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Billiger Urlaub in Norwegen? Jetzt ja!

Ein Big Mac Menü kostete mal eben das Doppelte wie bei uns in Deutschland – so sah es bislang aus bei einem Besuch in Oslo, Stavanger und Co. Doch das ändert sich gerade, denn: Die norwegische Währung hat gegenüber dem Euro und dem Dollar in den letzten Wochen um rund 20 Prozent an Wert verloren.

Weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit haben die globalen Veränderungen des Ölmarktes für Norwegens Wirtschaft und Währung einschneidende Konsequenzen. Die Krone des nordeuropäischen Landes, dessen Einnahmen bis heute zu rund 70 Prozent von der heimischen Öl- und Gasförderung gedeckt werden, hat gegenüber Euro und Dollar in der letzten Zeit rund ein Fünftel an Wert eingebüßt. Erstmals in der Geschichte beider Währungen sind beispielsweise die norwegische und die schwedische Krone bei einem Wechselkurs von knapp unter 1:10 gegenüber dem Euro paritätisch.

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Da zahlreiche Analysten davon ausgehen, dass der weltweit niedrige Ölpreis auf längere Sicht Bestand haben wird, bedeutet dies für Norwegen, dass die Krone für das Ausland in gleichem Maße für längere Zeit ungewöhnlich günstig bleiben wird und der Staat vor der Aufgabe steht, energieunabhängige Wirtschaftszweige wie den Tourismus weiter zu stärken und zu entwickeln.

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Insbesondere die Reisebranche Norwegens, die vornehmlich von Touristen aus Europa, den USA und Asien lebt, ist schon heute neben dem Energiesektor eines der wichtigsten ökonomischen Standbeine des Landes. Mit einem Gästeanteil von rund 20 Prozent hat der Quellmarkt Deutschland für Norwegen eine Schlüsselrolle inne. Eine schwächere norwegische Krone wird die Reiselust auf Norwegen bei Deutschen sicher noch mehr steigern.


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