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EU begrenzt Handygepäck doch nicht

Ursprünglich sollte am 6. Mai 2008 eine EU-Richtlinie in Kraft treten, welche die Größe von Handgepäckstücken in Flugzeugen auf 56x45x25 Zentimeter begrenzt. Auf Anraten von Luftfahrtexperten wurde diese Regelung nun aber zurückgenommen.

"Wir sind froh, dass mit der Rücknahme der Handgepäckgrößenbeschränkung eine Überregulierung vermieden werden konnte, die keinen tatsächlichen Zuwachs an Sicherheit gebracht hätte“, begrüßte der Hauptgeschäftsführer des Flughafenverbandes ADV, Ralph Beisel, die Entscheidung. Laut einer Studie der EU-Kommission hätte die Regelung die Sicherheit an Bord kaum erhöht, Passagiere und Flughäfen im Gegenzug aber durch aufwendigere Gepäckkontrollen zusätzlich belastet.

Unterschiedliche Regelungen bei den Fluggesellschaften

Ein Freibrief für die Mitnahme beliebig große Gepäckstücke in die Kabine ist die Rücknahme der Verordnung indes nicht. Viele Fluggesellschaften haben eigene Regelungen, die zum Teil sogar strenger als die verworfene EU-Richtlinie sind. Bei der Lufthansa beispielsweise darf ein Handgepäckstück nicht größer als 55x40x20 cm und nicht schwerer als 8 kg sein. Tuifly legt die Obergrenzen bei 5 kg und 45x35x20 cm fest.

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