissance. Auch in der finnischen Hauptstadt hat man erkannt, dass in einer schnell wachsenden Stadt neue verkehrspolitische Lösungen gefunden werden müssen. Das Fahrrad ist in mancher Hinsicht ein unschlagbares Verkehrsmittel.

Besonders auf kurzen Strecken erreicht man sein Ziel oft am schnellsten mit dem Rad. Es nimmt nur einen Bruchteil des Platzes in Anspruch, den der Kfz-Verkehr benötigt. Dabei ist das Radfahren auch noch umweltschonend und gut für die Gesundheit.

Radfahren immer beliebter

Die Einwohner Helsinkis stehen der Entwicklung des Radverkehrs sehr positiv gegenüber, wie es aus einem Fahrradbericht hervorgeht, den das Stadtplanungsamt 2015 veröffentlicht hat. Der Radler-Anteil nimmt seit Jahren stark zu. Die Studie bestätigt, dass die meisten das Rad wählen, weil es einfach praktisch ist. Viele wünschen sich jedoch, dass das Radwegenetz konsequenter umgesetzt wird. Auch der unzureichende Winterdienst, die mangelnde Sicherheit und der Zustand der Wege werden kritisiert. Zwar verfügt Helsinki über 1.200 km Radweg, aber die Infrastruktur ist veraltet und muss neu konzipiert werden. Derzeit teilen Radfahrer und Fußgänger meist dieselben Wege, was oft zu Konflikten führt. Daher sollen zukünftig vor allem Radspuren auf der Fahrbahn gebaut werden.


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