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Themenreisen

Sprachreisen: Urlaub mit Nebeneffekt

Wer Spaß an Sprachen hat oder dringend seine Schulnoten in Englisch aufpeppen will, kann das Nützliche mit dem Angenehmen verbinden. Sprachferien sind eine gute Gelegenheit, Land und Leute kennen zu lernen - und spielend dazu zu lernen.

Die Angebote sind vielfältig und führen zu Zielen auf allen Kontinenten. Italienisch lernen in Florenz, Spanisch in Barcelona, aber auch Japanisch in Tokio oder Englisch in Sydney: alles kein Problem. Für jeden Geschmack und Geldbeutel wird etwas offeriert. Sprachreisen bieten aber noch weitaus mehr, nicht zuletzt durch den intensiven Kontakt mit fremden Mentalitäten und Kulturen.

Orientierung im Dschungel der unterschiedlichen Offerten verspricht der Fachverband Deutscher Sprachreise-Veranstalter (FDSV). Im FDSV haben sich führende deutsche Sprachreise-Unternehmen zusammengeschlossen. Die Richtlinien des Verbandes sind streng und ein verlässliches Qualitätsmerkmal. So prüft der Verband die Angebote seiner Mitglieder und die Qualität der Partnerschulen im Ausland.

Rangliste der Besten

Zudem nimmt die Verbraucherschutzorganisation ABI die Reiseveranstalter unter die Lupe und veröffentlicht regelmäßig eine Rangliste der Besten. Darüber hinaus gibt es einen direkten Leistungsvergleich verschiedener Sprachschulen im Ausland. Denn oft arbeiten verschiedene Veranstalter vor Ort mit den gleichen Sprachschulen zusammen, verlangen aber unterschiedliche Gebühren. Für Preis und Qualität sind die Anzahl der Unterrichtsstunden, die Klassenstärke und die Art der Unterkunft entscheidend. Fachsprachkurse sind in aller Regel teurer als Kurse der Allgemeinsprache. Für Englisch-Kurse etwa gilt: Auf Malta sind sie häufig günstiger als in Großbritannien oder den USA.

Wichtig: Sprachreiseveranstalter, die die gesetzlich vorgeschriebene Absicherung des Reisepreises nicht vornehmen, sind mit Vorsicht zu genießen. Rücktritts-, Haftungs- und Preiserhöhungs-Klauseln des Veranstalters sorgen für berechtigte Skepsis. Für Transparenz und besseren Vergleich der Preise und Leistungen sorgt der Veranstalter, der den Namen der Partnerschule bereits im Prospekt angibt. Ein weiteres Zeichen für Seriosität ist eine genaue Beschreibung der über das Lernangebot hinaus gehenden Leistungen. Wie ist es um das Freizeitprogramm bestellt, gibt es Ausflüge oder Angebote direkt am Kursort?

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 Wie also sollte eine Feriensprachreise für Schüler aussehen? Auch wenn viele Anbieter mit Fun, Spiel und Action locken: Unterricht und Freizeit-Gestaltung sollten in einem ausgewogenen Verhältnis stehen. Schließlich soll der Umgang mit der jeweiligen Fremdsprache auch Spaß machen. Die Lerngruppen sollten maximal 15 Teilnehmer umfassen und von einheimischen Lehrkräften betreut werden. Sinnvoll ist zudem ein schriftlicher Eignungstest, um die jeweiligen Lerngruppen entsprechend ihrer Fähigkeiten zusammen zu setzen. In der Regel kann zudem zwischen verschiedenen Lernformen gewählt werden: Abiturvorbereitung, Intensiv- oder, Konversationskurs, in der Gruppe oder Einzelunterricht. Für welche Kursart man sich auch entscheidet, der tägliche Unterricht sollte vier Stunden nicht unterschreiten.

Lernen unter Bedingungen wie im "echten" Schulleben garantiert die Unterbringung in einem College oder Internat. Die so genannten "Summer Schools" bieten intensive Betreuung und vergleichsweise straffe Lehrpläne. Dank der internationalen Besetzung wird auch nach dem Unterricht die Fremdsprache gesprochen. Etwas lockerer geht es in der Regel beim Besuch einer Gastfamilie zu. Und warum nicht direkt beim Lehrer wohnen? Von Japan bis Norwegen ist diese Form des Einzelunterrichts möglich.

Ausführliche Infos zu Sprachreisen im smavel-Special



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