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Alte Kindersitze ab 8. April verboten

Ab dem 8. April 2008 dürfen in ganz Europa nur noch Kindersitze verwendet werden, die der Prüfnorm ECE-R 44/03 oder ECE-R 44/04 entsprechen. Darauf weist die Unfallforschung der Versicherer im Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft hin.

Nach welcher Norm das Kinderschutzsystem getestet wurde, steht auf einem kleinen weißen oder orangefarbenen Label, das an jedem Kindersitz angebracht ist. Die darauf befindliche Prüfnummer, die unterhalb des schwarz umkreisten Buchstaben "E" steht, muss mit "03" oder "04" beginnen. Ältere Kindersitze, die lediglich eine Zulassung nach ECE-R 44/01 oder 02 besitzen, haben damit ausgedient und dürfen nicht mehr verwendet werden.

Richtiges Sichern der Kinder rettet Leben

Unfalluntersuchungen belegen, dass ungesicherte Kinder im Auto gegenüber Gesicherten bei einem Autounfall ein siebenmal höheres Risiko haben, schwere oder gar tödliche Verletzungen zu erleiden. Obwohl es schon lange eine Sicherungspflicht für Kinder im Auto gibt, wird der Nachwuchs oft falsch oder manchmal überhaupt nicht gesichert. Beobachtungen und Befragungen belegen, dass immer noch zwei Drittel aller Kinder im Auto nicht richtig gesichert sind.

Deshalb hat die Unfallforschung der Versicherer (UDV) die Broschüre "Kinder sichern im Auto - Ratschläge - Tipps - ISOFIX" entwickelt und jetzt aktuell in einer neuen Auflage vorgestellt. Auf 42 Seiten werden Fragen zum Thema "Schutz von Kindern im Auto" erläutert. Es gibt Informationen zur gesetzlichen Sicherungspflicht, zu Vergleich, Auswahl und Kauf des richtigen Kindersitzes, zur Sicherung in Wohnmobilen, Bussen oder Taxen, zur Fahrt in den Urlaub oder zu Komfortaspekten beziehungsweise speziellem Kindersitzzubehör.

Die Broschüre steht im Internet unter www.udv.de zum Download bereit.

Quelle: UDV


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